In Kürze

Sport. Mit der gewonnenen Hochschulmeisterschaft im letzten Jahr qualifizierte sich die RUB-11 für die diesjährigen EUSA-Games in Madrid. Die Studierenden reisten mit 19 Spielern, zwei Trainern und jeweils einem Schiedsrichter und Physiotherapeuten nach Spanien, um das höchstmögliche zu erreichen – den Sieg der Hochschuleuropameisterschaft. Vom 21. bis zum 27. Juli hatten die Jungs die Chance,  den Titel zu gewinnen. In ihrer Gruppe erreichte die Elf von Trainer Adam Frytz nach den Spielen gegen die Universitäten aus Rumänien (1:1), Portugal (3:1), Polen (6:2) und einer Niederlage gegen  die Uni aus der Türkei (1:2) den zweiten Platz, welches den Sieg des Turnieres nicht mehr möglich machte. Der Kapitän Christian Mengert sagte zur Platzierung der Gruppe: „Wir haben unglücklich gegen die Universität aus der Türkei verloren und sind dann aufgrund des direkten Vergleichs nicht in die Top-4-Endrunde gekommen. Da wäre tatsächlich mehr drin gewesen.“ Im Anschluss verlor die RUB-11 gegen die Uni aus Karlsruhe, ehe es zum Entscheidungsspiel um Platz fünf und sechs gegen die Uni aus Orleans ging. Dort verloren die Jungs im Elfmeterschießen 4:5. Abschließend sagte Christian zum Turnier, dass die Uni aus Kuban gewann: „Insgesamt war das Turnier dennoch ein Erfolg für uns, da wir als Mannschaft so noch nie zusammen gespielt haben und die junge Generation sich noch einspielen muss.“ Denn es stehen einige vor ihrem Hochschulabschluss und spielten ihr letztes Turnier.                   

:bena

Rebellion, Anarchie, Verwilderung. Der dritte Teil der Serie Haus des Geldes beim Streaming-Dienst Netflix nimmt wie auch in den vorherigen Teilen diese drei Themen als Grund für die Verbrechen der Crew rund um den Professor und als Anlass dafür, die Figuren nicht unsympathisch erscheinen zu lassen. Diesmal ist das große Verbrechen jedoch ein Überfall auf die Zentralbank von Spanien. Und das Ziel ist nicht nur Reichtum, sondern vor allem Freiheit für den zuvor von der Polizei gefangen genommenen Komplizen und Liebhaber Rio. Man könnte meinen, dass es fast die gleiche Story wie bei den ersten beiden Teilen, wo es um den Überfall auf eine spanische Banknotendruckerei ging, ist. Das stimmt zum Teil auch, dennoch freut man sich wieder, den Figuren beim Versagen, Triumphieren und beim Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei zuzuschauen. Man ist erneut gefesselt. Und dann kommt das Ende, wie es unbefriedigender und unglaubwürdiger nicht sein könnte. Die Hoffnung bleibt auf Teil vier, für den bitte nicht noch ein Jahr vergehen soll.

:mag

Der zweite Zyklus hat begonnen: Nach dem großen (auch internationalen) Erfolg der ersten Staffel von „Dark“ war klar; es muss eine zweite geben. Die Serienmacher haben sich sowieso überlegt, dass jede Staffel einen Zyklus symbolisiert und da es vom Inhalt der Serie her drei Zyklen gibt, müssen also auch drei Staffeln produziert werden.

Wie es klingt wenn Künstler*innen voll und ganz im Einklang mit sich selbst sind, darf man seit dem 17. Mai auf dem Album IGOR von TYLER THE CREATOR belauschen. Dass er dafür zunächst einen neuen Namen und eine neue Persona braucht, verzeiht man ihm da doch gerne.

