UNI:VERSUM
Nachwuchskampagne „praxisstart“ an der RUB
„Es gibt die KV!“: Ines Dickmann möchte Studierende über Möglichkeiten in der ambulanten Versorgung informieren. Foto: tom

Die von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) im Herbst 2014 ins Leben gerufene Kampagne für angehende MedizinerInnen kommt am 31. Mai erneut mit einem Informationsstand an die RUB. Dipl.-Gesundheitsökonomin Ines Dickmann, Referentin für ärztlichen Nachwuchs und Initiatorin von „praxisstart“, erklärt im Gespräch mit der :bsz, was es mit dem Projekt auf sich hat. 

In trockenen Tüchern? Gesetzesänderung für Lehramtsstudierende nur vage
Die Latinumspflicht wurde beigesetzt: Darum wollen wir trinken – Ergo bibamus! Foto: flickr/stefan c (CC BY 2.0); Bearbeitung: ken/alx
Das Latinum wird für den Master of Education in eingen Fächern abgeschafft. Das beschloss der Landtag NRW letzte Woche im Rahmen der Änderung der Lehrerzugangsverordnung (LZV). In anderen Fächern wie Geschichte sind nur noch „Lateinkenntnisse auf dem Niveau des kleinen Latinums“ nachzuweisen. Für wen genau die Gesetzesneuerung gilt, welche Änderungen noch erhofft werden und wie die RUB die bewusst schwammige Formulierung umsetzen könnte, erfahrt Ihr auf hier. Man könnte sagen „Die Sache ist im Hafen“ oder, der Erinnerung wegen: „Res est in portu“.
 
:Die Redaktion
Der Campus geht architektonisch mit der Zeit
An der RUB wird gebaggert: Nachdem die zwei ältesten Gebäude der Uni abgerissen wurden, werden sie nun wieder aufgebaut. Foto: alx

Keine verstaubte Tradition, sondern der moderne Startschuss für etwas Neues. Die Grundsteinlegung für die neu entstehenden Gebäude IA, IB und GD am Montag war ein Festakt, der viele BesucherInnen in die I-Reihe lockte.

Nach mehreren Jahren Kampf ist die Latinumspflicht endlich abgeschafft

„Nihil agere delectat – Nichtstun ist angenehm“ können sich ab sofort auch Lehramtsstudierende sagen und sich entspannter ihrem Berufswunsch nähern. Nach vier Jahren der Prosteste und des Engagements vieler Studierender wurde die Latinumspflicht nun endlich abgeschafft.

Interkultureller Trainer
Felix Mohr: Der 27-jährige erlebt so einiges als interkultureller Trainer. Foto: kac

Andere Länder, andere Sitten – das heißt, dass sich Menschen vielleicht vorbereiten sollten, wenn sie einen längeren Aufenthalt in einem fernen Land planen. Dies tat auch der 27-jährige Felix Mohr, der Wirtschaft und Politik Ostasiens an der RUB studiert.

Reallohnverlust abwenden: ver.di streikt, der öffentliche Dienst in NRW steht still
Der öffentliche Dienst tritt in Aktion und streikt am 26. April: Bereits am 8 April hatte es eine Demo vor dem Rathaus gegeben. Foto: mar

Für NRW hat die Gewerkschaft ver.di zum Warnstreik ausgerufen. Am 26. und 27. April kommt infolgedessen in 110 Kommunen weitflächig der öffentliche Dienst zum Erliegen. Betroffen sind nicht nur der Nahverkehr, sondern zum Beispiel auch Krankenhäuser, Flughäfen und Kitas. Ziel ist es, vor der dritten Tarifverhandlungsrunde den Druck auf die ArbeitgeberInnen zu erhöhen, um den Lohn und die betriebsbedingte Altersvorsorge der 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen zu verteidigen. Ver.di erwartet mehrere zehntausend Streikende.

 
Das autonome Frauen- und Lesben-Referat lädt zum Sektempfang
Mit Sekt in Richtung Gleichstellung: Julia Glitz (rechts) mit Gästen in ausgelassener Feierlaune. Foto: ksz

Vergangenen Freitag gab es an der RUB wieder den bekannten Frauen-Sektempfang des Autonomen FrauenLesbenReferats. Dieser Abend läutete nicht nur ein neues Semester ein, sondern war zugleich der Startschuss für ein umfangreiches feministisches Programm, auf das sich die Bochumer Frauen in den kommenden Sommermonaten freuen können.

 

Kritische Broschüre in Planung: Studierendenparlament versucht Dialog
Das StuPa bei der Landsmannschaft: Manuel Dierlinger stellt seine Verbindung und ihre Traditionen vor. Foto: alx

Zur Aufklärung über Verbindungen auf dem  Campus plant das Studierendenparlament (StuPa) eine kritische Broschüre herauszugeben. Bevor es damit allerdings losgehen konnte, forderte der RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) den Verbindungen die Möglichkeit zu geben, sich vorzustellen. Als erstes besuchten VertreterInnen der GRAS, des RCDS und des AStA am vergangenen Mittwoch die Landsmannschaft der Ubia Brunsviga Paleomachia zu Bochum. Wie der Dialog verlief, erfahrt Ihr auf Seite sechs.

 

Streit um selbstbestimmtes Studieren: HistorikerInnen wollen Anwesenheitspflicht wieder

Mit Beginn des Sommersemesters versucht das Historische Institut zum wiederholten Male, die Anwesenheitspflicht einzuführen. Hierüber möchte der Fachschaftsrat einen internen und externen Dialog führen.

Arbeitskreis prangert Prof an
Ein Ort der Diskussionen sorgt für Kontroversen: Der Hörsaal  in GC. Foto: tims

Der Arbeitskreis „Waas`n  hier los“ berichtet über vermeintlich diskriminierende Äußerungen eines Professors in der B.A.-Vorlesung „Einführung in die Politikwissenschaft“ der Fakultät für Sozialwissenschaft und möchte auf Missstände in der Lehre aufmerksam machen. Hat der beschuldigte Professor eine Grenze überschritten oder wurde er falsch zitiert? 

 

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