Studium & Campus
FSVK: Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre, stellte neuen Optionalbereich vor
Wilkens Wille: Der Optionalbereich der RUB soll umstrukturiert werden. Montage: ck/koi

Der Optionalbereich für das 2-Fach-B.A.-Studium an der RUB soll umstrukturiert werden. Am 28. November stand die Prorektorin für Lehre, Weiterbildung und Medien, Prof. Dr. Uta Wilkens, der Studierendenschaft auf der Sitzung der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) Rede und Antwort. Wegen der Unzufriedenheit „vonseiten der Studierenden und der Dozierenden“, so Wilkens, soll in Zukunft eine Optio­nalbereichsreform in Kraft treten, die stärker international ausgerichtet ist und auf striktere „Profilbildung“ setzt. Auch ist die Einführung des Zusatzabschlusses Bachelor with Honors (B.Hon. oder BA (Hons)) für besonders fleißige Studierende geplant. Kritik am neuen Modell wies die Prorektorin vielfach zurück und sprach von „Möglichkeiten statt Einschränkungen“, notierte aber durchaus Vorschläge und Wünsche von Studierenden. Die Gespräche mit VertreterInnen der Fakultäten laufen derzeit ebenfalls. Ein genauer Zeitpunkt für die Einführung des neuen Optionalbereichs steht derzeit offiziell noch nicht fest.

Die Civil Academy coacht Jugendliche und junge Erwachsene fürs Ehrenamt
Du bist, was Du liest: Auch im KulturCafé macht Sabrina Locuratolo einen engagierten Eindruck. - Foto: koi

Wer eine oder mehrere gute Projektideen, aber keine Ahnung von deren Umsetzung hat, muss die Geistesblitze nicht gleich in den zerebralen Papierkorb entsorgen. Programme für junge Engagierte helfen, das eigene Projekt auf sichere Füße zu stellen – und dann im Idealfall auch laufen zu lassen.

Aktuelle Entwicklungen zur PCB-Belastung in allen Universitätsgebäuden

Nach Aussagen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) ist der erste Abschnitt der PCB-Sanierungsmaßnahmen in den N-Gebäuden abgeschlossen. Dafür wurden zwischenzeitlich neue Messungen der Giftstoffe in den G-Gebäuden und MA durchgeführt; die Ergebnisse erfordern teilweise sofortige Maßnahmen. Die Arbeitsgruppe „PCB an der RUB“ der Stabsstelle Arbeitssicherheit und Umweltschutz koordiniert die Sanierungs- und Präventionsmaßnahmen, die studentischen VertreterInnen von AStA und FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) beschäftigen sich ebenfalls mit der Sache. Das Hochschulpolitik-Referat des AStA hat einen PCB-Stammtisch für alle interessierten Studis eingerichtet.

Scharfe Bilder im HZO: Der neue 4K-Projektor sorgt für reichlich Augenschmaus
Das gute Stück: Pascal Günther, Andreas Nasemann und Nora Schönfelder (von l. nach r.) präsentieren den neuen 4K-Digital-Projektor im HZO 20. Foto: ck

Der Studienkreis-Film an der Ruhr-Universität Bochum, kurz SKF, ist einer der ältesten studentischen Filmklubs Deutschlands. 1966 von Studierenden gegründet, hat sich der Klub zu einer festen Instanz in der nordrhein-westfälischen Kulturszene entwickelt. Am vergangenen Donnerstag stellte der SKF seinen neuen 4K-Projektor offiziell der Öffentlichkeit vor und lud hierzu verschiedene VertreterInnen des AStA, der Presse und weitere Gäste ein, jene kostspielige Technik zu bestaunen, die das Abspielen von Filmen in mehr als doppelter HD-Auflösung (4096 × 2304 Pixel) ermöglicht.

TU Dortmund: Rausschmeißer am Hörsaaleingang
Erstmals open-air: Ersti-Empfang an der RUB. Foto: koi

Acht Jahre lang hatte die politisch gewollte Welle Zeit, sich aufzubauen – und dennoch haben die Universitäten es nicht geschafft, rechtzeitig die nötigen baulichen Kapazitäten zu schaffen um ihn aufzufangen: Der G8-Tsunami ist da und überspült derzeit die NRW-Hochschulen. So wird an der Technischen Uni (TU) Dortmund Security aufgefahren, um für einen „geregelten Vorlesungsbetrieb“ zu sorgen, wie es in einem Schreiben der Hochschulleitung an die DekanInnen heißt. In Bochum ist es zum Glück noch nicht ganz so weit, aber in manchen Fächern wird es (noch) enger als bereits zuvor.

