Historischer Umbruch beim VfL

Fußball. Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VfL Bochum am 

7. Oktober entschieden die anwesenden Mitglieder über die wirtschaftliche Zukunft der Profifußballabteilung. Zur Wahl standen die bisherige Fortführung innerhalb des eingetragenen Vereins oder die Ausgliederung in eine Aktiengesellschaft. Nach einer emotional geführten Debatte stimmten 80,19 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder für die Ausgliederung und machten so den Weg für finanzielle Partnerschaften abseits des Sponsorings frei. 

Die Pläne der Vereinsführung wurden bereits nach Bekanntgabe mitunter scharf kritisiert. Die Faninitiative „echt VfL – nur ohne Ausgliederung“ hat monatelang gegen die Ausgliederung und die damit einhergehende Kommerzialisierung des Vereins argumentiert. Man habe sich den VfL Bochum nicht zum Lebensinhalt gemacht, um einem Unternehmen eine gute wirtschaftliche Zukunft zu bereiten. „Dann hätten wir auch Fan von Coca-Cola oder McDonalds werden können“, so die offizielle Stellungnahme der Initiative.

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