Studium & Campus
Verschwundenes studentisches Wandbild: Grüne Hochschulgruppe beantragt Wiederherstellung
Kollektivkunstwerk unter fachkundiger Leitung: Bernd Figgemeier bei der Arbeit.

Der Streit um die getilgte studentische Campuskunst zwischen Audimax und NA-Gebäude geht weiter: Nachdem im Zuge einer Präsentation „temporärer Kunstwerke im öffentlichen Raum“ der „Urbanen Künste Ruhr“ ein 100 Quadratmeter großes studentisches Wandgemälde übertüncht worden war, meldeten sich inzwischen die VeranstalterInnen zu Wort. Für die Zeit nach Beendigung der Kunstaktion beantragt die Grüne Hochschulgruppe (GHG) im Studierendenparlament (StuPa) zudem eine Wiederherstellung des grau übertünchten Wandbilds. Vielleicht ließe sich hierfür auch der Bochumer Künstler Bernd Figgemeier erneut als künstlerischer Leiter gewinnen.

Das Musische Zentrum lädt auch im Sommersemester auf die Studiobühne
Vorfreude auf das MZ-Programm: Die VertreterInnen der Theatergruppen. Foto:  kac

Das Sommersemester 2014 bietet auf der Studiobühne eine Abwechslung zum Uni-Alltag. Neben sieben Premieren, davon fünf von Studierenden, wird das Programm des Musischen Zentrums von drei Abschlussarbeiten und zwei Wiederaufnahmen begleitet, die schon vergangenes Semester für Furore gesorgt haben.

Großer Auftakt: DGB-Hochschulgruppe gründet sich mit zahlreichen Aktiven
Für mehr Solidarität: An der RUB hat sich die DGB-Hochschulgruppe gegründet. Quelle: www.ruhr-mark.dgb.de

Mehr Solidarität und Mitbestimmung an der Ruhr-Uni Bochum sowie tariflich vergütete Arbeit auf dem Campus – dies sind die politischen Kernziele von rund 40 überwiegend bereits gewerkschaftlich aktiven TeilnehmerInnen am Gründungstreffen der DGB-Hochschulgruppe, die sich am 24. April an der RUB versammelten. Nach einem kurzen Erfahrungsbericht über die Gründung einer Gruppe des Deutschen Gewerkschaftsbundes an der Uni Münster 2006 wurden in lockerer Runde Perspektiven ausgelotet, Erwartungen formuliert und Aktionsideen entwickelt, um die Universitas zu einem menschlicheren, sozial gerechteren Ort zu machen. Ein wichtiges Thema war neben der Vorbereitung von Aktionen zum 1. Mai auch eine kritische Positionierung zum Hochschulzukunftsgesetz (HZG).

Raum für Eure Kritik: Der Fachschaftsrat SoWi lädt Euch zur Veranstaltungsreihe ein
Quelle: Fachschaftsrat Sozialwissenschaft

Kritisch denken, Bestehendes hinterfragen und seine Meinung entwickeln – das sind Dinge, die nach Ansicht des Fachschaftsrats Sozialwissenschaft im B.A. und M.A. häufig zu kurz kommen können. Denn meistens scheint es im Studium nach Bologna nur noch um das Sammeln von Creditpoints zu gehen und nicht primär darum, Dinge in ihrer Gänze verstehen zu lernen. Um dem entgegenzuwirken, veranstaltet der Fachschaftsrat eine kritische Einführungswoche. In verschiedenen Themengebieten werden Euch durch die Veranstaltungen Einblicke in soziale Fragestellungen ermöglicht, die nicht nur bloße Fakten vermitteln sollen, sondern einen Eindruck und Überblick geben wollen. Hier bekommt Ihr die Gelegenheit, aktiv zu werden und mitzudenken, Eure Kritikfähigkeit weiterzuentwickeln und eine Meinung zu bilden. Ausgerichtet wird die Kritische Einführungswoche mit Unterstützung von Vereinen und Initiativen aus der Umgebung.

