Kolumne

Er befindet sich hier also im Dekanat der Fakultät für Phallologie, zwei Etagen unter dem Romantischen Institut – sofern man der dilletantischen Aufzugbeschilderung Glauben schenkt. Steifen Schrittes stapft Krümmel aufs Dekanatszimmer zu... Auf dem Weg dorthin springt ihn die laubfroschgrüne Schlagzeile eines Hochglanz-Plakats im Corporate Design an: „Standort Deutschland: Wissenschaft und Fortschritt.

„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis…“ Nun herrscht Verwirrung und Skepsis unter den Fans. George Lucas hat sein Lebenswerk für 4,05 Milliarden US-Dollar an den Disney-Konzern verkauft. Die Hälfte davon erhält der Erfinder von „Star Wars“ und „Indiana Jones“ in bar, die andere in Form von 40 Millionen Disney-Aktien. Neben Lucasfilm wechseln auch alle Lizenzen und die Tochter­unternehmen LucasArts, Skywalker Sound und Industrial Light & Magic den Besitzer. Ein Geschäft, das sich für den immer mächtiger werdenden Unterhaltungsriesen in Hollywood lohnt.

Manch einer hat es vielleicht mal in einem dieser Hefte oder Bücher oder auf einer Internetseite mit dem unsäglichen Titel „Unnützes Wissen“ gelesen; einige Wenige mögen sich vielleicht sogar an Zeiten erinnern, als jenes Wissen noch offenbar war: Am 31. Oktober ist nicht nur Halloween, sondern auch Reformationstag.

„Fruchtig oder klassisch?“ Hä? Ich kann nicht folgen! „Fruchtig oder klassisch?“ Es ist neun Uhr morgens, bis drei Uhr nachts habe ich gelernt, mein Frühstück bestand bisher aus zwei Tassen Kaffee.

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