UNI:VERSUM
Internationale Woche: Brasilien präsentiert sich als attraktives Ziel für Studis mit Fernweh
Der passende Rhythmus zum Vortrag: Die Gruppe Biriba-Brasil präsentierte auf der Internationalen Woche den traditionellen Capoeira-Tanz. Foto: bk

7:1 – mit dem das Ergebnis des Fußball-WM-Halbfinales 2014 begann Dr. Stefan Hollensteiner, Leiter der RUB-Vertretung in Lateinamerika, seinen Vortrag über Brasilien. Dieser Einstieg verdeutlicht das Klischee des Landes als Fußballnation, die ausgerechnet bei der WM im eigenen Land eine herbe Schlappe gegen Deutschland hinnehmen musste. Dass Brasilien aber jenseits aller Kicker-Klischees auch ein attraktiver Zielort für ein Auslandssemester ist, wollte Hollensteiner am vergangenen Donnerstag im Rahmen der Internationalen Woche den RUB-Studierenden nahelegen.

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode XIV: IT-Beirat – Wie können wir zukünftig in Computerdingen mitreden?
Dringend gesucht: Selbst in der Generation der digital natives ist die studentische Vertretung im IT-Beirat unbesetzt. Illustration: mar

„Die deutsche Digitalpolitik ist eine Katastrophe. Und Sie sind schuld daran. Sie lassen sich alles bieten…  Als Bürger haben Sie versagt.“ Das schrieb Sascha Lobo vergangene Woche in seiner SpOn-Kolumne „Die Mensch-Maschine“. Ähnliches lässt sich über die Situation der Digitalpolitik an der RUB sagen. Die studentische Beteiligung im Beirat für Informationstechnik (oder kurz IT-Beirat) liegt momentan brach.

VRR-Semesterticketabstimmung: Wer nicht wählen geht, hat verloren!
Ein Kreuzchen setzen: Geh wählen und bestimme mit. Illustration: kac
In zwei Wochen ist es soweit und sowohl der AStA als auch das Studierendenparlament (StuPa) rufen Euch dazu auf, für oder gegen das Semesterticket zu stimmen. Vom 22. bis 26. Juni liegt es an uns Studierenden, was mit unserem Ticket geschieht. Ja oder Nein – Ihr entscheidet!
:bsz-Interview mit dem Unterstützungskreis Politikverbot – Teil 3
Wenn der Frosch nicht merkt, dass das Wasser zu heiß wird, läuft’s gut: Ähnlich funktioniert auch die Entpolitisierung der Uni.	Karikatur:  kac

Finale der Utopie: Die :bsz sprach noch einmal mit Jens und Tim über den Weg zu einer entpolitisierten Uni, Party-Verbote und die letzten gallischen Dörfer.

Alumnifeste auf dem Campus: Die Ruhr-Universität lud zum 50. Geburtstag
Große Grillfeiern dank gutem Wetter: Wie hier in der Fakultät für Elektrotechnik fanden auf dem gesamten Campus Alumnifeste der einzelnen Fakultäten statt. 	Foto: tims

Im Rahmen des großen RUB50-Jubiläumswochenendes fanden neben der RUB50-Gala, der BlauPause und dem offziellen Festakt auch die Alumni-Treffen der einzelnen Fakultäten statt. Dort trafen sich die ehemaligen „Zöglinge“ der RUB, um gemeinsam den 50. Geburtstag ihrer Alma Mater zu feiern. Neben Postern, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen gab es ein Wiedersehen mit alten Bekannten – bei sonnigen 33 Grad.

:bsz-Interview mit dem Unterstützungskreis Politikverbot – Teil 2
Visionen für ein totales Politikverbot bei der BlauPause: Die APP (Anti-Politik-Patrouille) im Einsatz gegen politische Studis. Karikatur:  kac

Bei der BlauPause steht noch jede Menge Arbeit an: Dieser Meinung ist zumindest der „Unterstützungskreis Politikverbot“ bezüglich der zahlreichen politischen Gruppen, die am 6. Juni ihre Tische aufklappen werden. Wir sprachen mit Tim und Jens über die dort vertretenen Burschis, ein :bsz-Verbot und eine mögliche Allianz mit der Uni-Verwaltung.

Das Landes-ASten-Treffen und seine Koordination
Die alte, die alt-neue und die neue Koordination der NRW-Studi-Vertretungen: (v. l.) Heraldo Hettich, Sonja Lohf, Michael ­Schema. Foto:  Sonja Lohf

Jede Hochschule hat ihr eigenes Süppchen zu kochen. Das gilt auch für ihre Studierendenschaften. Manchmal aber tut es Not, dass alle Studierenden in ganz NRW an einem Strang ziehen, etwa wenn es darum geht, unsere Interessen gegenüber der Politik zu vertreten. „Studentische Meinungen werden leider immer noch viel zu wenig beachtet“, sagt Michael Schema aus Köln, der am vergangenen Mittwoch an der RUB zum Koordinator des Landes-ASten-Treffens gewählt wurde.

Bis zur BlauPause: Gruppe „Bunt statt Grau“ gestaltet Sitzgruppen vor GA
Vorher/Nachher: Das Wandbild oben wurde letzten Juni übermalt. Nun soll das Original wiederhergestellt werden. Foto: tims

Im Juni 2014 sorgte die Übermalung des Wandgemäldes „Träume, Ängste, Hoffnungen“ am Flachbau vor NA 02 durch den Schriftzug „HOPE“ für Aufsehen. Ursache war die Übermalung des 1979 entstandenen Werks des Bochumer Künstlers Bernd Figgemeier auf Beschluss der Univerwaltung. Maßgeblich sei gewesen, dass die Kunst „nicht offiziell registriert“ war. Ein Jahr später, am 50. RUB-Jubiläumstag (6. Juni), sollte im Rahmen einer Malaktion das Wandgemälde wiederherstellt werden – doch das Rektorat ruderte zurück.

:bsz-Interview mit dem „Unterstützungskreis Politikverbot“ - Teil 1
So kann sie aussehen: Die unpolitische Uni. Karikatur: kac

Auf keine Widerstände gestoßen: So schätzen Jens und Tim vom „Unterstützungskreis Politikverbot“ die bisherige Resonanz ihrer Flugblattverteilung  ein, mit der sie die Vertreibung aller politischen Strukturen auf dem Campus fordern. Wir sprachen mit ihnen über Linksextremismus, Bücherverbannung und die taktische Wichtigkeit eines langsamen Bewusstseinsprozesses.

Im Vorfeld der BlauPause sprechen immer mehr studentische Organisationen ihre Ablehnung aus
Der VDSt Breslau-Bochum: Der laut „akduell“ „derzeit am offensten rechts auftretende Zusammenschluss“.  Foto: mar

Je näher die BlauPause rückt, umso heftiger wird die Burschenschaftsfrage  diskutiert. Das StuPa fasste den folgenden  Beschluss: „Das Studierendenparlament lehnt Burschenschaften, Studentenverbindungen und Corps entschieden ab.“ Das Protestplenum macht mit Flugblättern Stimmung gegen die Verbindungen. Die Fachschaften stimmten am Montag (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest)  in der FSVK über einen offenen Brief zum Thema ab. Eindeutig Stellung bezog auch die Studizeitung der Uni Duisburg-Essen mit der Schlagzeile: „RUB bietet Burschen Bühne“.

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