Eine 17-jährige, die bei ihrem Bruder im Zimmer auf die besten Ideen kommt, um einen guten Song zu schreiben – das kann nur Billie Eilish sein. Das Mädchen aus Kalifornien steht buchstäblich für die Generation Z. Sie macht kein Teenie-Pop à la Britney Spears, sondern scheut sich nicht, über Probleme zu sprechen und sie zu besingen. Ihr Debütalbum heißt nicht umsonst  „When we all fall asleep, where do we go?“. Sie hat es nach ihrem eigenen Geschmack und mit ihrem älteren Bruder als Produzent gestaltet. Daraus entstand ein Mix aus minimalistischen Elektro-Pop, sowie Trap-Beats zu Balladen, Novelty-Music, HipHop-not-HipHop und Lo-Fi-Folk. Die halbdunkle Stimmung scheint auf den ersten Blick nicht für jedermann*frau. Dennoch zieht uns Billie mit subsonischen Bässen auf ihre dunkle Seite. Die Sängerin, die über Soundcloud berühmt wurde, hat zwar ein zartes Stimmchen, dennoch schafft sie es in Kombination mit ihren ungewöhnlichen Soundmix und Texten zum Nachdenken anzuregen. Das ist der Eilishsound, der genau zum jetzigen Zeitgeist passt.       :bena

Dass das Make-Up-Design und Hairstyling bei Vice bemerkenswert sind, wurde in den vergangenen Wochen zu genüge angemerkt. Nicht zuletzt durch den Gewinn der zugehörigen Kategorie bei den Academy Awards. Weniger häufig kommt zur Sprache, wie sehr der Film über George W. Bushs Vizepräsidenten und Administrations-Mastermind Dick Cheney auch durch sein Storytelling und die Darstellung des skrupellosen Politikers heraussticht. Denn anstatt eine schlichte Biographie zu erzählen, verwendet Regisseur Adam McKay ungewöhnliche Erzählmittel, durchbricht die vierte Wand und spickt den Film mit inszenatorischen Elementen wie der Einbettung historischer Aufnahmen, die im einen Moment humoristisch und im anderen Moment unerwartet schockierend sind. Dick Cheney, gespielt von Christian Bale, wird dabei nicht als missverstandene Figur gezeigt, sondern als reueloser Strippenzieher und Kriegsverbrecher. Auch ist der Film trotz der Einbeziehung vieler in Europa unbekannten Persönlichkeiten und Gegebenheiten der US-Politik leicht verständlich und trotz einiger Längen unterhaltsam.

:stem

X-Men trifft Watchmen: In der neuen Netflix-Serie „The Umbrella Academy“ treffen verschiedene Stile aufeinander. An einem Tag kommen 43 Frauen, die vorher noch nicht schwanger waren, nieder. Sieben von diesen Babys adoptiert der exzentrische Wissenschaftler Sir Reginald Hargreeves, der ihre Superkräfte ausbildet. Zwar haben sich die mittlerweile erwachsenen Kinder von der Academy abgewendet, doch zur Beerdigung ihres Ziehvaters kommen sie zurück. Dort taucht der in die Zukunft verschwundene Bruder „Nummer Fünf“ auf und verkündet die Apokalypse in acht Tagen. Dabei haben die Erwachsenen mit eigenen Problemen zu kämpfen: Superkräfte kontrollieren und den Alltag bewältigen ist nicht einfach. Doch irgendwann starten sie den halbherzigen Versuch, die Welt zu retten. Besonders macht die Serie zum einen der Stil (die Gegenwart ist ein Mix aus der Vergangenheit und Zukunft) und die Figuren. Sie sind keine typischen Held*innen und wirken dadurch sympathisch. Sie sorgen für lustige und actionreiche Momente. Eine Serie für alle – auch für die, die eigentlich keine Superheld*innen-Serien mögen.

:mag

Wenn der selbsternannte King of Rap Kool Savas ein neues Album herausbringt, dann horchen Rap-Fans in Deutschland auf; denn, das weiß auch er, haben die Fans lang genug gewartet. Sein neues Album erschien am 7. Februar 2019.

Bogestra. Mehrfach kam es in jüngster Vergangenheit zu Problemen bei der Fahrkartenkontrolle von RUB-Studis. So wollten die Kontrollierenden das NRW-Ticket und den Studiausweis sehen. Dabei ist letzterer im VRR-Bereich ausreichend.

Ehrenamt. Die Stadtbücherei Bochum sucht Jugendliche (ab 16 Jahren) und junge Erwachsene, die Zeit und Lust haben, sich ehrenamtlich als Gaming-Scouts zu engagieren. Dabei wird in zwei vorbereitenden Workshops an Freitagnachmittagen oder Samstagen eine Schulung von MedienpädagogInnen durchgeführt.

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