Diës und das
St.-Knut-Tag

Knut? Ist das nicht das, wo sie bei IKEA die Weihnachtsbäume aus dem Fenster schmeißen?“ Fast richtig – tatsächlich nahm der schwedische Möbelkonzern einen skandinavischen Feiertag als Anlass seiner Werbekampagne: Der St.-Knut-Tag markiert in Schweden, Norwegen und Finnland das Ende der Weihnachtszeit, die dort 20 Tage dauert statt wie in großen Teilen des Christentums „nur“ 13.

Porajmos

Der Nationalsozialismus bekämpfte viele ethnische Gruppen. Dazu zählen, neben dem jüdischen Volk, auch die Sinti und Roma. Deren Verfolgung wurde im Himmler-Erlass vom 8. Dezember 1938 beschlossen.

Eiscreme-Tag

Es war einmal ein kluger Mann im alten China – oder Frau, wer weiß das schon ein paar tausend Jahre später so genau – der eine Nachspeise erfunden hat, die auch heute noch besonders im Sommer zu ekstatischer Entzückung führt. Die Rede ist natürlich vom Speiseeis.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

„Ob du behindert bist?!?“ – auch heute wird der Hinweis auf eine Beeinträchtigung leider oftmals noch als Schimpfwort gebraucht. In den letzten Jahrzehnten hat sich allerdings viel getan, um Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen ein möglichst gleichberechtigtes, würdevolles und barrierefreies Leben zu ermöglichen.

Welttoilettentag

JedeR hierzulande kennt sie, jedeR nutzt sie. Sogar mehrfach täglich. Der erste Gang morgens führt uns häufig zu ihr. Und trotzdem weiß kaum eineR sie zu schätzen. Nein, ich meine natürlich nicht die Kaffeemaschine, wenngleich uns der Konsum von zu viel braunem Lebenselixier auch wieder zu ihr bringt – ich meine die Toilette.

Tag des schlechten Wortspiels

Kann das denn Warzenschwein? Na schau mal einer guck. Schon zehn Jahre erfreut sich der Tag des schlechten Wortspiels international seiner Existenz – na dann, alles Gute zum Burzeltag und herzlichen Glühstrumpf. Erfunden hat ihn der Cartoonist Bastian Melnyk und die aufgeführten Wortspiele sind nur eine kleine Auswahl.

Koch-Was-Gewagtes-Tag

Was soll es denn heute zum Mittagessen geben? Nudeln mit einem Sößchen und Gemüse? Oder der Studi-Evergreen Reispfanne? Der Speiseplan ist limitiert, die Zeit all derer, die den ganzen Tag an ihrem favourite Campus verbringen, umso mehr. 

Weltspartag

Jedes Mal die gleiche Frage: Warum ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig? Ein Problem, das Studierende besonders gut kennen – der (hohe) Sozialbeitrag, neue Bücher, die Miete und, ganz wichtig, die Krankenkasse – alles muss bezahlt werden.

Welttag der geistigen Gesundheit

Höher, weiter, schneller. Am besten in der Regelstudienzeit mit Fachpraktika und Auslandsaufenthalten summa cum laude fertig werden – dabei natürlich das Sozialleben nicht vergessen. Stress pur. Und Stress sehen ExpertInnen als einen wichtigen Auslöser für psychische Erkrankungen.

Tag des positiven Denkens

„Die Klausur hab ich wohl verkackt“ – „Wozu jemanden ansprechen? Bin doch eh forever alone“ – „Bringt doch alles nix.“ – Wer kennt sie nicht, die ungebetenen pessimistischen Gedanken, die sich manchmal hartnäckig ins Bewusstsein schleichen und einem den Tag vermiesen?

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