Weniger internationale Studis in BaWü

Studium. Nachdem die grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg Studiengebühren von 1.500 Euro pro Semester für internationale Studierende zum Wintersemester 2017/2018 beschloss, sind die Einschreibungen ausländischer Studis aus Schwellenländer um 43 Prozent zurückgegangen. Das berichtet das deutsche Komitee des World University Service (WUS) in ihrer Pressemitteilung. KritikerInnen sehen in der geplanten Regelung einen Verstoß gegen Gleichbehandlungsgrundsätze. Vor allem Studierende aus Entwicklungsländern seien benachteiligt.  Die Mehreinnahmen sollen eine Sparauflage des Haushaltes, wegen der Wissenschaftsministerin Theresia Bauer 2017 mit 47 Millionen Euro weniger auskommen muss, teilweise ausgleichen. Nur 20 Prozent der Einnahmen fließen deshalb an die Hochschulen. Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS) glaubt, dass sich die Mehreinahmen als „Luftbuchung herausstellen“, da internationale Studierende sich einfach in anderen Bundesländern einschrieben.    

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