Studium & Campus
NRW im Sprachgefecht des Poetry Slams: Meisterschaft, Jubiläum, Workshop
Außerirdische Erscheinung: Der Münsteraner Poetry-Meister Andy Strauß war einer von vielen, die am Wochenende die Bochumer Slamszene aufmischten.			   					                 Foto: alx

Der Campus-Slam war der Start für eine Reihe von Poesiegroßveranstaltungen. Nachdem sich Micha El-Goehre und Sulaiman Masomi am 28. April den ersten Platz an der RUB teilten, holte sich im NRW-Finale Jason Bartsch in Münster den Meistertitel.

„Unterstützungskreis Politikverbot“: Studentische Selbstbestimmung bleibt Thema an der RUB

Am Dienstag vergangener Woche sind Unbekannte in laufende Uni-Veranstaltungen mit Politikbezug geplatzt und haben Flugblätter verteilt. Damit wirbt ein vermeintlicher „Unterstützungskreis Politikverbot“ für ein umfassendes Politikverbot an der Uni. Die Kommunikation des Inhalts lässt Satire vermuten, die wohl einen Aufschrei gegen die aktuelle Organisationspolitik der Universität darstellt.

Absage verärgert AktivistInnen, bestätigt aber Ansichten über den „Herrschaftsraum Hochschule“
Allgemeinpolitik ausgegrenzt? Umstrittenes Lesungsverbot an der RUB. - Karikatur: ck

Urplötzlich und scheinbar grundlos wurde eine anarchistische Veranstaltung an der Ruhr-Uni von der Verwaltung abgesagt. Während von Hochschulseite von Formfehlern bei der Anmeldung die Rede ist, hält die Schwarze Ruhr-Uni dagegen, die Veranstaltung sei schon lange im Voraus ordnungsgemäß angemeldet gewesen. Die Gruppe glaubt, politische Events seien an der RUB generell unerwünscht.

Akafö führt „Tipp des Tages“ in der Mensa ein / AStA nicht daran beteiligt
Schlange stehen für den "Tipp des Tages"? Ab kommender Woche könnte dies in der RUB-Mensa Realität werden. - Foto: mar

Das Akafö plant für die RUB-Mensa ein neues Speiseformat: Der „Tipp des Tages“ für 2,40 Euro (für Nicht-Studierende 3,40 Euro) soll eine günstige Alternative zum seit September deutlich teureren Angebot darstellen. Der AStA stellt klar: „Einführung des Gerichts und Preise sind nicht mit dem AStA abgesprochen.“

Unifest fällt trotz BlauPause wohl nicht komplett aus
Bald wieder Party-People statt trüber Tassen: Das alternative Sommerfest vor der UB ist in Planung. - Foto: mar

Anlässlich ihres 50-Jährigen hat sich die RUB für diesen Sommer etwas Besonderes einfallen lassen: Statt des Unifestes RUBissimo soll die Universitätsstraße für den Autoverkehr gesperrt werden. Um wenigstens das Nordforum des Campus mit ausgelassenem Leben und lauter Lärm zu füllen, planen AStA und Fachschaften ein alternatives Sommerfest. Voraussichtlich am 26. Juni soll die Party stattfinden.

300 MTV-Stellen sollten es sein, nun verliert die RUB vorerst 123,39
Verluste an vielen Stellen. Foto. ck

Der Hochschulentwicklungsplan III (HEP III; siehe :bsz 1002) stellt den dritten Teil der Entwicklungsstrategie für die RUB dar. Zu dieser Entwicklung zählte der Abbau von 300 Stellen von MitarbeiterInnen aus Technik und Verwaltung (MTV).

Sperrzone RUB: Nach Vorlesungsschluss werden an der Uni die Betonplatten hochgeklappt
Studentische Selbstbestimmung auf Sparflamme? Nicht mit uns! Wir drehen den Grill auf. - Karikatur: kac

Ausgesperrt und ausgeschlossen: Das NRW-Ticket wird verteuert, die Campus-Kunst zerstört und Stu

Peinlicher Vorfall auf dem Uni-Fest: Verwaltung droht Geo-Fachschaft mit Polizeieinsatz

„Wir saßen mit fünf Leuten im Fachschaftsraum, tranken Bier und hörten Musik. Gegen 0 Uhr 20 betrat plötzlich der Chef der Hausmeister, Miran Müller-Bickert, den Raum und forderte die Anwesenden auf, diesen unverzüglich zu verlassen“, berichtet ein Mitglied des Fachschaftsrats Geographie der :bsz. „Den Tonfall fand ich völlig unmöglich“, so der Betroffene weiter.

Vorträge über Rechtsextremismus und Islamfeindlichkeit im Rahmen von „RUB bekennt Farbe“
Antikapitalistische Nazis? Sozialwissenschaftler Schedler verwies auf die neonazistische Strategie, linke Inhalte und Symbole zu kopieren. Foto: bent

Nazis sorgen auch an der RUB für Pro­bleme. Das musste selbst die Uni-Leitung feststellen, als der Fall Michael Brück (Jura-Student und Kader der neofaschistischen Partei Die Rechte) im letzten Jahr die Studierendenschaft polarisierte. Mit der Kampagne „RUB bekennt Farbe“ sollte daher ein Forum geschaffen werden, um über neofaschistische Tendenzen in der Gesellschaft zu diskutieren. In diesem Rahmen referierten am 2. Juli die RUB-Sozialwissenschaftler Jan Schedler und Thomas Pfeiffer (der auch für den Verfassungsschutz arbeitet) über autonome NationalistInnen und Islamfeindlichkeit. Mit rund 20 Gästen war die Beteiligung allerdings gering.

48 Millionen Euro für die Erforschung von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen

Krebs ist neben Erkrankungen des Kreislaufsystems die häufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erkranken circa 500.000 Menschen an bösartigen Neubildungen und mehr als 220.000 sterben letztlich pro Jahr an Krebs. Dem Kampf gegen diese Tumore widmet sich auch die Ruhr-Universität Bochum mit dem neuen Forschungsbau für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi). 

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