:bsz-Klimareihe
Schaffe, schaffe, Welt umbaue: Sind wir ins Anthropozän eingetreten?
In der Atmosphäre, im Boden, in der Artenvielfalt: Der ökologische Fingerabdruck des Menschen hat weltweite Folgen. Illustration: mar

Der Mensch will sich nicht damit abfinden, dass die Welt nicht so ist, wie er sie gern hätte. Also begann er, sie zu verändern. Und zwar derart tiefgreifend und unumkehrbar, dass WissenschaftlerInnen verschiedener Fachbereiche von einem neuen Erdzeitalter sprechen: dem Anthropozän, der Ära des Menschen. Während etwa der Münchner Physiker und Naturphilosoph Harald Lesch das Wort wie selbstverständlich benutzt, sehen andere darin grünen Aktionismus. Im Sommer wollen ExpertInnen bestimmen, ob zumindest für Erdschichten eine neue Ära angebrochen ist.

„Das letzte Wort haben“: Interview mit Tobias Hasenkamp von Greenpeace Bochum

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Die erste Woche der Klimakonferenz in Paris ist vorbei und die AkteurInnen streiten weiter über ein mögliches weltweites Klimaabkommen. Während Angela Merkel keinen konkreten Termin für einen Kohleausstieg in ihrer Rede formulierte, zeigt sich Indien kompromissbereit und selbst die USA wollen mehr für den Klimaschutz unternehmen. :bsz-Redakteur Tim Schwermer sprach mit Tobias Hasenkamp, RUB-Student und gleichzeitig seit fünf Jahren aktiv bei Greenpeace Bochum.