METRO:POLIS
Wohnheime: Akafö bietet rund 4.000 Plätze

Wer an der RUB studiert, pendelt entweder aus den umliegenden Städten, wohnt noch zu Hause, in der eigenen Wohnung oder in einem Wohnheim des Förderungswerks beziehungsweise eines privaten Anbieters. Die rund 4.000 Plätze dort sind dabei schnell vergriffen. Warten müssen trotzdem nur Studis mit Sonderwünschen.

Viele Baustellen für neue Orte der Forschung
Soll bald Platz für rund 10.000 Studierende der Geisteswissenschaften bieten: GD am Ende der G-Reihe.	 Illustration: HENN Architekten München
Immer wieder spötteln gehässige Stimmen über den „grauen Betonklotz“. Doch wer einmal an der RUB studiert hat, weiß um die Schönheit des Campus. Doch wo der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlässt, muss nachgebessert werden. Deshalb wird nun saniert und neu gebaut – und zwar an vielen Stellen. 
 
Was ist wann geschehen? – Ein kurzer Geschichtsüberblick
Dereinst größte Baustelle Europas: Als die RUB errichtet wurde, hat man sogar eigens eine Betonfabrik vor Ort hochgezogen.   Foto: Universitätsarchiv Bochum, Fotografien (© Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum)

Letztes Jahr feierte die Ruhr-Universität 50-jähriges Bestehen. Doch  unsere liebe Alma Mater kennt keinen Stillstand – stetiges Wachstum und Wandlung ist ihr Motto. Wie es ihr in den letzten 50 Jahren erging, erfahrt Ihr hier.

Vor Hogesa: Antirassistische Großdemo in Dortmund
Bunter Protest: Durch die Kampagne „Es reicht“ sieht sich auch die Polizie gezwungen, schärfer gegen Nazis vorzugehen. Foto: Alexander Völkel

Nach einem versuchten Mordanschlag von Nazis auf einen Dortmunder Antifaschisten reagierte die Kampagne „Es reicht“ mit einer Großdemo. Doch am Samstag (8. Oktober) wollen Hogesa eine Kundgebung durchführen. 

Großfeuer im Bergmannsheil: zwei Tote und 16 Verletzte
Der Brand im Bergmannsheil: Bis jetzt hat der mutmaßliche Selbstmord einer Patientin zwei Tote gefordert. Foto: alx

In der Nacht auf den 30. September ist im Universitätsklinikum Bergmannsheil ein Feuer ausgebrochen. Zwei Menschen starben und 16 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. 126 Personen konnten aus dem Gebäude evakuiert werden. Insgesamt waren über 565 Einsatzkräfte vor Ort. Der genaue Brandhergang wird noch geprüft, die Ursache ist aber wahrscheinlich geklärt. Die Polizei sperrte den Unfallort und die Nebenstraßen weitläufig. 

Neues Poledancestudio Serpent Rouge in Bochum: Ein Selbstversuch
Kraft ist nicht alles: Marek mangelt es noch ordentlich an Eleganz. Foto: mar/ksz

:bsz in Gefahr! … nicht wirklich, aber in absolut ungewohnte Gefilde wagte sich unser Redakteur Marek, nämlich in die neu eröffnete Poledance-Schule Serpent Rouge von Arzo-Carina Renz in Bochum-Riemke. Über den Polesport hat er schon berichtet, es selbst versucht hat er noch nie. Begleitet von unserer Praktikantin Katrin nahm er an einer AnfängerInnen-Stunde teil.

Kritik an Sicherheitsunternehmen: Keine Verträge, untertarifliche und gar keine Auszahlungen
Warten auf die Monatslöhne: Ein Sicherheitsunternehmen beschäftigte in Bochum Wachleute ohne Arbeitspapiere und zahlt die Gehälter nicht aus. Foto: Jens Schott Knudes (flickr)

100 bis 120 MitarbeiterInnen warten noch immer auf ihre Gehälter: Die Gewerkschaft ver.di und die Fraktion der Linken werfen der Stadt mangelnde Kontrolle der Rheinischen Sicherheitsdienste (RSD) vor. 

Bochum verkauft umstrittene RWE-Aktien
Raus aus RWE: Greenpeace und Fossil Free demonstrierten für den Verkauf der Aktien – mit Erfolg. Foto: kac

Das Ruhrgebiet, einst bekannt als Kohlerevier, verabschiedet sich von seinen RWE-Aktien. Zumindest macht Bochum den Anfang. Den Beschluss hat der Rat vergangenen Donnerstag in einer nicht-öffentlichen Sitzung mit großer Mehrheit gefasst. Die erste Tranche soll am 4. Oktober abgestoßen werden.

Linke. Bochumer Rat mit Fehlentscheidung
Rauchende Köpfe in Herne: Auch hier sind MitarbeiterInnen von den drohenden Streichungen betroffen. Foto: Rainer Halama, Creative Commons

Der Energiekonzern STEAG hat angekündigt, bis zu 1.000 von 6.200 Stellen abbauen zu wollen. Die Opposition wirft dem Bochumer Rat vor, politisch falsch entschieden zu haben, als er 2014 dafür stimmte, den Konzern durch die Ruhrgebietskommunen aufzukaufen.

Kriminologie-Professor Thomas Feltes von der RUB befragt BürgerInnen zu ihrer Furcht
Forscht im Dunkelfeld: Kriminologe und RUB-Professor Thomas Feltes. Foto: privat

Die Kriminalität steigt und man ist zunehmend dem Risiko ausgesetzt, Opfer einer Straftat zu werden. Doch stimmt das? Mit einer neuen Dunkelfeldstudie wollte RUB-Professor Thomas Feltes unter anderem herausfinden, wie sehr das persönliche Empfinden der BürgerInnen von den tatsächlichen Gegebenheiten abweicht. Die vorläufigen Ergebnisse seiner Studie stellte der Kriminologe vorletzte Woche der Bochumer Presse vor. Nach 1975, 1986 und 1998 nun also die vierte Befragung. Was hat sich geändert? 

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