Akafö stellt Mehrwegsystem um

Nachhaltigkeit. Das Akademische Förderungswerk (Akafö) der RUB hat sich bereits häufiger für nachhaltigen Konsum eingesetzt. Bis vor kurzem konnten sich Kund*innen als Alternative zu Pappbechern Kaffee im Mehrwegbecher kaufen, für den sie eine Leihgebühr von zwei Euro zahlen mussten. Am 5. November wurde dies jedoch umgestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten Gäst*innen ihre Leihbecher zurückgeben; danach wurde das Pfandsystem komplett abgeschafft. Wer sich nun einen Coffee-to-go holen möchte, aber weder einen eigenen Mehrwegbecher dabei hat noch einen Pappbecher haben möchte, bekommt kostenlos eine ,,gute Tasse‘‘ ausgeliehen, die im Anschluss zurückgegeben werden sollte. Wer Heißgetränke im Mehrwegbecher holt, hilft dabei nicht nur der Umwelt, sondern kann sogar sparen. Beim Akafö zahlt Ihr so 40 Cent mehr, wenn Ihr einen Pappbecher nutzt. Zusätzlich zum neuen Mehrwegsystem versucht das Akafö auch auf anderen Wegen, nachhaltiger zu agieren. Aus dem Büro Jonathan Ludwigs vom Akafö heißt es: ,,Das Akafö hat in den eigenen Betrieben dem Plastik und der Alufolie den Kampf angesagt. Der Einsatz von Alufolie wurde 2019 in der Produktion um 90 Prozent verringert. Frischhaltefolie kommt 25 Prozent weniger zum Einsatz, Tendenz fallend. Auch die Reduzierung des Einsatzes von Einweg-Handschuhen, die oft hygienisch gefordert werden, ist derzeit ein Thema, wo wir bald Erfolge erzielen werden.‘‘ Beispielsweise gibt es seit einigen Wochen Salate in Papp- statt Plastikschüsseln zu kaufen.

:leda