Eine Studentin macht vor wie es geht: Nutze auch Du Deine Stimme, um mitzubestimmen, was mit Deinem Geld passiert! Foto: sat
Die RUB und andere Unis beklagen eine niedrige Wahlbeteiligung

Liegt es an der so oft beschworenen Politikverdrossenheit? Haben Studierende keine Zeit, um in der Wahlwoche ihre Stimme abzugeben? Nur 11 Prozent haben sich im letzten Dezember an der RUB am Urnengang beteiligt. An anderen Unis sind die Zahlen noch dramatischer. Die Ursachen dafür sind genauso vielseitig wie die Versuche, die Studis von der Wahl zu überzeugen. Auch wir beteiligen uns daran, mehr Bewusstsein für die Wichtigkeit der Hochschulpolitik zu schaffen und geben einen Überblick über andere Konzepte wie Online-Stimmabgabe oder Gewinnspiele. Lest dazu auch den Kommentar von Sarah!

:Die Redaktion

 
StuPa-Sitzung mangels Beschlussfähigkeit vor wichtigem TOP abgebrochen

Die Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) vom 28. November, die auch die Abstimmung über das All-in-One-Ticket vorgesehen hat, musste aufgrund der fehlenden Beschlussfähigkeit vor dem entsprechenden Tagesordnungspunkt beendet werden. Die Abstimmung verschiebt sich damit in die nächste Legislaturperiode.

 
Nur elf Prozent der Studis haben sich im letzten Jahr an den Wahlen beteiligt
Nach dem Modell der Uni Köln: Muss für eine hohe Wahlbeteiligung wirklich ein Auto her? Bearbeitet: sat

Von Gewinnspielen bis Online-Wahlen ist man an den Unis aktiv, wenn es darum geht, die Studierenden an die Wahlurnen zu locken: Denn die dramatisch geringe Beteiligung der Studis ist nicht nur an der Ruhr-Uni ein Problem.

 

 

Wort: Vage definierte, eigenständige sprachliche Einheit, die abzugrenzen ist von Phonemen (Lauten in der Sprache) und Morphemen (kleinste bedeutungstragende Einheit in der Sprache).

Wahlbeteiligung bei StuPa-Wahl in Duisburg-Essen leich gestiegen!

In der Woche vom 21. bis 25. November wurde an der Uni Duisburg-Essen (DuE) das Studierendenparlament gewählt. Die Wahlbeteiligung ist mit 8,47 Prozent – trotz einer Steigerung um fast zwei Prozentpunkte – gewohnt niedrig und liegt immer noch unter der letztjährigen Beteiligung an der Ruhr-Uni.

Wahlwoche: 50. Studierendenparlament

Es duftet wieder herrlich nach Waffeln und Glühwein – nein, nicht der Weihnachtsmarkt – die Uniflure. Ihr bekommt warme Tees und weitere Köstlichkeiten vollkommen gratis. Denn es ist Wahlwoche. Die Listen zeigen sich eine Woche lang von ihrer großzügigen Seite und versuchen jeden Studi vom Wählen zu überzeugen. Das alles nur für eine Stimme?

Urheberrechtsgesetz verhindert Verbreitung von Schriftwerken über e-learning
Keine Lehrmaterialien mehr online? Demnächst werden Studierende sich eventuell wieder häufiger mit kiloweise Papier rumschlagen oder draufzahlen. Foto: tom

Die bisher gewohnte Nutzung der digitalen Lehre an Hochschulen wird sich ab dem 1. Januar 2017 drastisch verändern. Grund dafür ist der Beschluss eines Rahmenvertrags der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und der Kultusministerkonferenz (KMK). Dieser regelt die Einzelnutzung von Schriftwerken und deren Teilen zum Zweck der Lehre und Forschung, während zeitgleich eine angemessene Vergütung der RechteinhaberInnen sichergestellt wird. Der AStA der RUB sowie die Uni selbst sehen darin einen enormen Rückschritt in puncto digitaler Lehre.

Gewinner des MOC-Kurs in Harvard
Gewinner stolz wie Bolle: (vlnr.) Themba Nyasulu, Marvin Bergner, Professor Dr. Matthias Kiese, Timo Berens, Jan von der Linde. Foto: Leon Wolf

Vier Studenten des drei Jahre jungen Studienkurses Microeconomics of Competitiveness (MOC) konnten sich im jährlich stattfindenden internationalem Wettbewerb um die beste Cluster-Fallstudie des MOC-Netwerkes durchsetzen. Die Auszeichnung wird persönlich in Boston in der Harvard Business School überreicht.

Woher kommt der Rechtsruck in Deutschland?

Dortmund-Dorstfeld wird verstärkt durch die Polizei beobachtet. Grund dafür ist die dortige rechte Szene. Dagegen halten die rechtsorientierten Mahnwachen. Die ASten von TU und FH Dortmund informierten am 30. November in einer Veranstaltung am Beispiel der Stadt Dortmund über den stärker werdenden Rechtsdruck in Deutschland.

Auf Kosten von anderen: BaWü beschließt neues Gesetz
Ab Herbst 2017 lichten sich die Reihen: Weniger ausländische Studierende wegen eingeführter Studiengebühren. Foto: Public Domain

1.500 Euro für ein Semester Studieren? Ihr habt richtig gehört. Am 29. November verabschiedete die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg ein Gesetz zur Einführung von Gebühren für Studierende, die nicht aus EU-Ländern kommen. Darüber hinaus müssen auch Personen, die ein Zweitstudium anstreben, 650 Euro zahlen. Zum Wintersemester 2017/18 soll das Gesetz in Kraft treten. Ein Teil der Gelder fließt an die Hochschulen, während mit dem Rest der Etat in BaWü aufgebessert werden soll. 

Bánh Hành Chiên mit Salat

Oft hat Wirtschaftsstudent Qin mit seinen 19 Jahren gar keine Lust zu kochen. Besonders wenn es draußen kalt ist. Daher macht er sich gern ein ganz einfaches Gericht, das in Vietnam eher als Snack gilt. 

Chúc ăn – Guten Appetit.