KULTUR:SCHOCK
25 Jahre Blicke-Filmfestival. Die Jubiläumsausgabe begeistert mit vielfältigen Filmen.
Nicht nur im Kinosaal, sondern auch in den dauerhaften Ausstellungen konnten sich die ZuschauerInnen medial berieseln lassen. Bild: mag

Film.  Ein Sonnenaufgangsautomat und andere visuelle Erfahrungen in der 25. Jubiläumsausgabe des Blicke-Filmfestivals vom 15. bis 19. November.  Und wie immer viele experimentelle Filme. Den Hauptpreis vergab die Jury an die Dokumentation „Green Island.“

Fünftes Zeitzeug_-Festival in Bochum

WERKSCHAU. Zum fünften Mal laden RUB-Studis zum Zeitzeug_Festival ein. KünstlerInnen präsentieren szenische oder performative Arbeiten.

Lesung mit Exil-Journalisten Can Dündar in Essen

LITERATUR. Der ehemalige Chefredakteur der „Cumhuriyet“ Can Dündar las beim Festival Literatürk aus seinem Buch „Verräter“.

Die Biennale di Venezia als Höhepunkt des Ausstellungskalenders 2017
Singende Gondoliere und gondelnde Sirenen: Kaum ein schönerer Schauplatz könnte für eine Weltkunstschau gewählt werden. Bild: box, bearbeitet: kac

Weltkunstschau. Die :bsz scheute keine Kosten und Kilometer und reiste zur 57. Ausgabe der Biennale di Venezia, um sich selbst ein Bild der Seerepublik und ihrer beherbergten Schätze zu machen.

Das Kunstjahr 2017 neigt sich dem Ende.

VIVA ARTE VIVA! Wie ein Kampfschrei klingt das diesjährige Motto der Biennale. Kein Zustand wird hier bezeichnet, sondern ein Weckruf in die Welt geworfen, der nach neuer, lebendiger, eigenständiger Kunst trachtet. Gefaltete Hände, Hände am Kinn, Hände an blitzenden Selfie-Kameras – neben der manuellen Sozialstudie von AusstellungsbesucherInnen interessiert uns aber vor allem: Wie hat Centre-Pompidou-Chefin Christine Macel die künstlerische Direktion der 57. Biennale gehandhabt? Intellektuelles Interpretieren oder anästhesierende Ästhetik-Keule?       

Den Artikel gibt’s hier!   

:Die Redaktion

 
:bsz zu Gast bei der Biennale di Venezia
Unendliche Weiten: Die hinter den Lichtschwüngen verborgenen Morsecodes datieren die Erscheinungszeitpunkte von Google, Wikipedia und dem ersten iPhone. Bild: box

Weltausstellung. Andiamo, amore mio, wir fliegen nach Venedig. Das Kunstjahr 2017 endet für uns mit der wohl pompösesten aller Ausstellungen: der Biennale. Bis zum 26. November ziert die Weltkunstschau noch das venezianische Stadtbild. 

Komparatistik-Seminar unterstützt bei literarischen Veröffentlichungen
Geschrieben ist das Ganze, doch was nun? „Literaturagentur“ hilft nicht nur beim Lektorat, sondern berät werdende AutorInnen auf dem Weg zur Publikation.

Literatur. Manuskript in der Schublade – und wohin jetzt damit? Das Projekt „Literaturagentur“ unterstützt die Veröffentlichung. 

Debütautorin präsentiert einen realistischen Roman über Gewalt
Die Autorin stellt sich die Frage: „Welche Rolle spielt die Migration bei Gewalttaten?“ Bild: mag

Lesung. Die junge Autorin Fatma Aydemir las beim Literatürk Festival im Bahnhof Langendreer aus ihren Debütroman „Ellbogen“.

Bochumer Band startet durch

Porträt. Pop ist plump, Pop besteht aus vier Akkorden pro Song? Dass dem nicht so ist, beweist die Bochumer Combo Figur Lemur mit ihrem innovativen Sound, zu hören auf der neuen Platte „Lemurensöhne“. 

Modern, selbstkritisch, divers: So in etwa könnte man die Sechser-Truppe beschreiben, die nun mit ihrem Erstling nicht nur die gängigen Streamingportale, sondern auch die Bühne stürmen – und das mit dem gewissen Rock-Rotz-Charakter, den eine gute Liveband ausmacht. Die Lemurensöhne, wie sie sich und die Platte nennen, studieren teilweise in Bochum und proben auch dort in einem ästhetischen Betonbunker. Mit uns haben sie über die Pflicht Kunstschaffender, sich zu Politik zu positionieren, ihren eigensinnigen Sound, Neuanfänge und erträumte Slots auf Festivals gesprochen.           

Für mehr zu Figur Lemur klickt hier!

:Die Redaktion

 
Endlich mal guter Pop!
Figur LeTrois? Benjamin, Bastian und Benne (v.l.n.r.) sprachen mit uns über die Nichtigkeit eines Bandnamens, Politik und „Bochum Total“. Bild: lor

Porträt. Wie es sich anfühlt, seine erste Platte herauszubringen? „Derbe geil!“ Mit „Lemurensöhne“ sagt die Popband Figur Lemur, unter anderem mit dreifacher RUB-Beteiligung, dem derzeit gängigen 08/15-Pop den Kampf an. 

RUB-Studierende begleiten junge erwachsene Geflüchtete bei der Integration
In Bochum neu anfangen: Mamadou aus Guinea ist einer der drei dokumentierten Teilnehmer und begleitet die Premiere im MZ musikalisch Collage: kac

Film. Das Medienprojekt „gestern. heute. morgen.“ begleitet junge erwachsene Geflüchtete in Bochum dabei, wie sie ihre im Herkunftsland gefassten Lebensentwürfe umsetzen können und zeigt welchen Herausforderungen sie gegenüber stehen.

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