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Häuser wirken von außen unscheinbar. Sie sind oberflächlich und verbergen ihr Inneres. Doch wagt man es, hineinzugehen, dann kann einen etwas Außergewöhnliches begegnen. Genau das ist der Gedanke der neuen Netflix-Serie Geniale Innenarchitektur. Es werden Leute aus der ganzen Welt besucht, die den Zuschauenden einen Einblick in das Verborgene geben. Manchmal ist die Innenarchitektur noch nicht fertig, einige werden wahrscheinlich nie fertig und andere sind unveränderbar. In San Francisco befindet sich zum Beispiel das 2003 fertiggestellte Zirkushaus. Gregangelos Haus sieht von außen nicht besonders aus, doch das Innere birgt eine große Show. „Es sind 27 Zimmer und jedes hat was Neues zu bieten“, erklärt der Künstler. Bei seinen Besichtigungen hängt eine Frau am Trapez von der Decke, eine andere tanzt und das alles in einem Meer von bunten Mosaiken, Teppichen und Tüchern. Pro Folge werden drei Inneneinrichtungen betrachtet, was einen Erzählstrang schwierig macht. Die Bewohner*innen sind selbst die Erzählenden, was interessant, aber zwischendurch auch langweilig ist.    

:mag

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