Tim Schwermer (tims)
Stadtviertelvergleich: Bochum-Mitte bei Studis besonders beliebt
Warum nicht direkt im Bermuda3eck wohnen? Der Mietpreis in Bochum lässt es zu. Foto: tims

Wer als Studi in eine neue Stadt zieht, weiß am Anfang nicht genau, wohin: direkte Uni-Umgebung im Wohnheim, citynah in der eigenen WG oder pendeln aus dem günstigeren Vorort? Informationsportale wie verbraucherwelt.de leisten Abhilfe – und machen deutlich: Studis wohnen gerne in Bochum-Mitte. 

Kurzmitteilung
Mit dem bestandenen Bachelor sollte eigentlich die Vergütung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften an der RUB erhöht werden. 

Das Team der Juristischen Fakultät der Ruhr-Uni hat bei dem diesjährigen Jessup International Law Moot Court, der Weltmeisterschaft des internationalen Rechts in Washington das Achtelfinale erreicht und musste sich am Ende der New York City University geschlagen geben.

Assange, Snowden, Unabomber: HMKV zeigt „Whistleblower und Vigilanten“ im Dortmunder U

Der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) bringt, kuratiert von Imke Arns und Jens Kabisch, Figuren des digitalen Widerstands ins Dortmunder U und schafft einen aktuellen Themenbezug zu den Panama-Papers. Bis zum 14. August können die BesucherInnen die Rechtsfrage stellen und für sich selbst beantworten. Handeln AktivistInnen, WhistleblowerInnen, HackerInnen und VigilantInnen rechtsstaatlich oder kreieren sie durch das Internet einen rechtsfreien Raum?

Radfahren in Bochum: ambitioniert, abwechslungsreich, anstrengend
Abenteuer Weg zur Uni: Bochum ist ein gefährliches Pflaster – für FahrradfahrerInnen im wahrsten Sinne des Wortes. Foto: tims

Bochum, du Fahrradstadt. Bochum, du Mobilitätshochburg. Bochum, du und deine Schlaglöcher. Wer mit dem Fahrrad zur RUB fährt, muss mitunter einige Strapazen auf sich nehmen: Fahrradwege mit Hindernissen, hupende Autos, riesige Schlaglöcher. Man kann schon verstehen, warum sich mehr als die Hälfte der Studis lieber in die überfüllte U35 quetscht, statt „entspannt" durch den Großstadt-Dschungel zu düsen. Wo es die „besten“ Exemplare gibt und welche Ecken ihr lieber meiden solltet, erfahrt ihr im Schlaglochführer Bochum.

AStA und Bogestra führen Gespräche über Mobilität von Refugee-Studis
Freie Fahrt ohne Zusatzkosten: Geflüchtete aus anderen Revier-Städten sollen bald ohne Zusatzkosten zur RUB fahren können. Foto: tims

Mit dem Programm „Offener Hörsaal“ haben seit dem Wintersemester Geflüchtete mit akademischem Hintergrund die Möglichkeit, an Vorlesungen teilzunehmen und parallel dazu Deutsch-Kurse zu absolvieren. Eine Lösung, um bald auch ohne Zusatzkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Uni kommen zu können, soll bald realisiert werden. 

Ein Carsharing-Angebot zu besonders günstigen Konditionen für RUB-Studis:  Was der AStA noch Anfang des Jahres 2015 auf der eigenen Internetseite bewarb, endete im Insolvenzverfahren der Berliner Citee Car GmbH. Seit Dezember läuft das Verfahren.

Im Kortländer Kiez ist seit Februar Jens Bahlo mit seinem Vinyl-Laden „Bahlo Records“ vertreten und erweitert das Viertel um eine zusätzliche Attraktion.

„Lampedusa“ im Schauspielhaus in Bochum
Stefano zwischen Himmel und Hölle: Ist die Migrationswelle nicht eine große Chance für das alte Europa? Foto: Diana Küster

Anders Lustgartens Stück „Lampedusa“ wurde jetzt in der Inszenierung von Olaf Kröck im Schauspielhaus Bochum erstmalig in deutscher Sprache aufgeführt. Ein emotionaler und hochpolitischer Abend.

Lampedusa – Trauminsel für europäische UrlauberInnen, Ziel für Geflüchtete aus Tunesien, Libyen und anderen nordafrikanischen Ländern, die über das Mittelmeer dem Krieg und der Hoffnungslosigkeit entfliehen. Dass viele diesen steilen Weg mit überfüllten Booten nicht überleben, thematisiert der junge britische Autor Anders Lustgarten, teils unbequem und mit starker Globalisierungskritik. 

Die Bühne: ein riesengroßer Wäschehaufen in einem Wasserbecken. Mittendrin die beiden Hauptakteure Stefano und Denise.  

 
Verwaltungsgericht Minden urteilt: Rechtsextremist darf nicht Jurist werden
Dem Urteil aus dem Weg gehen: Michael Brück, Mitglied im Dortmunder Rat, ist nur noch selten an der RUB zu sehen. Foto: anonym
Das Verwaltungsgericht Minden urteilte in der vergangenen Woche, dass der Bielefelder Rechtsextremist Sascha Krolzig nicht den juristischen Vorbereitungsdienst antreten darf, der für das zweite Staatsexamen notwendig ist. Der mehrfach vorbestrafte Student sei laut dem Land NRW wegen seiner „verfassungsfeindlichen Einstellung“ nicht würdig, den Dienst anzutreten. Ein an der RUB bekannter Rechtsextremist geht diesem Problem eigenständig aus dem Weg.
 

Seiten