Dr. Aram Kehyayan
Forschungserfolg an der RUB
Bochumer Forscherteam: Aram Kehyayan (links) und Henrik Kessler. Die Wissenschaftler gingen gemeinsam mit Kolleg*innen aus Schweden der Frage nach, wie Tetrisspielen PTBS-Patient*innen helfen kann.            	                Bild: © RUB, Marquard

Wissenschaft. Ein binationales Forscher*innenteam aus Bochum und Schweden ist es gelungen, den Zusammenhang zwischen dem Videospiel Tetris und der Verarbeitung von Traumata zu untersuchen.

Dass Tetris bei akuten, traumatischen Erlebnissen, die beim Schauen von Horrorfilmen auftreten können, helfen kann, fand Prof. Emily Holmes und ihr Team an der schwedischen Karolinska Universität bereits vor rund zehn Jahren heraus. Ob sich diese Ergebnisse auf die Behandlung von Flashbacks im Rahmen von posttraumatischen Belastungsstörungen anwenden lassen, wollten nun Forscher*innen aus Bochum und Schweden herausfinden. In einer mehrwöchigen Studie mit 20 Proband*innen, die sich im Rahmen einer stationären Behandlung auch an einer Interventionsmethode mit dem Spielen von Tetris versuchten, kamen die Wissenschaftler*innen zu interessanten Ergebnissen.

:Die Redaktion
 

mit Videospielklassiker gegen Traumata kämpfen
Mit Bunten Klötzchen gegen das Trauma: Forscher*innen entdecken die heilende Wirkung von Tetris.      					                                Symbolbild

Psychologie. Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) können sehr einschränkend sein, vor allem Flashbacks sind ein Problem. Wie das Videospiel Tetris hier Abhilfe schaffen kann, haben Bochumer Forscher*innen herausgefunden.