Gigabit-City?

Internet. Mitte Mai diesen Jahres erklärte der Kabelnetzanbieter Unitymedia und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch Bochum zur Gigabit-City. Das bedeutet, dass jedeR Kunde/Kundin den Zugang zur Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download ermöglich wird – vorausgesetzt, ein Kabelanschluss ist im Haus angeschlossen. Die Bochumer parteiunabhängige linke Wählervereinigung „Soziale Liste“ hat bei dem Gigabit-Angebot jedoch Bedenken geäußert. Die Angebote 2play Fly 1000, -Fly 400 und – Jump versprechen zwar ein schnelles Internet, inklusive WLAN und Telefon-Flatrate, doch seien die Kosten erheblich, wie die „Soziale Liste“ kritisiert: „Nach Ablauf der Lockangebote fallen für die ‚FLY 1000‘ jährlich Kosten von 1.320 Euro an, für die ‚FLY 400‘ jährlich 540  und für die ‚Jump 150‘ 420 Euro.“ Durch die hohen Kosten sieht die WählerInnenvereinigung eine künftige Teilung einer Drei-Klassen-Internet-Gesellschaft: Diejenigen, die sich das Gigabit-Angebot und somit schnelles Internet leisten können, die, die sich die neuen Kosten nicht leisten können und die, die keinen Zugang zur digitalen Welt bezahlen können.    

   :sat

Autor(in):