:bszank – Die Glosse

Es ist wieder die Zeit des Jahres; der Grand Prix … Ehm ich meine natürlich der Eurovision Song Contest (ESC) fand am vergangenen Samstag statt. Eine Show, die aus 3-minütigen Liedern besteht, die von tollen Interpret*innen gesungen werden und gefühlt 10 Stunden geht. Und seitdem Stefan Raab in Rente ist, scheint es so, als wäre das Konzept, den*diejenige*n zu finden, der*die für uns antreten möchte, die Suche nach dem Heiligen Gral. Zu groß ist die Schmach zu scheitern. Sind unsere Künstler*innen oder ist es das Land selbst? Denn als das Publikumsvoting startete, Bar Rafaeli sagte „Germany …“ – dramatische Pause – „I’m sorry! Zero Points!“ und ESC-Stimme Peter Urban seine Empörung aussprach, jubelte schon die Halle. Ja man, wir sind Scheiße, auf jeden für die anderen Nationen. War das Lied wirklich so schlecht? Nein, natürlich nicht, aber beim ESC geht es seit Jahren nur darum, Punkte an die Nachbarländer zu vergeben. Aber wir können uns freuen, denn die längste Midlife-Crisis in Person, Madonna, hat mit ihrem Auftritt den Rest eh
vergessen lassen.         

:bena