Nach:Gehört

Nach seinem Erfolgsalbum #DIY, das im Herbst 2017 erschien, legt Tretti nun in diesem Herbst mit Trettmann nach. Wie schon beim Vorgänger arbeitete der 45-jährige mit dem Produzententeam Kitschkrieg zusammen. Auch wenn die Charakteristik des TrettmannxKitschkrieg-Sound bekannt ist, verfügt das Album über eine beeindruckende Soundkulisse in Form von brillanten Electro-, House- und Dancehall-Beat, die an einigen Stellen der Songs einblenden. Das Genre-Crossing und der UK-Beat schaffen eine neue Atmosphäre und laden zum Raven ein. Auch wenn „Trettmann“ inhaltlich an #DIY rankommt, gerade Songs wie „MDMDF“, gibt es auf dieser Auskopplung mit „Stolpersteine“ einen Song, der sich textlich von der Masse abhebt und schon einen Instahype ausgelöst hat, aber nicht nur das, auch das Interesse an der deutschen Geschichte. Alles in allem ein gutes Album, mit eigenem Sound und ein paar Highlights wie „Magarete“, den Song für seine Tochter oder „Hätten wir sein können“ und guten Female-Features wie von Alli Neumann.

:bena