Alkohol
Drogenkonsum
Bild: bena

Hilfe. Alkohol ist Bestandteil des studentischen Alltags und Soziallebens. Doch herrscht unter Studierenden Bewusstsein für die  Risiken von übermäßigem Konsum?

Rassismus lässt sich nicht mit steigendem Alkoholpegel entschuldigen

Kommentar. Alkohol ist oft eine Ausrede für verbale Entgleisungen. Auch auf Festivals. Das kann und möchte ich nicht mehr akzeptieren. 

„Scheißegal! Besoffen!“ – Das Motto der fünften Jahreszeit seit über 500 Jahren
Kostümierte Menschen, Konfetti und Schlagermusik – für manche super, andere ergreifen die Flucht. Symbolbild

Karneval. Der 11. November, 11:11 Uhr. Für manche die beste Zeit des Jahres, andere verkriechen sich lieber bis Aschermittwoch. Dennoch: Nur die wenigsten kennen den Hintergrund des Fests.

Zehn Jahre ist es her: Bilanz des Rauchverbots
Rauch nur noch vor der Tür: Gesetz schadet den Gastronomen.

An der Theke sitzen, ein Bier trinken und dazu eine Zigarette rauchen. Für viele eine Selbstverständlichkeit, die nun schon eine Dekade der Vergangenheit angehört. 2007 führte die deutsche Bundesregierung das Nichtraucherschutzgesetz übergreifend in Deutschland ein, was dazu führte, dass in allen Gastronomiebetrieben das Rauchen untersagt war. Vor allem Kneipen sind hierbei die großen Verlierer.  

Satire: Plädoyer für eine neue, zivilisierte Festivalkultur

Das Force Attack in Norddeutschland galt einige Jahre als größtes Punk-Festival wo gibt. 2011 war erst mal Schluss; für 2016 wurde ein großes Comeback angekündigt. Jetzt, einen Monat vor dem Termin, gibt es auf Facebook nur Dinge zu lesen wie „Punk geht auch ohne Suff“ und Werbung für einen Sampler für 24,90 Euro („Kommerz-Punk fuck off!“). Endlich geht jemand den richtigen Weg!

RUB-Kampagne: „Erkenne die Grenze“

Studierende vor sich selbst zu schützen, war vielleicht eine der Motivationen der Ruhr-Uni und der Stadt Bochum, als sie die Kampagne „Erkenne die Grenze“ ins Leben rief. Aufklärung die andere. Mit überraschender Präsenz erfolgte beim RUB-Sommerfest das Kampagnen-Debüt. Doch die präventive und repressive Hilfe rief unterschiedliche Emotionen hervor.

Heinz Strunk im Bf Langendreer: „Der Goldene Handschuh“
Der aktuelle Roman von Heinz Strunk: "Der goldene Handschuh". Cover: Pressearchiv Rohwohl-Verlag

Heinz Strunk, dem Alkohol und Glücksspiel nie ganz abgeneigt, ist seit März auf Lesetour mit seinem neuen Buch „Der Goldene Handschuh“ über die skurrilste Kneipe Hamburgs. Er will dabei mehr erzählen als einfache Anekdoten.„Falls sich jemand wundert, dass ich nur aus einer losen Zettelsammlung vorlese, dem sei gesagt, dass Autoren, die direkt aus ihren Büchern vortragen, mit Vorsicht zu genießen sind! Das ist meistens ein Zeichen von Schwäche“, beginnt Strunk seine Lesung über sein aktuelles Buch. 

„Dortmunder Neu Gold. Kunst – Bier – Alchemie“ zeigt die inspirierende Kraft des Gebräus
Die Gegend um die baden-württembergische Stadt Tettnang ist für ihren Hopfen berühmt: In der Folklore manifestiert sich das im Hopfennarren. Foto: mar

Es ist nach eigenen Angaben die einzige Ausstellung in Deutschland, die das Reinheitsjubiläum nicht bloß historisch feiert, sondern sich auch der Kunst öffnet. Wie vom Dortmunder U gewohnt, beleuchtet „Dortmunder Neu Gold. Kunst – Bier – Alchemie“ ein Thema geschichtlich und zeitgenössisch, pop- und hochkulturell, international und vielseitig. Noch bis zum 1. Mai kann man sich davon überzeugen, wie inspirierend Bier sein kann.

:bsz-Drogenreihe: Psychoaktive Wundermittel oder gefährliche Nervengifte? Die Neurobiologie hinter Drogentrips
Lieblingsdroge Nummer Eins: Das meistkonsumierte alkoholische Getränk in Deutschland sind definitiv jegliche Arten von Gerstensaft. Foto: mb

Zehn Liter reinen Alkohol konsumieren wir in Deutschland durchschnittlich pro Jahr, knapp ein Achtel der Bevölkerung tut dies sogar in gesundheitsgefährdenden Mengen. Trotz Kater und besseren Wissens berauscht sich ein Großteil der Menschheit regelmäßig mit ethanolhaltigen Substanzen – mittlerweile seit über 4.000 Jahren.

Verrückte Finnen verwursten Feierhits: Eläkeläiset im Bahnhof Langendreer
Wollt ihr Humppa hören? Eläkeläiset-Akkordeonspieler Lassi Kinnunen kann auch im Sitzen für Stimmung sorgen. Foto: alx

Die Band sitzt auf der Bühne und spielt finnische Polka, Humppa genannt –  und die Menge im Saal tobt, es wird getanzt, gelacht, gepogt. Wie kriegt man das hin? Die Band Eläkeläiset hat im Wesentlichen drei Zutaten, um für Stimmung zu sorgen: 1. viel Alkohol, 2. berühmte Rock- und Popsongs auf Finnisch im Stil dieser ulkigen nordischen Folklore spielen, 3. noch viel mehr Alkohol. Der Montagabend im Bahnhof Langendreer bot kein Konzert wie jedes andere.

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