Neue Mensa auf dem RUB-Campus eröffnet
Das Q-West: Die neue Futterhalle für die upper-class. Foto: mar

Mit Chic, eigenem Wahrzeichen und neuem Konzept: Am Dienstag, dem 15. April, hat der neuste Gastronomiestandort des Akademischen Förderungswerks (Akafö) auf dem RUB-Campus offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Das Q-West im ehemaligen Querforum West (daher der Name), das zuletzt das Tutorienzentrum (TUZ) beherbergt hatte, ergänzt das Nahrungsangebot auf dem Campus. Montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 22 Uhr kann man hier essen und trinken, ähnlich wie in der Hauptmensa gibt es von 11:30 bis 14:30 Uhr das Mittagsmenü. Einfach und günstig ist es im Q-West aber nicht: Hier gibt es raffinierte Mahlzeiten, dafür darf es dann auch ein, zwei Euro teurer sein.

:bsz-Kommentar zum Q-West
:bsz-Kommentar zum Q-West

Das Frankfurter Westend gilt als schicker Stadtteil. Bankentürme und Gründerzeitbauten, alles irgendwie wichtig, edel, teuer und exklusiv. „Das wollen wir auch in Bochum“, wird sich das Akafö bei der Konzeption des Q-West gedacht haben. Das „West“ im Namen scheint zu Adel zu verpflichten. Alles glänzt so schön neu im ehemaligen TuZ. Um mich herum wuseln Studierende, neugierig wie ich. Sie haben Salate in ausgefallen geschwungenen Schüsseln auf dem Tablett. An der Wok-Theke (oder vielmehr dem „Woq Foodcounter“ – doch das ist eine andere Geschichte) werden meine Nudeln mit Shrimps frisch zubereitet. Shrimps – ein edles Gericht an einem edlen Ort. Wer sich bloß Spaghetti Bolognese leisten kann, soll doch zum restlichen Pöbel in die Hauptmensa.

Vorstellung des Beratungsangebots des RUB-AStAs
Für Fragen offen: Studierende können in schwierigen Situationen Hilfe vom AStA bekommen. Foto: flickr.com, Universitaet Nuernberg (CC-BY 2.0)

Nicht immer läuft im Leben alles rund und so kann jedeR auch an den Punkt kommen, an dem er/sie Beratung braucht. Familie und Freunde können helfen, aber wenn man eine neutrale Sicht haben möchte, trägt professionelle Distanz und Erfahrung dazu bei, Probleme schneller zu bewältigen als wenn man sich diesen alleine stellt. Der AStA stellt Euch hierfür kostenlos ein Beratungsangebot zur Verfügung.

Literaturautomat im Mensafoyer
Lesefutter: Annika Restin, Christoph Finke und der Literaturautomat vom Kultur­zentrum „zakk“ in der Mensa. Foto: Akafö

Mitten in den Semesterferien wurde im Foyer der RUB-Mensa ein alter Zigarettenautomat aufgestellt. Doch statt Glimmstängeln kann man sich aus der umgebauten Maschine verschiedene Sorten Literatur ziehen. Einmal Prosa light oder lieber Lyrik Strike? Für zwei Euro kann man sich überraschen lassen.

Die RUB ist seit jeher eine Pendler-Uni. Doch warum ist das eigentlich so?
Pendeln ohne Ende: Fast alle Wege führen nach Bochum. - Grafik: tims / ck

Das neue Semester beginnt. Für viele RUB-Studierende, die nicht in der Stadt wohnen, heißt das wieder: Aufzustehen, sich aus der Heimat Richtung Bochum zu begeben und zu pendeln: mit dem eigenen Auto, der Deutschen Bahn, dem Zug, der U 35 oder auch mit dem Fahrrad. Viele Kilometer werden dabei zurückgelegt. Doch warum bleibt die Ruhr-Universität für viele eine Pendler-Uni und warum entscheidet man sich gegen den Umzug nach Bochum und nimmt stattdessen Staus mit dem Auto oder Verspätungen der Deutschen Bahn in Kauf? Ist Bochum als Stadt trotz der vielen Freizeitmöglichkeiten nicht attraktiv genug oder gibt es schlichtweg keinen adäquaten und bezahlbaren Wohnraum?

Prallvolles Audimax: AbiturientInnen stürmen den Campus
Belagerungszustand: AbiturientInnen-Massen vorm größten Hörsaal. Foto: kac

Am vergangenen Donnerstag, den 3. April, öffneten die Fakultäten der RUB ihre Türen und warben potenzielle Studierende an. Sowohl Fachschaftsräte der Geistes- und Naturwissenschaften als auch der AStA erläuterten die Vorteile eines Studiums an der RUB.

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