Nach:Gehört

Lil Peeps neues Album Everybodys Everything enttäuscht. Was hätte man auch anders erwarten können von einem Album, das nach dem Tod des Rappers zusammengewürfelt wurde. Die meisten Beats klingen so, als hätte jemand einfach die gleichen Samples in verschiedenen Tempi in einer halben Stunde produziert. In der Hoffnung, dass es niemandem auffallen würde. Darüber das depressive Singsal des kürzlich verstorbenen Rappers. Unterschiede zwischen den Songs sind kaum bemerkbar. Ein paar positive Überraschungen gibt es dann doch. ILOVEMAKONNEN ist auf einem der besseren Tracks und es scheint zumindest mal eine Idee zu geben, in welche Richtung ein Song gehen soll, abgesehen von dem Mellow-Vibe, den das Album uns versucht aufzuzwingen. Das Problem: Bei 19 Songs, die immer das Gleiche sind, kann selbst ein Lil Peep ganz schön nerven, obwohl der Rapper zu seinen Lebzeiten Grenzen durchbrach. Emorap auf schlechtestem Niveau halt. Es lohnt sich kaum, das Album zu kaufen, außer man steht auf einen traurigen Loop schlecht produzierter Beats und unechter Gitarrenklänge.

:kiki