:bszank – Die Glosse

Kaffee wird besonders in der Klausurphase gern genossen, um die Aufmerksamkeit aufs Skript zu lenken. Doch auch in der Hochschulpolitik ist er ein gern genutztes Mittel. Nur dass in der heißen Phase der kalten Jahreszeit gern die Aufmerksamkeit auf die negativen Punkte der politischen GegnerInnen gelenkt wird. Da wird auf die Tagesordnung der StuPa-Sitzung (just vor der Wahlwoche) nach über einem halben Jahr die Lindner-Veranstaltung nochmal draufgesetzt, man wird nicht müde, „Nawi ist AfD-nah“ zu blöken. Und hatten die Jusos nicht mal irgendwas mit der Mensaparty zu tun? Und was ist mit der IL? Sind die nicht pro Erdoğan? Frisch ’nen kalten Kaffee genießen, bevor im Garten der Nachbarn nach Leichen gegraben wird. 

Ich empfehle Fair Play statt Schlammschlacht – gerade in der Wahlwoche sollte jede Liste mit eigenen Inhalten punkten, statt die Haare in der aus der Gerüchteküche stammenden Suppe der Nebenliste zu suchen. Holt Euch die Stimmen mit Überzeugungsarbeit!                    

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