UNI:VERSUM
Am 18. Juni geht das Hochschulzukunftsgesetz in die zweite Lesung – kein Grund zur Aufregung?
Nachgeschlagen: Protest ­– Was war das nochmal? Foto: ln

Solange es Universitäten gibt, solange gibt es wohl auch schon aufsässige Studierende. Wartburgfest, 68er und APO sind nur einige Beispiele aus den letzten beiden Jahrhunderten.

„Leistungsorientierung“ und „Drittmitteleinwerbung“ als Finanzierungsleitlinien der RUB
HEP III: Ein komplexes Thema an der RUB. Foto: ck

Im Sozialismus hatten Fünfjahrespläne Tradition – an der Ruhr-Universität ist mit dem dritten Hochschulentwicklungsplan (HEP III) erstmals eine universitäre Planung mit einer ähnlichen Laufzeit (2014-19) vorgelegt worden (die :bsz berichtete), welche jetzt in die Umsetzungsphase gelangt.

Trotz Studi-Protesten: Mindestnote im Sowi-Master wird erhöht
Turbulente Sitzung: Master-Mindestnote von 2,0 offiziell beschlossen. Foto: bk

Am Ende hat die Anwesenheit von rund 40 protestierenden Studierenden bei der Ratssitzung der Fakultät für Sozialwissenschaft nichts genutzt: Der Fakultätsrat stimmte mit acht Ja-Stimmen (von insgesamt 13) für die Erhöhung der Mindestnote als Zugangsberechtigung für den Master auf 2,0.

Exkursion des FSR Religionswissenschaft zu den Hare Krishnas
Hare krishna, hare rama: Auch nach 1.700 Wiederholungen hat Rama Gopala noch Freude am Mantra. Foto: mar

Viele Studierende der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften kennen das Problem: War man anfangs noch begeistert vom Foschungsgegenstand, rückt dieser im Laufe des Studiums in weite Ferne und wird verdeckt von unzähligen Buchseiten voller theoretischer und abstrakter Abhandlungen zum Thema. Weil Religion und religiöse Vielfalt aber nicht nur in unbebilderten Büchern steht, sondern in NRW erlebt werden kann, organisiert der Fachschaftsrat Religionswissenschaft regelmäßig Exkursionen zu verschiedenen Religionsgemeinschaften. Am Dienstag, den 20. Mai, ging es zu den Hare Krishnas nach Köln.

Im Dschungel, in Australien und nun wieder in Bochum
Die Ausstellung » 25 ± « im Botanischen Garten, in Australien und dem Blue Square in Bochum. Quellen: (von links nach rechts): Musisches Zentrum, privat, ln

Seit ihrer Eröffnung in Bochum vor knapp einem Jahr ist die Ausstellung – zumindest in Teilen und in kleinerer Version – bereits ans andere Ende der Welt gereist, hat den tropischen Dschungel im Botanischen Garten überlebt und kann nun im Blue Square in Bochum besucht werden.

FSR Medizin zückt Skalpell und Stethoskop für Kuscheltiere

Am 28. Mai können Kinder mit ihren kranken Stofftieren und Puppen in das „Teddybärkrankenhaus“ kommen, welches die Fachschaft Medizin der Ruhr Universität Bochum im Gebäude MA (Medizin) veranstaltet; die Räumlichkeiten hat Dekanantsgeschäftsführer Dr. Klix  zu Verfügung gestellt.

Uni-Fundstücke

„In der Rechtswissenschaft sehen Sie Profs, die brennen … also für ihr Fach, mein’ ich jetzt.“

— Prof. W., Juristische Fakultät

(eingeschickt von Helena Patané)
 

Robotik

Wieder gehen zu können, bleibt für Querschnittsgelähmte meist ein unerfüllter Traum. Der Roboteranzug HAL kann Betroffenen zu mehr Mobilität und Aktivität verhelfen. Seit 2011 erprobt ein ExpertInnenteam am Zentrum für Neurorobotales Bewegungstraining (ZNB) in Bochum das in Japan entwickelte Exoskelett.

Theaterwissenschaften

Das Institut für Theaterwissenschaften sucht für das Wintersemester 2014/15 fortgeschrittene Studierende, welche die Rolle eines Einführungstutors übernehmen wollen. Studierende des Master- und fortgeschrittene des B.A.-Studiengangs können sich auf die Stellen bewerben. Die Beschäftigungsdauer läuft vom 6. Oktober bis zum 6.

:bsz-Mitbegründer Ulrich Dröge erzählt von den Anfangstagen der Zeitung
Anständige Studierende: In der 60er Jahren ging man noch mit Anzug und Krawatte in die Universität. Quelle: Universitätsarchiv Bochum, Dep. Staatl. Bauamt Bochum 02, Nr. 67.0140 (© Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW)

Was mich immer wieder erstaunt: Dass so viele Generationen von journalistisch interessierten Studierenden motiviert waren – und noch immer motiviert sind –, die :bsz am Leben zu erhalten.

Ein Konzept mit Ewigkeitsgarantie hatten wir, die GründerInnen und redaktionell Verantwortlichen von 1967/68, nicht vorlegen wollen. Dem damals neugewählten „Vorstand“ der Studierendenschaft (der Begriff AStA kam erst später zu Ehren) war nur eines klar: Er brauchte ein publizistisches Organ, um für seine Existenz und seine Pläne zu werben; die Studierenden, ihr Parlament und die Fachschaften brauchten ebenfalls eine Plattform, um Meinungen und Vorschläge breiter öffentlich zu machen.

Seiten