Drittmittel
Pentagon
Bild: stem

Militärforschung. Neben der Ruhr-Uni akzeptierten zwei weitere Universitäten in Nordrhein-Westfalen Drittmittel des Pentagons, trotz Zivilklausel.

Drittmittel von US-Verteidigungsministerium

Kommentar. Die Geldzuweisungen durch das Pentagon sind nicht der einzige Fall, der zeigt, dass die Forschungsmittelvergabe Probleme hat.

Toxikologe wurde von Unileitung massiv gemobbt – Sein Tod wirft viele Fragen auf
„Hole Drittmittel ein oder verende!“ – Zynische Memes über eine traurige Hochschulwirklichkeit. Quelle: sciblogs.co.nz/infectious-thoughts

Ein Professor des Londoner Imperial College stirbt mit 51 Jahren. Dies allein ist nicht besonders ungewöhnlich, würde er nicht in seiner letzten Email ein vernichtendes Bild seines Wissenschaftsbetriebs zeichnen.

Kommentar: Wenn Hochschulen wie Unternehmen agieren

Der Umgang mit Beschäftigten, wie ihn ein verstorbener Prof. am Imperial College schilderte (siehe Seite 4), ist an sich schon schockierend. Die unbeantwortete Frage, wie direkt der auf Prof. Grimm ausgeübte Druck mit seinem Tod zusammenhing, macht es umso tragischer. Ob dies ein Einzelschicksal ist oder Symptom einer fehlgeleiteten Philosophie, bleibt Ansichtssache. Es bedarf jedoch keiner Toten, um das Credo der unternehmerischen Hochschule zu hinterfragen.