Finanzieller Druck steigt

Studie. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat am 27. Juni die Ergebnisse der 21. Sozialerhebung vorgestellt. In der Regel erhebt das DSW alle drei Jahre  Daten, um die soziale und wirtschaftliche Lage der Studis in Deutschland zu analysieren. Für die Durchführung der 21. Sozialerhebung wurde das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover beauftragt. Im Vergleich zur Vorläuferstudie ist die Erwerbstätigenquote der Studis von 62 auf 68 Prozent gestiegen, während die „unbaren Unterstützungsleistungen von Eltern“ ebenfalls anstiegen. DSW-Präsident Prof. Dieter Timmermann sieht viele Gründe: „Der Kosten- oder finanzielle Druck auf die Studierenden nimmt zu, vor allem für die Miete – und um dem zu begegnen, müssen die Eltern tiefer in die Tasche greifen, und die Studierenden jobben mehr“. Gleichzeitig sei die BAfög-Quote mit 18% die niedrigste seit Beginn der 1990er Jahre. Deshalb fordert das DSW regelmäßige BAfög-Erhöhungen, sowie einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt, um mehr günstigen Wohnraum für Studierende zu schaffen.                                                                                  

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