UNI:VERSUM
Zwölf Stunden Wartezeit bei der Immatrikulation
Großer Andrang bei der Immatrikulation an der RUB – rassistische IdiotInnen sehen natürlich Verbindungen, wo keine sind.  Karikatur: ck

Mit einem unerwartet großen Andrang bei der Immatrikulation hatte Anfang September die RUB zu kämpfen. So früh waren noch nie so viele Erstis zur Einschreibung gekommen.

Im neuen Praxisprofil des Optionalbereichs sollen auch ehrenamtliche Projekte anerkannt werden
Credit Points fürs Ehrenamt? Der neue Optionalbereich soll es möglich machen.  Karikatur: ck

Für alle, die neben dem Studium ehrenamtliche Arbeit leisten, soll das ab dem kommenden Wintersemester 2015/2016 anlaufende neue Optionalbereichsmodell die Möglichkeit bieten, Euer Engagement mithilfe von Credit Points anerkennen zu lassen. Hierfür müssen im neuen Praxisprofil allerdings einige Anforderungen erfüllt werden – denn das Ehrenamt muss nicht nur anerkannt, sondern auch bewertet werden.

Einschreibungen an der RUB temporär auf Höchststand – mittlerweile wieder alles normal
Mittlerweile ist wieder alles normal: So ruhig war es zur Einschreibung Anfang September garantiert nicht. 	Foto: kac

Zu Beginn des Einschreibezeitraums Anfang September kamen so viele junge Menschen an die RUB, um sich zu immatrikulieren, dass die Uni zahlreiche Studis in spe wieder heim schicken musste. Wartezeiten über zwölf Stunden wollte die Uni den BewerberInnen und MitarbeiterInnen „nicht zumuten“, so die Pressestelle. Mittlerweile hat sich die Situation wieder normalisiert.

Studivertretung besorgt über rassistische Propaganda an der RUB

Letzte Woche fanden sich im Foyer des Studierendenhauses erschreckende Flugblätter im öffentlichen Flyerregal: Lausige Schwarzweißkopien mit einem wirrem Sammelsurium von undeutlichen Fotos und kryptischen Textfetzen, die ihren Mangel an Orthografie und Grammatik durch eine inflationäre Fülle von Ausrufezeichen wieder wettmachen zu wollen scheinen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Was da letztlich steht, ist ausländerInnenfeindlich. Wer die Zettel verteilt und ob noch mehr davon im Umlauf sind, ist nicht bekannt. Der AStA mahnt aber „Augen auf!“ und ist für Hinweise dankbar.

Kommentar: In jeder Hinsicht kacke: Rechte zu dumm für Flyer
Glück im Unglück: Mit solch primitiven Propagandazetteln zieht man erfreulicherweise niemanden auf seine rechte Seite. Quelle: unbekannteR DeppIn

Es ist die vielleicht schlechteste Propaganda des Jahres. An der Uni wird man ja jeden Tag mit Flugblättern und Infomaterialien förmlich zugeschüttet. Es gibt professionelle Broschüren und dilettantische Flugblätter, teure Kärtchen und billige Handzettel. Aber was kürzlich im AStA-Foyer auftauchte, lässt sich wohl nur beschreiben mit: In jeder Hinsicht kacke.

Magie und Fantasie für zwischendurch: Mit „Magic“ Taschengeld aufbessern oder loswerden?
Nerdstrom: Wie eine zweite Moldau drängen „Magic“-SpielerInnen in die tschechische Hauptstadt. Foto: Fabian Dickmann

Am vergangenen Wochenende fand in Prag der Grand Prix im Kartenspiel „Magic: The Gathering“ statt. Wer dieses Spiel mit Nerds assoziiert, die selten das Tageslicht sehen, liegt vielleicht nicht ganz falsch, jedoch scheint Magic eine gute Alternative zum Kellnern zu sein. Denn rund 30.000 US-Dollar werden auf 230 SpielerInnen aufgeteilt. Dabei bekommt der oder die Erstplatzierte 4.000 US-Dollar Preisgeld, der Rest wird gestaffelt. RUB-Volkswirtschaftsstudent Fabian Dickmann, 25, nahm daran teil.

Weststraße gesperrt / Fertigstellung des neuen Jura-Gebäudes wohl 2018
Am 5. August wurden die Bauarbeiten am Gebäude GD offiziell begonnen. Noch ist davon nicht viel zu sehen, schließlich muss das Grundstück erst geräumt werden. Im September sollen dann die Bagger anrollen. Vorübergehend werden deshalb die Weststraße, ein Teil des südwestlichen Parkplatzes und die Tennisplätze gesperrt. Im Wintersemester 2018/2019 sollen im neuen Gebäude die ersten Lehrveranstaltungen in Jura, WiWi und SoWi stattfinden.
 
RUB-Studierende gründen Onlineportal mit Tipps zu Entspannung und Zeitmanagement
Hausarbeiten, Blockseminare, Prüfungsvorbereitungen – auch wenn derzeit offiziell vorlesungsfreie Zeit ist, genießen nur die Wenigsten von uns das Privileg, drei Monate lang auf der faulen Haut liegen zu können. Stress im Studium ist also ein Thema, das auch in den Semesterferien nicht aus der Welt ist. Tipps gegen Lernstress verspricht nun das im Rahmen eines Seminars von einer Gruppe RUB-Studis gegründete Onlineportal „Gelassen studieren“. 
 
„Nächstes Semester wird alles anders“: Wie der Uni-Hase läuft

„Seit 10:57 Uhr tue ich nichts. Davor habe ich einen mittelmäßigen Krimi fertiggelesen. Ich muss heute noch die Wäsche machen, und das ginge auch noch morgen. Ansonsten habe ich keine Pläne.“ Und auch für nach dem Studium keinen Plan. Tabea, Jahrgang 1987, promoviert in Kunstgeschichte. Und bestätigt, was die Studis aus N- und I-Reihe über Geistis denken – und lässt einige Geistis wiederum denken: „Das kenn’ ich doch!“

Projects Abroad: Praktika im Ausland vermitteln

Reisen und dabei gerne auch freiwillige Arbeit leisten, ist heute angesagter denn je. „Projects Abroad“ hilft dabei, sich vor Ort zurecht zu finden und den kulturellen Austausch voranzutreiben.  Ob Südafrika, Marokko oder Jamaika – überall auf der Welt gibt es Hilfsprojekte, bei denen freiwillige HelferInnen mitmachen können. Mittlerweile ist das Programm auch für die ältere Generation interessant.  

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