Fettnäpfchen par excellence: Flüchtlinge sollen in ehemaliges KZ-Außenlager einziehen. Karikatur: ck
Geflüchtete sollen auf dem Gelände des KZ Buchenwald untergebracht werden

Auch 70 Jahre nach Ende des NS-Regimes wirkt diese Schlagzeile befremdlich: Die Stadt Schwerte plant, ein Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald als Unterkunft für Geflüchtete bereitzustellen. Obwohl das Gebäude selbst erst nach dem zweiten Weltkrieg entstanden ist, sorgt die räumliche Nähe zu den Überbleibseln des Holocaust für Diskussionen. Im Schwerter Rathaus möchte man von der aufkeimenden Kritik nichts wissen. Lest dazu den Kommentar Historisch kontaminiert.       

:Die Redaktion

DIE :bsz-GLOSSE

Container: Flexibel einsetzbare und darum heiß begehrte Behältnisse. Die momentane Container-Knappheit ist also selbsterklärend. Bei der Nachfrage nach ihren Diensten können die Container frei wählen.

26. Tag der Lehre: Wie beeinflusst fehlende Anwesenheitspflicht die Arbeit in Seminaren?
Beim Tag der Lehre diskutierten Studierende und Lehrende über Anwesenheitspflicht und neue Lehrkonzepte. Grafik: sowi.rub.de

Die Diskussion über allgemeine Fragen zur Lehre hat im GC-Gebäude Campus bereits Tradition: Zum 26. Mal fand dort am vergangenen Mittwoch der „Tag der Lehre“ statt, bei dem sowohl Studierende als auch DozentInnen gemeinsam über Lehrkonzepte diskutieren. Selten jedoch war das Thema so aktuell wie an jenem Mittwoch, als es um die Abschaffung der Anwesenheitspflicht ging – und die Frage : „Funktioniert das Lernen, ohne da zu sein?“

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode IX: Senat – Die studentischen SenatorInnen lenken die Geschicke der Uni mit – wenn das Rektorat sie lässt
Julia Janik und Leon Schmitz, zwei der vier studentischen Senatsabgeordneten. Foto: joop

Was haben das alte Rom, die USA und die RUB gemeinsam? Richtig, einen Senat. Das klingt altehrwürdig, urdemokratisch. Tatsächlich ist der Senat das höchste demokratisch gewählte Beschlussgremium der Uni.

Farbenfroh: Dortmunder Winterleuchten endet mit fulminantem Feuerwerk
Phallische Phackel: Der Phernsehturm Phlorian. Foto: alx

Die Unwetterwarnung der vergangenen Woche verschob das Abschlussevent des Winterleuchtens auf den Abend des 17. Januar, doch dann wurden Dortmund und die BesucherInnen des Westfalenparks zu ZeugInnen eines fast halbstündigen Feuerwerks. Die PyrotechnikerInnen läuteten damit das Ende der Illumination des Parks ein, die am 6. Dezember 2014 startete.

GELD SCHIESST TORE, TRADITION WIRFT BENGALOS? – Teil 10 und Abschluss der :bsz-Reihe zur Lage des Fußballs – Zur Gretchenfrage: Wer macht den Fußball kaputt? Kommerzclubs oder Rüpelfans?
Die :bsz bleibt am Bengalo… ähm, Ball: Wir suchen weiter nach der Antwort auf die Gretchenfrage. Foto: flickr.com, chrs1976_o (CC BY 2.0)

„Mach kaputt, was dich kaputt macht“, hat der gute Rio Reiser mal gegrölt. Könnte das auch die Auffassung mancher Fußballfans sein? Zumindest gibt es den gegenseitigen Vorwurf: Die da machen den Fußball kaputt, die einen mit Kommerzialisierung, die anderen mit Gewalt und Pyrotechnik auf den Rängen. Letztere oft in Stadien abgerutschter Traditionsclubs wie Rot-Weiß Essen oder Rot-Weiß Oberhausen. Bei neureichen Clubs wie Leipzig oder Hoffenheim bleibt die Gewalt scheinbar aus. Das stimmt nicht immer, sagt zumindest RWE-Chef Michael Welling im Gespräch mit der :bsz.

Mexiko – Massaker an Studierenden und paramilitärische Bürgerwehren: Der unendliche Drogenkrieg
Die Polizei ist in Mexiko allgegenwärtig: Für ein sicheres Gefühl bei der Bevölkerung sorgt sie jedoch nicht. Foto: flickr.com, Colby Stopa (CC BY  2.0)

Die vielen internationalen Krisen im letzten Jahr haben einen fast vergessenen Konflikt in den Hintergrund gerückt: Mexikos großer Drogenkrieg, der in den letzten zehn Jahren fast 100.000 Menschen das Leben gekostet hatte.

Luzide Nächte: Wie sich Träume mit etwas Übung lenken lassen
Schweben, Töne schmecken und Farben fühlen: In der Welt des Luziden ist nichts unmöglich, wie erfahrene KlarträumerInnen berichten. Foto: flickr.com, Lotus Carroll (CC BY-NC-SA 2.0)

Ausflüge ins All, heiße Dates oder mal kurz ‚ne Weltreise? Im Traum ist so gut wie alles möglich. Besonders, sobald man sich die Kunst des Luziden zu eigen gemacht hat – denn selbst ist der/die Schlafende! Wie Ihr lernen könnt, Eure Träume zu lenken, lest Ihr im Folgenden.

Balfolk-Boom erreicht die Ruhr-Uni: Kulturbüro Boskop lädt zum 3. Tanz+Folk!-Event ein
Mit Tin Whistle, irischer Trommel Bodrhán, Gitarre und Fiedel:  Die Balfolk-Hausband As Seirbhís. Foto: Peter van Dyk

Schon zum dritten Mal bietet das Akafö-Kulturbüro Boskop am Freitag und Samstag ein Balfolk-Wochenende im Hardenbergsaal an. Bereits die letzten Veranstaltungen waren sehr erfolgreich und die Anmeldezahlen steigen. Die :bsz sprach mit drei Musikern des Tanz+Folk!-Events, bei dem diesmal neben zwei Hausbands das inzwischen auch international bekannte schwedische Trio Beata Bermuda zu Gast sein wird. Wie beim ersten von Boskop organisierten Balfolk-Event vor einem Jahr wird die Dudelsack-Formation Scots’n Breizh („Schotten in der Bretagne“) den Konzert- und Tanzabend am Samstag, den 24. Januar, ab 20 Uhr klangvoll eröffnen.

Filmkritik: Ungeschönt und brachial: „Herz aus Stahl“
„Fury“os: In David Ayers neuem Film geht es nicht um Pferde. Karikatur: ck

Nach „End of Watch“ und „Sabotage“ liefert der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor David Ayer sein neustes Werk ab. „Herz aus Stahl“ (OT: „Fury“) erzählt die Geschichte einer eingeschworenen US-Panzerbesatzung, die in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges um ihr Überleben kämpft.

Crossmedia-Hörspiel „Blowback“: Über Trinkwasserknappheit
Was hat es mit dem mysteriösen Unterwasserhotel im Hörspiel auf sich? Foto: Dimah Grafik

Düstere Dystopie zum Mitmachen: Seit dem 19. Januar strahlt Deutschlandradio Kultur das Crossmedia-Projekt „Blowback“ aus. Los geht‘s mit dem Hörspiel „Der Auftrag“, einem Science-Fiction-Krimi, der die Folgen von Trinkwasserknappheit schildert. Mit dem dazugehörigen Hörgame „Die Suche“ für das Smartphone sollen HörerInnen zudem als Mitwirkende eingebunden werden.