GLOBAL:ISMUS
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht Ernährungsreport 2017
TK-Fischstäbchen oder knackiges, frisches Gemüse? Laut Studie greifen immer mehr Deutsche zu ersterem. Collage: tom

Tiefkühlprodukte werden immer beliebter. Laut Ernährungsreport 2017, vom Marktforschungsinstitut forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) durchgeführt, greifen bis zu 55 Prozent der Deutschen der langen Haltbarkeit und einfachen Zubereitung wegen gern auf TK-Pizza und co. zurück.

Jagd: Ist Tierschutz mit Gewehren vereinbar?
Im Fadenkreuz: Rehe gehören zum sogenannten Schalenwild. Collage: tom

SelbstversorgerInnen? Tierschutz? 374.084 Menschen in Deutschland waren 2015 jedenfalls im Besitz eines Jagdscheins. Tendenz steigend, auch der Frauenanteil. Redakteurin Andrea hat Jagende bei der Arbeit begleitet.

When the colonial beat the coloniser: The downfall of the British Empire
The idyll of war: Israeli gun and gunman during the Suez Crisis.

Anthony Eden resigned as British Prime Minister on January 9, 1957. Although he officially gave up the position due to his poor health, it was clear to his contemporaries that he resigned over the failed intervention to retake the Suez Canal from Egypt.

Vegane Kartoffelsuppe aus Nordrhein-Westfalen
Foto: kac

Dass sich Menschen vegan ernähren, ist mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr. ErnährungsberaterInnen sehen es für einige gesundheitlich vorbelastete Personen sogar als eine sehr gesunde Ernährungsumstellung. Anlässlich unseres Schwerpunktes [Seite 8] kommt coolinarisch heute aus NRW – mit einer Sonderausgabe zur bewussten Ernährung. Kochen und Essen ohne Plastik – Guten Appetit.

Verjüngte Werbeoffensive: Die Bundeswehr setzt auch an NRW-Schulen auf Rekrutierung
„Morgen Kinder, machen wir mit Waffen- und Geräteausbildung weiter“: Sieht so der Schulalltag von morgen aus? Wenn es nach der Verteidigungsministerin geht, soll die Bundeswehr zumindest noch stärker an Schulen rekrutieren. Illustration: sat

Das Verteidigungsministerium hat es ausgerechnet: 14.300 SoldatInnen fehlen der Bundeswehr in den nächsten sieben Jahren. Wenn es nach Ursula von der Leyen geht, soll so früh wie möglich nach Nachwuchs gesucht werden – und das muss man leider wörtlich nehmen. Denn aktuell versucht die Bundeswehr, verstärkt an Schulen für den Militärdienst zu rekrutieren. Das Werben für’s Sterben polarisiert – so haben sich auch in der Redaktion pro und contra-Kommentare gefunden. Und überhaupt: An den Schulen regt sich derzeit Widerstand gegen das rigide und neoliberale Bildungssystem. 

       :Die Redaktion

Bahnhof Langendreer: Vortrag über die Identitäre Bewegung
Die Spartaner und die Rechten: Lenard Suermann erklärt die Zusammenhänge. Foto: lor

Zu fetziger Musik springen die jungen Menschen in einem Clip über Leitern auf das Brandenburger Tor. Innerhalb von wenigen Augenblicken zerren sie ein Banner hervor, gut lesbar darauf: „Identitäre Bewegung“. Ebendiese Gruppierung hat zuletzt in Bochum-Langendreer Aufkleber mit ihrem Logo verteilt. Lenard Suermann von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus klärte im Bahnhof Langendreer vergangene Woche auf. 

„Pogrom91“: Webdoku schlägt Brücke von Hoyerswerda bis heute
Sprachen mit ZeitzeugInnen: Matthias (l.) und Jan, die Initiatoren von „Pogrom91“. Foto: lor

Die Bilder sind bekannt: Brennende Häuser, Schreie, Jubel der Zuschauenden – Szenen, die sich vor 25 Jahren im sächsischen Hoyerswerda ereigneten, als Rechte ein Geflüchtetenheim und eine Unterkunft für Vertragsarbeitende angriffen. Die im Bahnhof Langendreer vergangene Woche vorgestellte Initiative „Pogrom91“ arbeitet die Ereignisse auf und sucht nach Parallelen zu heute.

Die Bundeswehr greift verstärkt auf Werbung an Schulen zurück
Gegen die Präsenz von Militär in Schulen: Auch das Bündnis Schulfrei für die Bundeswehr wehrt sich gegen die einseitige Meinungsmache. Foto: Bernd Schwabe

„Wir brauchen die Besten bei der Bundeswehr“, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen am 1. Dezember. Man wolle sich aber, angesichts des Konkurrenzkampfes um die vielen „talentierten, jungen Menschen“ auch breiter aufstellen, sogar jungen SchulabgängerInnen ohne Abschluss die Möglichkeit geben, bei der Bundeswehr mitzuwirken. Des Weiteren solle auch die Werbung für die Bundeswehr an Schulen verstärkt werden. 

Auf Kosten von anderen: BaWü beschließt neues Gesetz
Ab Herbst 2017 lichten sich die Reihen: Weniger ausländische Studierende wegen eingeführter Studiengebühren. Foto: Public Domain

1.500 Euro für ein Semester Studieren? Ihr habt richtig gehört. Am 29. November verabschiedete die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg ein Gesetz zur Einführung von Gebühren für Studierende, die nicht aus EU-Ländern kommen. Darüber hinaus müssen auch Personen, die ein Zweitstudium anstreben, 650 Euro zahlen. Zum Wintersemester 2017/18 soll das Gesetz in Kraft treten. Ein Teil der Gelder fließt an die Hochschulen, während mit dem Rest der Etat in BaWü aufgebessert werden soll. 

Bánh Hành Chiên mit Salat

Oft hat Wirtschaftsstudent Qin mit seinen 19 Jahren gar keine Lust zu kochen. Besonders wenn es draußen kalt ist. Daher macht er sich gern ein ganz einfaches Gericht, das in Vietnam eher als Snack gilt. 

Chúc ăn – Guten Appetit.

Seiten