Kolumne

Glück: Wenn ein Umstand oder Ereignis günstig ausgeht, man Glück hat. Umgangssprachlich sagt man auch Schwein haben. Bekanntes Glückssymbol ist unter anderem ebendieses.

Abziehen: Wird verwendet für die Subtraktion, das Zurückrufen von Truppen aus militärischen Einsatzgebieten, aber auch, um das Abbinden von Soßen mithilfe von Eigelb zu beschreiben. Häufig auch im Jugendsprech zu finden, um den Straftatbestand der räuberischen Erpressung, cooler und weniger kriminell klingen zu lassen.

Krank: Ein Zustand, bei dem das körperliche oder geistige Wohlbefinden beeinträchtigt ist. Da der Sommer nun zu Ende ist, hält der Herbst mit seinem kalten und regnerischen Wetter Einzug, was zur Erkrankung vieler Menschen führt. Erst ist man kränklich; man hat eine laufende Nase und etwas Husten.

Bauen: Für Hobby-HeimwerkerInnen und Baumarkt-PilgerInnen heißt das: Ärmel hoch- und Bude umkrempeln. Visionen erschaffen. So wie in Querenburg, als vor 50 Jahren diese Beton-Oase des Wissens aus dem Nichts gestampft wurde: Klackende Stein-Klötze, Tauben-Terror, Aspest-Aromen. Alles denkmalgeschützt!

Leben: Am Leben sein, nicht tot sein. Sein Leben in bestimmter Weise verbringen, ansässig an einem bestimmten Wohnsitz sein, sich in einem bestimmten Verhältnis befinden.

Sichern: Von althochdeutsch sihhurōn, war sichern ursprünglich ein in der Rechtssprache gebräuchliches Wort, welches wie das heutige Verb „rechtfertigen“ verwendet wurde.

Konsum: lat. consumere, zu deutsch: verbrauchen. Beschreibt den Verzehr oder Verbrauch von Gütern. Gott sei Dank besteht kein Grund, sein eigenes Konsumverhalten im Blick zu behalten.

Spiegel: Er gibt das wieder, was in ihn hineinprojiziert wird. Mit der Realität hat das mal mehr, mal weniger zu tun; so erscheinen Menschen und Objekte in einem ganz neuen Licht, wenn sie spiegelverkehrt oder durch Trickspiegel gestaucht, verzerrt oder gestreckt zu sehen sind.

Last: Etwas, das von jemandem getragen oder transportiert wird und dabei durch sein Gewicht als drückend empfunden wird. Etwas, das drückend auf jemandem liegt, muss aber nicht zwangsläufig materiell sein, sondern kann auch die Psyche belasten, emotional einwirken.

Diss: Ein Kurzwort für Dissertation, was bekanntlich eine wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des Doktorgrades ist. Manche PolitikerInnen können auch einfach nur behaupten, dass sie promovierten und niemand überprüft dies – im blinden Vertrauen. In solchen Fällen wird solch eine Person in den Medien gedisst.

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