Mit neuen Aktionen für die Rechte der Hilfskräfte streiten
Bei Fragen zum Arbeitsvertrag: Nicht nur auf dem Weg zu den I-Gebäuden sollten Hilfskräfte einen Zwischenstopp bei der Tarif-Ini einlegen. Foto: USch

Die Rechte von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften zu stärken und Benachteiligungen abzuschaffen ist das Ziel der Tarifinitiative NRW – oder kurz Tarifini – seit ihrer Gründung im Jahr 2011. Damit diese Forderungen Gehör finden, hat die Tarifini NRW mit Unterstützung des AStAs das Semester mit einer Reihe von Aktivitäten an der Ruhr-Universität begonnen und ihren Internetauftritt erneuert. Eine der ersten Aktionen war ein Info-Stand, bei dem die Studierenden miteinbezogen wurden, um die Situation der studentischen Hilfskräfte (SHK) zu verbessern.

:bsz-Redakteure Marek Firlej und Christoph Koitka hören sich auf dem Campus um Stimmen zum Ersti-Tsunami
Auf dem Campus unterwegs: Vier Stimmen von der Uni zur Ersti-Flut. Fotos: koi/mar

Die :bsz hat sich ein wenig auf dem Campus umgehört: Ist die Studi-Flut wirklich so schlimm? Wie nehmen die Menschen an der RUB die Auswirkungen des doppelten Abiturjahrgangs wahr? Was ist ihre subjektive Meinung? Wir lassen drei Studis und eine Akafö-Mitarbeiterin zu Wort kommen.

Alternativen zur U35 sollen den ÖPNV effizienter machen
Trägt die Hauptlast der RUB-Studierenden: Die berühmt-berüchtigte Linie U35. Foto: koi

In Zeiten doppelter Abiturjahrgänge und allgemein steigender Studierendenzahlen werden nicht nur Universitätsverwaltung, Hörsäle und Immobilienmarkt auf Kapazitätsproben gestellt: Auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) stellt sich auf zusätzliche Belastungen ein. Um der Entwicklung entgegenzusteuern, hat die Bogestra (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) als lokaler Anbieter des ÖPNV jetzt einen Sonderfahrplan herausgegeben. Dieser soll die NutzerInnen von U35 und Co auf mögliche Alternativen auf weniger beanspruchten Strecken hinweisen. Insgesamt umfasst das Kompendium der Linien, die an der RUB halten, neben der berühmtberüchtigten U35 neun Busstrecken. 

Misstrauensvotum gegen StuPa-Sprecher Dirk Loose gescheitert
Im Kreuzverhör: Dirk Loose wurde kritisch zu seiner Gesinnung befragt. Foto: dh

Lange, hitzige Diskussionen sind im 46. Studierendenparlament (StuPa) der Ruhr-Uni keine Seltenheit. Kontroverse Ansichten und verhärtete Fronten gibt’s dort wie in der „echten“ Politik. Einige Hochschulgruppen repräsentieren dabei reale Farben im parteipolitischen Spektrum, wie z. B. die Hochschulgruppe der Grünen oder die Juso-Hochschulgruppe. Andere Listen wiederum schreiben sich auf die Fahne, „pragmatische“ Hochschulpolitik zu betreiben, nicht von allgemeinpolitischen Denkweisen und Themen geprägt zu sein. So z. B. die AStA-tragende Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NAWI). Dieses Verständnis teilt auch StuPa-Sprecher Dirk Loose (NAWI), der sich im Bundestagswahlkampf für die umstrittene Alternative für Deutschland (AfD) engagiert hat. Auf der 9. StuPa-Sitzung am 1. Oktober haben oppositionelle ParlamentarierInnen ihr Misstrauen gegenüber den Gesinnungen des StuPa-Sprechers bekundet

Am Freitag wird in Duisburg gegen die Verteuerung des Studi-Tickets protestiert
Überall sind Kameras: Sollen Studis für ihre eigene Überwachung zahlen? - Foto: USch

Am Freitag, den 27. September, findet in Duisburg eine Großdemonstration gegen die vom Verkehrsbund Rhein-Ruhr (VRR) geplanten drastischen Preiserhöhungen für das Studi-Ticket statt. Die Studierendenvertretungen der Universitäten, die im Gebiet des VRR liegen und deren Studierende davon betroffen wären, haben zu einer gemeinsamen Demo aufgerufen, um durch eine druckvolle solidarische Aktion gegenüber dem VRR deutlich zu machen, dass die Studierenden keine unverhältnismäßige Preiserhöhung beim Studi-Ticket akzeptieren werden. Ort und Zeit der Demo sind nicht zufällig gewählt: Zeitgleich entscheidet in Duisburg der VRR-Verwaltungsrat über die Preiserhöhung.

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