:bsz
Geschichte: Über die Anfänge der :bsz
Damals wie heute: Kein Mensa-Menü ohne :bsz-Beilage. Foto: wirgründerstudenten

:bsz-Geschichte –Teil 1. Es war 1967 die Ablöse für die Flugblätter als bisherige Kommunikationsform der RUB. Doch für die Ewigkeit war das Projekt :bsz nicht gedacht, wie sich die einstigen RedakteurInnen erinnern. Ihr damaliges Vorbild: Die Bild-Zeitung.

Gratulationen: Nachträglich zum 50. Geburtstag der :bsz

Jubiläum: Anlässlich des 50. Geburtstags der :bsz im Februar  gratulierten das Akafö und das Schauspielhaus Bochum. 

Neue Reihe: Die Geschichte der :bsz
Gekommen, um uns zu einzuschreiben: Doch an der neuen Pendler-Uni fällt der Einstieg nicht für alles Studis leicht.  Foto: Wirgründerstudenten

Gründung: Was als Experiment anfing, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem kritischen Campus-Medium. Ein Blick auf die 50-jährige Geschichte der ältesten durchgehend erscheinenden Studi-Zeitung

Geschichte: Die älteste kontinuierlich erscheinende Studizeitung wird 50
Nostalgie: Die :bsz hat schon damals Studis über Politik und Co informiert. Foto: :bsz Archiv

Rückblick: Die :bsz feiert 50-Jähriges – wie hat sich die Berichterstattung zu den Ehrentagen der Zeitung im Laufe der Zeit verändert? Ein Blick in das Archiv der Zeitung schafft Klarheit.

Glosse: :bsz erneut bei ChefredakteuerInnenwahl übergangen
Ein ganz normaler Mittwoch: JedeR tut, was er/sie möchte und am Ende steht die Ausgabe. Karikatur: tom

Glosse: Jochen Wegner von „Zeit Online“ ist Chefredakteur des Jahres geworden. Er sei, so die Jury der Branchenzeitschrift „medium magazin“, „zum Vordenker für digitalen Qualitätsjournalismus in Deutschland avanciert“. Aber was ist mit uns?

Genderkritischer Kommentar der :bsz-Semesterstart-Ausgabe schlägt Wellen

Die Ersti-Ausgabe zum WiSe 16/17 der :bsz ist nach wie vor – zumindest in Teilen des universitären Lebens – im Gespräch. In der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK), dem obersten Gremium aller Fachschaftsräte, ist bis heute eine Diskussion über den Kommentar „Gender mich nicht voll“ von Eugen Libkin und mögliche Konsequenzen für den Autor im Gange. 

Hier eine kleine Chronologie der Debatte.

:bsz-Ausgabe vom AStA zurückgehalten: Kritik von der Opposition

Die druckfrische :bsz-Ausgabe 1103 wurde in der vergangenen Woche nicht am Campus verteilt. Das entschied der Vorstand des AStA. Grund dafür: ein schlecht recherchierter Artikel über den beschlossenen Nachtragshaushalt. Die Opposition spart nicht mit Kritik, der AStA als Herausgeber gab via Facebook eine Stellungnahme ab. Und die :bsz steht im Kreuzfeuer der Kritik. 

Der Einfluss von Maos Lehren an der RUB: Abstieg und Auflösung
Mao gescheitert: Die MaoistInnen werden in der :bsz veräppelt. Quelle: :bsz-Archiv, :bsz101 vom 23. November 1972

Die AnhängerInnen Maos hatten hehre Ziele: Nicht nur die Universität wollten sie aus dem AStA heraus verändern, sondern auch gesellschaftliche Verhältnisse und Normen. Dabei stellten sich ihnen jedoch Streitigkeiten mit den KoalitionspartnerInnen und Konflikte mit den eigenen Mitarbeitenden innerhalb der ihnen unterstehenden Wirtschaftsbetriebe in den Weg. All dies führte zu personellen und organisatorischen Abspaltungen. Als Folge löste sich der SHB auf und damit endete die Zeit des Maoismus an der Ruhr-Uni.

Der Einfluss von Maos Lehren an der RUB. Teil 2: die Hochphase
Gemeinsam für den „Sozialismus“: ArbeiterInnen, SoldatInnen und Studierende vereint. Quelle: Wikimedia Commons / Villa Giulia

Nachdem Maos Ideen eher zaghaft an der RUB Fuß gefasst hatten, breiteten sie sich in der Folge unter Bochumer Studierenden explosionsartig aus: 1970 beherrschten MaoistInnen nicht nur den AStA und die :bsz, sie suchten auch den Schulterschluss mit ArbeiterInnen. Außerdem engagierten sie sich maßgeblich in Demonstrationen gegen den amerikanischen Vietnamkrieg und beteiligten sich an der Reorganisation der Studierendenbewegung.

Der Einfluss von Maos Lehren an der RUB: die Anfänge
Der Vorsitzende grüßt aus Zeitung: Ein ganzseitiges Mao Portrait in der :bsz vom 4. Juni 1970.  Quelle: :bsz-Archiv
Die chinesische Kulturrevolution, die mit einer großangelegten Säuberungsmaßnahme gegen Staat, Partei und Bevölkerung einherging, wird fünfzig. Die totale Umkrempelung der Gesellschaft unter maßgeblicher Führung von Studierenden machten Mao und seine Ideen auch in der Bundesrepublik und an der RUB durchaus populär.
 

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