KULTUR:SCHOCK
Das Projekt „Airbnb meets brutalism“
Dort habt Ihr einen pittoresken Blick auf die Universitätsbibliothek: Airbnb-„Makler“ Jakob Wirth macht die Studierenden den Camping-Urlaub der ungewöhnlichen Art schmackhaft.  Bild: Alexander Schneider

Campus. Zelte aufschlagen und die RUB neu erleben: Dazu luden Studierende aus Weimar und der Szenischen Forschung vergangene Woche mit dem Projekt „Airbnb goes brutalism“ ein.

Urlaub machen wohl nur die wenigstens in den Beton-Dünen der RUB. Als trist und funktional ist der brutalistische Baustil verschrien: AbsolventInnen des Masterstudiengangs Public Art der Bauhaus Universität und Studierende der Szenischen Forschung haben die RUB vom 11. bis 19. Juni performativ bespielt. Ihr Ziel: andere Perspektiven auf das graue Gelände gewinnen. Dafür haben sie bei Airbnb eine Anzeige geschaltet, wo Interessierte einen Zeltplatz auf dem Campus ergattern können. „Makler“ Jakob Wirth hat zudem direkt an der Uni geworben – auch für die unterschiedlichen Survival-Kits, die Teilnehmende für nächtliche Spaziergänge an der RUB erhielten.

:Die Redaktion

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Verlosung: Hip-Hop-Festival im Ruhrpott
Mitreißende Energie: Fredro Starr und Sticky Fingaz von Onyx. Foto: Jan Turek

Musik. Das Out4Fame-Festival feiert seinen fünften Geburtstag. Vom 29. Juni bis zum 1. Juli werden wieder etliche Hip-Hop-Heads nach Hünxe bei Bottrop strömen.

Das Projekt „Airbnb meets brutalism“
Die CamperInnen der RUB: Zum gemeinsamen Grillen während der Aktionswoche „Airbnb goes brutalism“ erscheinen auch Studierende der RUB.  Bild: bent

Campus. Die RUB als exotisches Erlebnis: Studierende der Bauhaus-Uni in Weimar und der Szenischen Forschung luden vergangene Woche zur achttägigen Aktionswoche „Airbnb goes brutalism“ ein. Die CamperInnen gestalteten kreative Survival-Kits für die Nächte.

30 Jahre Kultur in Bochum Gerthe
Das Kulturmagazin Lothringen: Spielstätte auf ca. 1600 Quadratmeter. Bild: hepa

Kleinkunst. Barrierefreier Zugang zu bis zu 90 Veranstaltungen von Musik bis Malaktionen: Der Bochumer Kulturrat e. V. lädt anlässlich des 30-jährigen Bestehens am 30. Juni und 1. Juli ins Kulturmagazin in Gerthe ein.

Inszenierung über ersten schwarzen Akademiker
Alles nur Schwarz-Weiß-Seherei? Sebstian Bös und Elikem Anyigba laden mit ihrem Theaterprojekt „Schwarzseher“ zum offenen Schlagabtausch ein. Bild: Astrid Meier

Theater. Die koloniale Sichtweise stecke noch immer in unseren Köpfen, sagen die MacherInnen des Stücks „Schwarzseher“, das nächstes Wochenende auf der Studiobühne Premiere feiert. 

Premiere von „Schwarzseher“ auf der Studiobühne
So harmonisch umarmt waren sie während der Proben von „Schwarzseher“ im MZ nicht immer:  Elikem Anyigba, David Guy Kono und Sebastian Bös (v.l.n.r.) sprachen oft Klartext. Bild: bent

Theater. Gibt es einen „schwarzen“ und „weißen“ Blick? Das wollen Elikem Anyigba und Sebastian Bös mit ihrem MZ-Stück „Schwarzseher“ hinterfragen. Vor dem Hintergrund der Biographie des ersten afrodeutschen Akademikers diskutieren sie über Rassismen.

Ein Blinder baut sich selbst sein Haus
RUB-Studi und Autor: Ansgar Scholten. Bild: Martin Steffen

Portrait. Ansgar Scholten, RUB-Studi und Hobby-Autor, hat ein neues Buch geschrieben. Er begleitete einen blinden Hausbauer.

 

Wanderausstellung zeigt die besten Pressefotografien des vergangenen Jahres
Eine Geschichte, die betroffen macht: Für seine Fotostrecke erhält Fotograf Adam Ferguson den 1. Preis für die Fotoserie in der Kategorie „Menschen“. Bild: lor

Fotografie. Emotional: Die aktuelle „WORLD PRESS PHOTO“-Ausstellung macht seit dem 9. Juni Station im Dortmunder Depot.

Reportage vom Musikfestival
Menschliche Landschaftsbewässerer gehören auch zum Festival: Pinkelnde Männer. Bild: bena

Reportage. Sechs Tage „Rock am Ring”: Bands erleben, neue Leute kennenlernen und das alles bezahlt. Das Festival von hinter den Kulissen. Das birgt sicher Stoff für mein Praktikum bei der :bsz!

Jury-Debatte bei den Mülheimer Theatertagen
Elfriede Jelinek: Zum 19. Mal nominiert und als viermalige  Gewinnerin des Dramatikerpreis erhält sie dieses Jahr den Publikumspreis  Bild: mag

Festival. Nach drei Wochen voll mit neuer Dramatik und spannenden Diskussionen endet „Stücke“ (:bsz 1167). Aus den sieben nominierten AutorInnen geht Thomas Köcks Stück „paradies spielen (abendland. ein abgesang)“ als eindeutiger Gewinner hervor.

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