Wo bleiben die Studierenden beim Lernstreik? Einige Hochschulgruppen haben bereits die Initiative gezeigt – doch an der RUB ist bisher keine HSG von Fridays for Future abzusehen. Ein Leserinnenbrief mahnt die Studierendenschaft zur Aktion auf. Bild: bena
Klimaprotest

Demo. Studentischer Protest ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen? Könnte man meinen, wenn es um die Klimabewegung geht.

Stell D ir vor, Du feierst Geburtstag, aber alle Gäste*innen finden Dich scheiße. So oder ähnlich könnte man beschreiben, was in Hamburg-Harburg passiert ist. Geladen hatte zwar nicht das unrühmliche Geburtstagskind, aber an anderen Orten wollten auch an der Elbe Neonazis am 20. April den Geburtstag ihres Idols Adolf Hitler feiern. Die örtliche NPD hatte geladen, um dem nationalsozialistischen Diktator zu gedenken. Und gekommen ist … Niemand. Naja, zumindest keine Neonazis. Je 300 Polizist*innen und Gegendemonstrant*innen erschienen am angemeldeten Startpunkt der Demonstration und standen sich die Beine in den Bauch. Von den NPD-Anhänger*innen ließ sich nicht einmal der Anmelder blicken. Wer so sehr in der Versenkung verschwindet, dass selbst die eigenen Demonstrationen nicht mehr besucht werden, sollte sich Gedanken über das eigene Image machen. Obwohl das bei der NPD so oder so miserabel ist. Als Grund für das Nichterscheinen gaben die norddeutschen Neonazis übrigens zeitliche Überschneidung an. Wenn das der Führer wüsste …

:juma

Exzellenzstrategie
Bild: stem

Entwicklung. Ein Team aus Expert*innen begutachtete vor kurzem die Ruhr-Universität und sah sich das Konzept der Verwaltung zur Exzellenzstrategie an.

Die vielen Arten des Fastens
Symbolbild

Fasten. Zu Ostern endet die Fastenzeit im Christentum. Nach 40 Tagen Enthaltung können Gläubige wieder normal konsumieren. Doch neben dem christlichen Fasten gibt es bekanntlich weitere religiöse Fastenzeiten. Aber auch andere Formen des Fastens, die einen nicht-religiösen Bezug haben, konnten sich in den vergangenen Jahren etablieren. Hier werden einige davon vorgestellt.

RUB Netzwerk
NeuroNEXXT: Ein Instrument zur Gleichstellung in den Neurowissenschaften.

Gleichstellung. An der Ruhr-Universität Bochum entstand eine digitale Plattform, die dabei helfen soll, Neurowissenschaftlerinnen international sichtbarer zu machen und somit als Instrument zur Gleichstellung dient: NeuroNEXXT.

Die Zeitung von Geflüchteten
Amel Fellah, Issam Alnajm, Laila Ammi, Mahmoud Aldalati, Esther Petrosyan (v. l. n. r.): Literarische Kunstwerke auf Deutsch.  Bild: sat

Vortrag. Zu einer berührenden Lesung über Fluchterfahrung, das Einleben in der neuen Heimat und über Hoffnung luden Teammitglieder der Zeitung „Neu in Deutschland“ (NiD) am 16. April ein.

Kein Protest an Unis?
Klimaproteste von Schüler*innen: Allmälig findet die Klimabewegung auch in den Universitäten statt. Symbolbild

Bewegung. In den vergangenen Wochen gründeten sich einige Fridays for Future-Hochschulgruppen. So geschehen auch in Münster. Doch beim Zug in die Uni stellen sich neue Problematiken ein. Wie sieht es in Bochum aus?

Neue Konzepte im Geschichtsunterricht
Eine Stereoskopie: Durch sie kann man die Umgebung gleichzeitig aus zwei Blickwinkeln betrachten. © Damian Gorczany

Bildung. Prof. Christian Bunnenberg findet neue Konzepte für den Geschichtsunterricht interessant, warnt aber auch vor Fehlern.

In NRW wird ganz legal getanzt.
Das Leben des Brian und Tanz: Beides normalerweise nicht legal an Karfreitag in NRW. :fufu

Party. Die Initiative „Religionsfrei im Revier“ (RiR) macht das Tanzen an Karfreitag in NRW zum ersten Mal legal. Auch über Landesgrenzen hinweg stoßen sie damit auf Solidarität. Im Riff wurde dieser Abend mit Film und Tanz gefeiert.

Evangelischer Kirchentag sucht noch Privatquartiere
2.300 Schlafgelegenheiten werden gesuch: Besonders barrierefreie Zugänge sind wichtig.    Symbolbild

Unterkunft. Vom 19. bis zum 23. Juni reisen zehntausende Menschen ins Ruhrgebiet. Die Veranstalter*innen suchen noch private Gastgeber*innen.

Auf den Spuren von Genet, Fichte und Co.: Rocko Schamonis „Grosse Freiheit“
Kneipenfan, Musiker und Romancier: Rocko Schamonis „große Freiheit“ über die St. Pauli in der jungen BRD.		Bild: Dorle Bahlburg

Roman. Wolfgang „Wolli“ Köhler las Sartre und Camus, liebäugelte mit dem Kommunismus und stieg zum Rotlicht-Chef in St. Pauli auf. Rocko Schamoni widmet ihm mit „Grosse Freiheit“ ein Denkmal: ein sozialromantischer Abgesang auf die Randexistenzen in der alten BRD.