METRO:POLIS
Leserbrief zu: „Mehr UNO, weniger Alleingänge“ (:bsz 1090)

In seinem Kommentar zum 70. Geburtstag der UNO hat unser Redakteur Tim Schwermer seine Positionen dargestellt und den Vortrag von Andreas Zumach zum Anlass genommen, in der :bsz über mögliche Reformen der Institutionen Stellung zu beziehen. Leider erweckte der Artikel den Eindruck, die Argumente des Vortragenden wiederzugeben.

NRW-Sozialbericht 2016: Mehr Beschäftigte, mehr Ungleichheit

Das Kabinett in Düsseldorf hat in der vergangenen Woche den Sozialbericht 2016 verabschiedet. Dieser enthält Daten und Statistiken zur aktuellen Armuts- und Reichtumsentwicklung im Land NRW und informiert über die Lebenslagen ausgegrenzter Personen- und Bevölkerungsgruppen bis 2014.

Bochumer Polizei setzt auch bei kleinen Demos auf Gewalt und Eskalation
Friedliche Demo hoffnungslos: AktivistInnen beklagen eskalierendes Verhalten der Polizei.
Es war eine kleine, geradezu „lächerliche“ Demonstration, wie ein Augenzeuge sagt. Doch nachdem die rund 10 AsylgegnerInnen von DaSKuT (Deutschland asylfreie Schulen, Kindergärten und Turnhallen) am 19. Juni das Handtuch geschmissen hatten und den Husemannplatz räumten, brachte die Bochumer Polizei die Lage zum Eskalieren. 
 
Rote Hilfe rät, nicht zu den Vorladungen hinzugehen
Mit Stangen und Reizgas: Der Polizeieinsatz am 1. Mai in Bochum hat auch nach Wochen noch juristische Folgen. Fotos: alx

Beim NPD-Aufmarsch am 1. Mai in Bochum nahm die Polizei über Stunden hunderte Nazi-GegnerInnen am Bermuda3Eck in Massengewahrsam. Gegen diese wird aktuell wegen des Vorwurfs von Straftaten ermittelt.

Nationwide campaign: Human chain against racism
 Over 8.500 people formed a 3.4 kilometre long human chain: Bochum’s citizens protest peacfully against racism. Foto: tims
Bochum’s clear statement against racism: Over 8.500 people took part in the nationwide campaign “Hand in hand against rascism” and formed a 3.4 kilometre long human chain. Between Bochum Central station, „Kirmesplatz“ and city hall, the participants created a peaceful and friendly atmosphere as part of the national migration day. 
The closing event took place at Dr.-Ruer-Platz with several speeches and musical entertainment.
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   :Die Redaktion
Human chain in Bochum: 8.500 residents participated in nationwide campaign
Human chain against racism in Bochum. Foto: tims

The nationwide campaign „Hand in Hand Against Racism“ on June 18 and 19 was a big success in Bochum: According to the organiser, a total of  8.500 citizens participated and transformed the area between Bochum Central Station, “Kirmesplatz” and city hall into a 3.4 kilometre long human chain. The aim was to demonstrate against racism and stress the importance of an open-minded Germany. 

Partnerschaft verlängert: VfL Bochum und Fiege bis 2021
Die Partnerschaft bröckelt, aber bleibt weiterhin bestehen: Fiege und Bochum verlängern den Sponsoring-Vertrag bis 2021. Foto: Ungry Young man (CC BY 2)

Bochum und Fiege bleiben auch rund um das rewirpowerSTADION vereint: um fünf Jahre wurde das Engagement zwischen dem VfL Bochum und der Privatbrauerei Moritz Fiege verlängert. Bis 2021 dürfen sich Fans auf das gewohnt herbe Heimatbier freuen, doch bleibt eine Frage offen: Was wird aus dem „Ruhrstadion“?

23. Echternacher Schnellschach-Open lockt auch RUB-Studi nach Luxemburg
Rauchende Köpfe: Sven Heintze (links) musste sich nach einem guten Start geschlagen geben. Foto: ken

Vor historischer Kulisse wurden über 150 Schlachten friedlich und mit Bedacht ausgetragen: Die ehemalige Abtei Echternach hat zum 23. Mal zum Schnellschach-Turnier eingeladen. Mit über 300 TeilnehmerInnen zählt es zu den größeren Schach-Events. Auch SoWi-Student Sven zog es zu dem Turnier.

Das polizeiliche Vorgehen beim „Tag der deutschen Zukunft“ wirft noch immer viele Fragen auf
Auch die Kunstaktion mit Spiegelwürfeln eskalierte: PolizistInnen stürmten auf GegendemonstrantInnen und setzten Reizgas ein. Foto: Uwe Bitzel

Mit einem Polizeiaufgebot von fast 5.000 Einsatzkräften wurde am 4. Juni der sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ durchgesetzt. 900 FaschistInnen aus ganz Deutschland und Osteuropa marschierten störungsfrei durch die Ruhrgebietsstadt. AntifaschistInnen und BürgerInnen beklagen  einen Verstoß gegen Grundrechte und ein brutales Vorgehen der Polizei.

Auf Druck der Stadtverwaltung Bochum: Flüchtlinge haben Turnhalle verlassen
Nach zuletzt massiven Druck der Stadt Bochum und Räumungsandrohungen haben die 50 Geflüchteten nun die Turnhalle verlassen. Foto: Maren Wenzel

Nach knapp zwei Wochen haben die rund 50 Geflüchteten auf Druck der Stadt Bochum am 10. Juni ihre Unterkunft an der Hans-Böckler-Schule verlassen und sind in die Leichtbauhallen am Kalwes gezogen. 

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