Datenschutz
Datenschutz in Gefahr
Symbolbild

Politiker*innen planen, Smart-Devices zur konstanten Wanze zu machen.

„Was geschieht mit unseren Daten?“
Blackbox in Autos, Maschinen in der Produktion, Aufzeichnung in Kameras und Angaben bei Facebook: In vielen Bereichen werden Daten erhoben.    Bild: mag

Vortrag. Dr. Ralf Klinkenberg vom Unternehmen RapidMiner erklärte vergangenen Mittwoch im Blue Square bei der gleichnamigen Veranstaltung die Frage, „Was geschieht mit unseren Daten?“ Der Wunsch nach Sicherheit ist groß, aber was kann der Einzelne tun? Was kann die Gesellschaft tun?

US-Magazin „Quartz“ ertappt Google.
Standortverlauf deaktiviert: Im Normalfall stoppt dies das Senden von Standorten an Google.

Überwachung. Das US-Magazin „Quartz“ beschuldigte Google, Standortdaten zu speichern. Die Webseite „Mashable“ hielt dagegen. 

Neuer Datenschutzbericht klärt auf
Jetzt aber zackig: Europaweite Verordnungen zum Datenschutz müssen auch in NRW einsetzen. Collage: tom, Symbolbild

Datenschutz. Im Zwei-Jahres-Rhythmus berichtet die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW Helga Block über das namensgebende Thema. Für 2015 und 2016 verzeichnet der Bericht rechtswidrige Datensicherung bei der Polizei und mehr. 

Europäischer Datenschutztag

Na, wo habt Ihr Euch denn im Internet so registriert? Wie viele Geheimdienste lesen wohl Eure Mails mit? Was passiert eigentlich mit Euren Daten? Wer schützt die? Der Europäische Datenschutztag am 28. Januar beantwortet diese Fragen zwar nicht, rückt sie aber zumindest in den Fokus.

Kommentar: Datenschmutz: NSA, Sony, jetzt auch die Uni-Mailadressen

Datenmissbrauch und -schutz sind wieder einmal in aller Munde. Während sich der NSA Skandal, der Datenklau und Serverangriff gegen Sony-Pictures in der internationalen Sphäre abspielte, erreichte uns RUB-Studierende diese Problematik nun im Mikrokosmos der Uni. RUB Knallhart, eine Gruppe von unbekannten politischen Aktivisten à la Anonymous, nutzten RUB-E-Mail Adressen im Laufe der StuPa-Wahl, um Druck auf die Listen auszuüben. Dramatisch daran ist, dass sich kriminelle Potentiale eröffnen und dass die diplomatischen Beziehungen darunter leiden. Ob es nun die Hochschulpolitik oder die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea sind, sowohl das wenig vorhandene Vertrauen als auch die Handlungsspielräume werden geringer.

NAWI wird erneut stärkste Kraft – Anzeige wegen Massenmail
Überragende Siegerin: Die NAWI konnte im Vergleich zur letzten Wahl drei Sitze mehr erringen; damit könnte sich die bisherige AStA-Koalition aus NAWI, Gewi, Jusos, IL, ReWi sogar zweier ihrer Koalitionspartnerinnen entledigen und würde immer noch die Mehrheit im Parlament stellen. Wie der zukünftige AStA aussehen wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Grafik mar Quelle: Der Wahlleiter: Vorläufiges  amtliches  Endergebnis  der  48.  Wahl  zum  Studierendenparlament  der   Ruhr-­Universität  Bochum

Mit großem Abstand gewann die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NAWI) die Wahlen zum 48. Studierendenparlament (StuPa). Sie holte knapp 30 Prozent der Stimmen. Die Linke Liste schnitt mit 17 Prozent am zweitbesten ab. Mitten in die Wahlwoche platzte eine Mail-Affäre.

Wahlbeeinflussung und Datenmissbrauch durch Massenmail? Anzeigen und Wahlprüfung
Nicht nur schmutzig, sondern illegal: RUB knallhart stellt infrage, wie sicher  unsere Daten auf den RUB-Servern sind. Foto: Foto succo, pixabay.com (CC0)

In dem einerseits inhaltlich engagierten, andererseits stark zwischen Koalitions- und Oppositionslisten polarisierten Wahlkampf kam es am Mittwochabend der Wahlwoche zu einem Eklat, als eine Massenmail mit dem anonymisierten Absender „RUB knallhart“ über 52.000 Studierende, Beschäftigte und Alumni der RUB erreichte. Da sich einige hochschulpolitisch aktive Studierende mehrerer Oppositionslisten durch die Massenmail diffamiert, beleidigt und in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt sehen, laufen inzwischen strafrechtliche Ermittlungen.

Kommentar: Causa „RUB knallhart“: Der Skandal liegt im Datenschutz

Natürlich sind die Oppositionslisten pikiert über die Mail von RUB knallhart – weil sie weiterhin Oppositionslisten bleiben. Da kann man natürlich wettern und „Manipulation!“ und „Diese Wahl ist ungültig!“ rufen. Wer ein schlechtes Blatt hat, sucht verbissen nach einer Möglichkeit, die Karten neu mischen zu lassen. Demnach ist die Aufregung über diese Mail eine künstliche.

US-Strafermittlungsbehörde FBI bemängelt Googles und Apples Datenschutzpläne
Und wer hat’s gefunden? Die optionale Verschlüsselungsoption in Android-Geräten. Foto: ck

Seit 2011 ist es bei vielen Android-Geräten möglich, eine optionale Verschlüsselung für die eigenen Daten zu aktivieren. Allerdings wissen viele NutzerInnen gar nicht, dass es diese Option überhaupt gibt. Bereits im September 2014 berichtete die Washington Post von Plänen des Suchmaschinen-Riesen Google, die Verschlüsselungsoption in zukünftigen Generationen von Geräten, die mit dem hauseigenen Android-Betriebssystem laufen,  standardmäßig zu aktivieren. Für den Chef des FBI, James Comey, scheint dies jedoch ein Schritt in die falsche Richtung zu sein.

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