AfD
Pro-Kommentar: Worte reichen bei RechtspopulistInnen nicht mehr

Pro: Der Protest von Studierenden in Magdeburg wurde als undemokratisch bezeichnet. Aber gegen Trump, AfD und Co. helfen keine bloßen Bitten.

Contra-Kommentar: Worte sind das Mittel
Bambule statt Toleranz: Protest gegen Politik von RechtspopulistInnen.

Contra: Die Rede von André Poggenburg wurde in Magdeburg mit Böllern beendet. Fazit: Kinder, bitte nicht nachmachen!

Hochschulpolitik: Über das Potential von AfD-Listen in NRW
Dr. Werner Patzelts Credo: Diskutierend mit AfD-Hochschullisten umgehen.  Foto: Wkpatzelt

Das sagen Politikwissenschaftler zur AfD an Unis. In Düsseldorf und in Münster lassen sich Hochschullisten finden, die sich der AfD zuordnen. Von den Ruhrunis weist nur die Fernuni Hagen eine solche Liste auf. Woran liegt das? 

Konzerte neben dem Studium: Die Blumenkohlohren wollen im nächsten Jahr durchstarten
Hymnen über fleißigen Bierkonsum und musikalische Ansagen an die AfD: Die RUB-Studenten Maurice und Tobi geben im nächsten Jahr als Singer-Songwriter-Duo Blumenkohlohren ihr erstes Album heraus. Foto: Blumenkohlohren

Ist das nun Akustik-Punk oder doch Punk-Pop? So ganz können die RUB-Studenten Maurice Boiting und Tobias Aarns ihren Stil  nicht definieren. Wir sprachen mit dem Singer-Songwriter-Duo über Schreibblockaden, den aktuellen Rechtsruck und ihren ersten Song ohne Bier.

RUB bekennt Farbe will in die Offensive gehen
Vielfalt und Pluralität verteidigen: Alexander Schneider (rechts), Koordinierungsleiter von RUB bekennt Farbe im Gespräch mit der :bsz. Foto: bent

Als Reaktion auf die Tumulte rund um den an der RUB eingeschriebenen Neonazi Michael Brück im Jahr 2013 gegründet, will sich die Initiative RUB bekennt Farbe auch dem  erstarkenden Rechtspopulismus stellen. Wir sprachen mit Koordinierungsleiter Alexander Schneider.

„Das Prinzip Jago“ feierte am 1. Oktober Premiere im Essener Grillo-Theater
Anleitung für den Populismus: Jago alias Nick Walter weiß, wie man die Bevölkerung mit rassistischen und anderen Parolen verblödet. Foto: Birgit Hupfeld

Der aufhaltsame Aufstieg der AfD: Volker Lösch inszeniert in „Das Prinzip Jago“ die namensgebende Figur des Othello-Gegenspielers als Demagogen, der in der Flüchtlingsdebatte auf rechtspopulistische Manipulation setzt.  

Kommentar: Alternative zu Deutschland: Breiter Protest gegen Rassismus

Dortmund als Kontrastprogramm zu Bautzen? Das breite antifaschistische Bündnis „Es reicht“ hat zivilgesellschaftlichen Druck auf die Polizei ausgeübt. Die muss nun konsequent weiterziehen und die rechte Szene zerschlagen.

Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern: AfD wird zweitstärkste Kraft
Wieder da: Viele BoykottwählerInnen setzen nun dank AfD wieder Kreuzchen. Bild: Public Domain

In Bochum hat es am Wahlsonntag gewittert und gestürmt. Es waren wohl Tränen der Trauer, die vom Äther fielen. Der Grund: Die AfD wurde zweitstärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern. Dass diese „nur“ die Opposition bilden und der derzeitige Ministerpräsident Erwin Sellering weiterhin Mecklenburgs Mann bleiben wird, ist nur ein schwacher Trost.  

Mainstream war noch nie cool

Allzu ernst sollte man die Sinus-Studie nicht nehmen: 72 befragte Jugendliche können einfach nicht für alle 14–17-Jährigen sprechen. Doch wenn allein diese mehrheitlich freiwillig zu SpießerInnen werden, macht mir das Angst.

AfD: 24 % in Sachsen-Anhalt – Neue Koalitionen in Mainz und Stuttgart möglich
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fuhr die AfD ihr stärkstes Ergebnis ein. Im Magdeburger Landtag hat sie 24 Sitze. Grafik: joop

Der Trend, der sich vor einer Woche bereits in den hessischen Kommunalwahlen angedeutet hatte, wurde am „Super Sunday“ mit den parallelen Landtagswahlen in drei Bundesländern nun bestätigt: Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland zog mit zweistelligen Ergebnissen in alle drei Länderparlamente ein, in Sachsen-Anhalt wurde sie gar zweitstärkste Kraft hinter der CDU. Die SPD von Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewann in Rheinland-Pfalz ebenso klar wie Winfried Kretschmann mit den Grünen in Baden-Württemberg; die Verluste ihrer KoalitionspartnerInnen machen einer Fortsetzung der bisherigen Regierungsbündnisse allerdings einen Strich durch die Rechnung.

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