Brandanschlag auf Wuppertaler Synagoge

Drei Männer haben in der Nacht zum Dienstag die Synagoge in Wuppertal-Barmen mit Molotowcocktails beworfen. Der Sachschaden ist gering, Personen sind nicht verletzt worden. Doch die Botschaft ist so klar wie nicht hinnehmbar.

Bereits in der Woche zuvor schmierten Unbekannte an die Synagogenwand die Worte „Free Palestine“. Der religiöse Betrieb der Synagoge wurde vorerst ausgesetzt.

Eine Anwohnerin bemerkte Montag Nacht die Flammen und verständigte die Polizei, die so einen der drei mutmaßlichen Täter direkt festnehmen konnte. Nach Meldung des WDR wurde mittlerweile der zweite mutmaßliche Täter dingfest gemacht. Über den 18-jährigen (nach eigenen Angaben) Palästinenser und den 19-jährigen Syrer hat die Staatsanwaltschaft wegen „dringenden Tatverdachts“ und „Fluchtgefahr“ Untersuchungshaft verhängt.

Doch das Problem ist keines unter MigrantInnen. Seit dem Ausbruch des gewaltsamen Konfliktes in Israel radikalisieren sich die Meinungen für oder gegen den jüdischen Staat, Antisemitismus und Antiislamismus nehmen bedrohlich offene Formen an.

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