Das Objekt der Aufregung: Das Plakat des Fachschaftsrats Chemie sorgt bei einigen Studierenden für hitzige Debatten über Sexismus in Werbung. Die FSVK gründete daraufhin einen Arbeitskreis, der solche Probleme zukünftig im Vorhinein bereinigen soll. Bild: juma
FSVK gründet Arbeitskreis gegen sexistische Werbung

Campus. Die aus Reagenzgläsern in Frauenmünder tropfende Flüssigkeit auf den Plakaten der „Get Reacted“-Party weckte zum Teil ungewollte Assoziationen. 

Menschen sind bekanntlich verschieden – und keineR kann so ohne Weiteres wissen, was andere in bestimmte Bilder hineindeuten. Doch nach zahlreichen Beschwerden über immer wieder auftauchende zweideutige Plakate entschieden sich die FachschaftsvertreterInnen, einen Arbeitskreis gegen Sexismus in der Werbung zu gründen. Dabei ging es zwar auch, aber keineswegs nur um phallische Reagenzgläser. 
Trotz sehr unterschiedlicher Ausgangspositionen gelang es dort, einen gemeinsamen Werte-Konsens zu finden und Problematiken dieser Art in Zukunft zu vermeiden.

       :Die Redaktion

 

Sonst immer ganz flott in der Verwaltung der Social Media Accounts auf diversen Plattformen, lässt sich das Presseteam der Ruhr-Uni Bochum beim Thema Überplakatieren mehr als nur ein bisschen Zeit. Dass kommerzielle Veranstaltungen am Campus einen Platz bekommen, mag für den/die eineN okay sein, für den/die anderN der Kapitalismusstachel im Fleische der universitären Bildungsstätte.
Die Uni sollte in erster Linie den universitären Veranstaltungen Platz bieten. Dass Food Lovers überplakatiert, ist nicht das erste Mal. Darauf angesprochen mit einem „Schicken Sie doch ein Schreiben vom Anwalt“ zu reagieren, zeugt nicht nur von schlechten Manieren, sondern auch von miserabler Öffentlichkeitsarbeit und schlechter Kritikfähigkeit. 
Doch auch die Reaktion der RUB lässt zu wünschen übrig: Sich offiziell für die Belange von Studis einsetzen zu wollen, aber gleichzeitig nicht auf herangetragene Kritik zu reagieren, ist nicht besonders „social“ und gerade für die virtuellen Like-Ego-Boosts eher hinderlich als hilfreich.            

               :ken

PETA kürt die Mensen mit dem besten veganen Angebot
Die Bochumer Mensa: Dieses Jahr erneut mit guter Note im Bereich veganes Essen von PETA bewertet. Foto: tom

Ernährung. PETA hat wieder ausgezeichnet. Sechs von 43 Studenten- und Studierendenwerken erhielten dabei die neue Bestnote von 4 Sternen. Bochum ist mit 3 Sternen gut aufgestellt.

Graffiti als Kunst im öffentlichen Raum
Kritische Kunst: Diese Aufforderung war lange Zeit in der Hall of Fame an der Hermannshöhe zu lesen. Bild: juma

Kunst. Zwischen Kunst und Sachbeschädigung besteht nur ein schmaler Grat. Bei Graffiti liegt es allzu oft im Auge der/des Betrachtenden, ob an Hauswand oder S-Bahn nun Kunst entstanden ist oder Schmierfinke ihr Unwesen trieben. Mehr über Graffiti gibt‘s beim Wright-Festival in Bochum.

Kleiner Einblick in alte und teilweise „illegale“ Straßenkunst
Beispiele für die Vielfallt dieser Kunst: East Side Gallery, Tag und Stencil. Bild: „Kilroy was here“: Kurt Magoon, flickr (CC BY-SA 2.0), Collage: kac

Exkurs. Schon im antiken Rom, in Griechenland und Ägypten wurden Graffiti hinterlassen. Früher dienten sie zur Übermittlung von Botschaften. Und heute? Wie wurde der Diskurs über die Kunstform über die Jahrtausende hinweg geführt?

:Katharina Cygan

Kornblume am Jacketrevers: Tabubruch oder doch nur eine blaue Blume?
Unschuldige Blume oder Nazisymbol? Kornblumen sind nicht nur botanisch vielfältig …	Symbolbild

Politik. Wegen des öffentlichen Auftritts eines RUB-Mitarbeiters, der als AfD-Politiker aktiv ist, gab es auf der Facebook-Seite der Ruhr-Uni heftige Kritik. Der Grund des Anstoßes: eine am Revers getragene blaue Kornblume.

Der beschwerliche Weg zur Sensibilisierung
Sexy versus sexistisch: nicht auf nackte Haut, sondern auf den Kontext kommt es an. Bild: Pinkstinks

Campus. Bestimmte Frauendarstellungen auf Plakaten von Fachschaftspartys oder Diskotheken werden von StudentInnen als sexistisch kritisiert. Ein Arbeitskreis der FSVK hat sich daher möglichen Leitlinien für die Werbung an der RUB gewidmet.

RUB-Studenten wollen Tierfuttermarkt revolutionieren
Felix und Jonny gegen die Massentierhaltung: Insekten können den  ökologische Pfoten- und Fußabdruck stark verkleinern. Bild: Ilja Kagan

Nachhaltigkeit. Zwei RUB-Studenten haben innovatives Tierfutter auf Insekten-Basis entwickelt. Mit ihrem Unternehmen „Futterzeit“ engagieren sich Felix Bierholz und Jonny Edward für den Tierschutz und sagen der Massentierhaltung den Kampf an.

DSW-Kampagne „Kopf braucht Dach“ für mehr bezahlbaren Wohnraum
Symbolisch das Studierendenwohnheim Erlenkamp: Um weiterhin ausreichend Wohnraum schaffen zu können, muss die Förderung durch Bund und Länder erhöht werden. Bild: tom

Wohnen. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) startet die Kampagne „Kopf braucht Dach“. Kernforderung: „Mehr staatliche Unterstützung für Neubau und Sanierung der Wohnheime“. Denn Wohnraum für Studierende wird immer knapper.

Frauen in der rechten Szene
Das Gesicht der rechten Frauen? Beate Zschäpe war nicht die erste, die innerhalb einer rechten Gruppierung aktiv gewesen ist. Foto: picture alliance/ dpa

Neonazismus. Männlich, weiß, glatzköpfig, rechtsextrem? Nicht zwingend. Journalistin Andrea Röpke sprach im Dortmunder „Nordpol“ vergangenen Donnerstag über Frauen und ihre Rolle im rechten Milieu.

3D-Druck für Alle
Informieren mit Freude: Niels Boeing (r.) und Alexander Friedrich (l.), hier vor dem 3D-Drucker Modell Ultimaker². Foto: gin

Workshop. Letzten Freitag konnten sich alle Interessierten während des 3D-Druck-Workshops im „LutherLab“ mal am selbst Drucker ausprobieren.