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Rebellion, Anarchie, Verwilderung. Der dritte Teil der Serie Haus des Geldes beim Streaming-Dienst Netflix nimmt wie auch in den vorherigen Teilen diese drei Themen als Grund für die Verbrechen der Crew rund um den Professor und als Anlass dafür, die Figuren nicht unsympathisch erscheinen zu lassen. Diesmal ist das große Verbrechen jedoch ein Überfall auf die Zentralbank von Spanien. Und das Ziel ist nicht nur Reichtum, sondern vor allem Freiheit für den zuvor von der Polizei gefangen genommenen Komplizen und Liebhaber Rio. Man könnte meinen, dass es fast die gleiche Story wie bei den ersten beiden Teilen, wo es um den Überfall auf eine spanische Banknotendruckerei ging, ist. Das stimmt zum Teil auch, dennoch freut man sich wieder, den Figuren beim Versagen, Triumphieren und beim Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei zuzuschauen. Man ist erneut gefesselt. Und dann kommt das Ende, wie es unbefriedigender und unglaubwürdiger nicht sein könnte. Die Hoffnung bleibt auf Teil vier, für den bitte nicht noch ein Jahr vergehen soll.

:mag

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