:bszank – Die Glosse

Im Gesundheitsministerium gibt es nicht viel zu tun, Jens Spahn muss sich also mit Themen beschäftigen, die nichts, aber auch gar nichts mit seinem Aufgabenbereich zu tun haben. Und bedauerlicherweise scheint Herr Spahn von vielerlei Dingen auch herzlich wenig Ahnung zu haben. Oder der Mann ist reif für eine gründliche Untersuchung seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit. Mit seinem Gehalt weit über Hartz-IV-Niveau kann sich der Minister diese auch ohne Bürgerversicherung leisten, die er und seinesgleichen mit Erfolg verhindert haben.
Neuster Coup des jungen, wilden Ausreißers aus den Reihen Merkels sind seine grandiosen Sottisen gegen VertreterInnen der freien Presse, JournalistInnen der Öffentlich-Rechtlichen. Diese sollten bei privaten Meinungsäußerungen auf Twitter gefälligst Zurückhaltung wahren. Von politisch eindeutigen Kommentaren ist die Rede, abgesichert durch private Accounts. Geht es nach Jens Spahn, sollen sich die VertreterInnen der Presse also eine Selbstzensur auferlegen. Da haben wir bei der :bsz ja Glück gehabt: wir sind auch im Print unbeugsam …                          

   :juma