Osteuropa in der UB

Kolloquium. Nächsten Monat beginnt eine neue Veranstaltungs-Reihe in der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität, deren Fokus auf Osteuropa und dessen historischem und kulturellen Hintergrund liegt. Unter dem Deckmantel der Jahre 1939, 1989 und 2019 finden im Dezember und Januar drei Vorträge statt. Den Anfang macht Prof. Claudia Weber der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, die über das Thema ,,Der Pakt, Stalin, Hitler und die Geschichte einer mörderischen Allianz‘‘ sprechen wird.
Dieser Vortrag findet am 4. Dezember ab Punkt 18 Uhr in Etage 1 / Raum 09 statt – Ort und Uhrzeit sind bei allen Teilen der Reihe dieselben. Im zweiten Kolloquium am 15. Januar referiert Dr. Corinna Kuhr-Korolev des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. Hierbei geht es um die Frage ,,Raub oder Rettung? Die Aktivitäten des militärischen Kunstschutzes in der besetzten Sowjetunion‘‘. Den Abschluss wird Dr. Maria Braukhoff des Seminars für Slavistik an der Ruhr-Universität machen, deren Vortrag am 22. Januar stattfindet. Der Titel lautet: ,,30 Jahre ‘‘Radio Silence‘‘: Der (gescheiterte) Aufbruch des russischen Rock‘n‘Roll in den Westen‘‘.
Alle drei Vorträge sind Teil eines Kolloquiums des Osteuropa-Kollegs NRW im Wintersemester 2019/2020. Das Kolleg ist ein Zusammenschluss, das universitäre sowie nicht-universitäre Institutionen mit einem Fokus auf Osteuropa bei der Zusammenarbeit unterstützt.

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