Nach:gesehen

Quentin Tarantino ist zurück: Der neunte Streich des Regie-Genies, „Once upon a Time in Hollywood“, ist vor zwei Wochen in Deutschland in die Kinos gekommen. Es ist eine Hommage an Film und Fernsehen der 60er Jahre und zeigt ein Hollywood wie im wilden Westen. Coole Cowboys erleben Abenteuer und schreiben dabei vor und hinter der Kamera ihre Geschichte. Der Film lebt von einer menge Metahumor, Referenzen in Casting-Entscheidungen und an Industrie-Mythen, versteckten Easter Eggs und durch die starken Darbietungen der Hauptdarsteller. Brad Pitt und Leonardo DiCaprio geben hier ein ungleiches, aber stimmiges Gespann ab, das versucht, in Hollywood zu überleben. Pitt wird, in Rolle des Stuntman Cliff Booth, für viele zum Publikumsliebling. Auch wenn die Figur für das ein oder andere verärgerte Gemüt sorgte. Tarantino aber hat einen Film gemacht, der macht, was er will. Ob es in jede Welt passt war dabei vermutlich in erster Linie egal, denn ganz bestimmt passt es wieder in Quentins Welt.

:fufu