In Kürze

Der jetzige Vorsitzende der Jungsozialisten, oder kürzer: Jusos, im Märkischen Kreis und ehemaliger RUB-AStA-Vorsitzende Fabian F. sowie sein damaliger Finanzreferent sind am vergangenen Mittwoch zu einer Schadensersatzzahlung von 176.000 Euro plus Zinsen verurteilt worden. Ihnen wird vorgeworfen, bei der Kostenkalkulation der Mensaparty vor sechs Jahren „grob fahrlässig“ gehandelt zu haben und damit verantwortungslos mit dem Geld der Studierendenschaft umgegangen zu sein.

Unter dem Motto „Feiern können wir alle“ soll an diesem Freitag die erste inklusive Studierendenparty im KulturCafé der Ruhr-Uni Bochum starten, bei der neben den Metal-Bands Tyranuke und Dead Memory auch der umtriebige Heimorgel-Entertainer Mambo Kurt für die Gäste aufspielen wird – und für den guten Zweck.

Gleich vier Kommissionen der RUB suchen noch studentische VertreterInnen. Dies ist die Chance, die Entwicklung der Universität in eine studierendenfreundliche Richtung zu lenken.
Die Universitätskommission (UK) für Lehre  befasst sich mit Themen wie den Zulassungsverfahren für Studiengänge, Mittelverteilung für die Lehre und mehr.

:boinkürze

Ein überdimensionales Parkhaus-Plakat in Bahnhofsnähe sorgt seit über einer Woche für Unmut in Bochum: „Achtung Nazis!“, warnt seit einigen Tagen ein von Unbekannten aufgesprühter Schriftzug auf dem Werbebanner der umstrittenen Südtiroler Band Frei.Wild. Während die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien derzeit erwägt, Liedtexte der rechtslastigen Band auf den Index zu setzen, hüllen sich die kommunalen Verantwortlichen sowie die städtische Parkhaus-Betreibertochter „Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum“ (EGR) zur plakativen Bewerbung der aktuellen Frei.Wild-CD „Still“ in Schweigen.

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Gegen eine militaristische Instrumentalisierung des Gedenkens am „Volkstrauertag“ durch Bundeswehr und „revanchistische Vertriebenenverbände“ liefen FriedensaktivistInnen am vergangenen Sonntag als Bananen verkleidet in der Bochumer Innenstadt auf und legten neben dem Kranz der Bundeswehr-Reservisten ein Bananenbündel nieder, bevor sie schließlich vor den teilnehmenden Soldaten salutierten.

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Offenbar hat jetzt auch die Bogestra ein Security-Problem – folgender Vorfall ereignete sich laut einer der :bsz zugegangenen Einsendung am vergangenen Freitag gegen 9:40 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof, als ein Studierender der Ruhr-Universität die U35 Richtung Uni nehmen wollte:

(AStA-Finanzreferat) Seit vorletzter Woche geht es in den Gremien der Studierendenschaft wieder um Finanzfragen. Der Haushaltsplan, welcher vom Studierendenparlament (StuPa) beschlossen wird, regelt, wofür der AStA Geld ausgeben darf.

Die zentrale Qualitätsverbesserungskommission (QVK) sucht noch zwei stellvertretende studentische VertreterInnen.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum sammelt derzeit Unterschriften, Paul von Hindenburg die Bochumer Ehrenbürgerschaft abzuerkennen. Als „Steigbügelhalter Hitlers“ habe der Reichspräsident nach Meinung der VVN-BdA auf einer Liste der Ehrenbürger nichts zu suchen. 

Unter dem Motto „Das Terminal – seine Wahrnehmung einst und jetzt“ wurde am vergangenen Freitagabend Richard Serras umstrittene Plastik gegenüber den Holyday- Inn-Zwillingstürmen mit einer Performance des Bochumer „Theater Total“ umtanzt, um symbolisch einen neuen Blick auf die 12 Meter hohen verrosteten Stahlplatten zu eröffnen.

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