KULTUR:SCHOCK
Kunstaktivismus
„Danke, liebe Nazis“: Das ZPS zeigt Bilder von Beteiligten der Demonstrationen und Ausschreitungen in Chemnitz.Bild: Screenshot: juma

Aktivismus. Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat mit einer neuen Aktion für Aufsehen gesorgt. Das Künstler*innenkollektiv erstellte ein Fahndungsportal und polarisierte damit stark.

Hearthstone Charity Turnier
Powerbank, Handy und ein warmes Getränk: Das zum Spielen benötigte Gerät musste jede*r selbst mitbringen. Bild: gin

Spendenaktion. Immer mehr E-Sports Turniere und Veranstaltungen finden für wohltätige Zwecke statt. Dieses Konzept wurde nun vom AStA als Vorbild genutzt.

Studentische Ausstellung über die Dichterin Ilse Kibgis
Leben und Wirken der Ilse Kibgis: Germanistik-Studierende der RUB stellten bei der Vernissage in Dortmund die unterschiedlichen Facetten der Schriftstellerin vor. Bild: Felix Wöstmann

Ausstellung. Ilse Kibgis schuftete in verschiedenen Jobs, machte den Familienhaushalt in Gelsenkirchen-Horst und schrieb nebenbei Gedichte. Studierende der Germanistik stellen im Dortmunder Fritz-Hüser-Institut die Kunst dieser Arbeitsliteratin vor.

Schauspielhaus Dortmund zeigt „Am Boden“ von George Brant
Nicht bloß ein Spiel: Für die Kampfpilotin verschwimmt die Realität im Krieg mit dem Familienleben. Bild: Birgit Hupfeld

Theater. Wie kann man damit leben, jeden Tag Menschen zu überwachen, sie zu töten und anschließend ein Familienleben zu führen? Die Antwort: gar nicht. Genau das zeigt das Stück „Am Boden“ von George Brant, das am Schauspielhaus Dortmund Premiere feierte.

Student präsentierte Dokumentarfilm über das Ankommen in Deutschland
Fußball, Freunde und Engagement prägen Esmails Leben in Deutschland:  Jan Lukas Meier hat ihn für seine filmische Abschlussarbeit begleitet. Bild: Jan Lukas Meier

Film. Kamera an und zuhören: Nach diesem Prinzip porträtierte der Journalistik-Student Jan Lukas Meier die beiden Syrer Manar und Esmail. Entstanden ist die Reportage „Hier“, eine B.A.-Arbeit, die am Samstag im Dortmunder Roxy ihre Kino-Premiere feierte.

Zwei neue deutsche Serien
Erschreckende Szene: Ein verunstalteter Leichnam wird gefunden, doch was hat das mit einem Parfüm zu tun? Bild: ZDF/Jakub Bejnarowicz

Kritik. Zwei völlig verschiedene Serien kommen auf den Markt. Keine revolutionswürdig, keine neu und doch sind beide interessant. Die eine hat eine gute Dramaturgie, die andere bildgewaltige Szenen. „Parfum“ und „Beat“ im Überblick.

Wozu Krieg?
Berühmtes Zitat von Joschka Fischer während des Kosovo-Kriegs: „Ich habe nicht nur gelernt: Nie wieder Krieg. Ich habe auch gelernt: Nie wieder Auschwitz. Bild: stem

Museum. In der Ausstellung „Krieg. Macht. Sinn.“ widmet sich das Ruhr Museum in der Zeche Zollverein einer Frage, die so alt ist wie die Menschheit.

Das Interesse an Krieg bleibt bestehen, obwohl wir längst mit althergebrachten Bildern von Heldentum und Abenteuerreisen abgeschlossen haben. Neben den vielen noch heute bestehenden Konflikten tauchen Kriege zahlreich in Fernsehshows, Filmen, Musik oder Videospielen auf und bestimmen zu großen Teilen unser Bild davon. Doch deuten wir Kriege auch als Mahnungen um. Vor allem Europa prägte sich das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgrund der Verwüstung ein, die mehrfach selbst herbeigeführt wurde. Wie das Ruhr Museum mit der Frage umgeht, wie die vergangenen Kriege noch heute Einfluss auf uns haben, lest Ihr in dieser Ausgabe.

:Die Redaktion

Den vollständigen Artikel findet Ihr hier.

 

Ausstellung im Ruhr Museum
Anhand von filmischen Beispielen dargestellt: Wie die großen Kriege des 20. Jahrhunderts heute verstanden werden, zeigt sich auch an Filmen. Bild: stem

Museum. Die Ausstellung im Ruhr Museum in Essen konzentriert sich nicht auf die reine Historik von Krieg, sondern ruft den Umgang damit in das Bewusstsein der Besucher*innen.

Eintauchen in den Mythos von „Max.“
Freuen sich auf die Premiere ihres ersten Stückes: Die Theatergruppe #FreudEuch untersucht, wie ein Personenkult entstehen und zerstört werden kann. Bild: #FreudEuch

Musisches Zentrum. Mit dem Stück „Max.“ führt das junge Kollektiv „#FreudEuch“ am 23. November ihr erstes selbst geschriebenes Stück auf. Es wird die Entwicklung der Figuren beleuchtet, ein Mythos erschaffen, hinterfragt und eventuell zerstört.

Eurovision-Songcontest-Star spielte unangekündigt in Essen
Willkommene Abwechslung: Mutzkes Musik verkürzt die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges. Bild:Jan Turek

Musik. Damit haben Reisende nicht gerechnet: Max Mutzke überraschte die Reisenden am Essener Hauptbahnhof am 16. November mit einem Kurzkonzert. Im Anschluss haben wir mit dem Soulsänger gesprochen, der 2004 mit „Can't Wait Until Tonight“ beim Eurovision Songcontest antrat.

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