Stefan Moll (Stem)
Fall Khashoggi
Bild: CC BY 4.0, Wellcome Trust, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:British_amputation_saw_produced_by_John_Weiss_Wellcome_L0036081.jpg

Kommentar. Durch den Fall Khashoggi wird klar: Die USA unter Trump haben jegliches Mittel verloren, Despoten einzugrenzen.

Mehr Geld für Studis
Segen für bedürftige Studierende oder nur Wundpflaster? In den nächsten beiden Jahren soll das BAföG für Studierende deutlich erhöht werden. Bild: stem

Studienfinanzierung. Innerhalb der nächsten beiden Jahre sollen die BAföG-Sätze (Bundesausbildungsförderungsgesetz) in allen Bereichen angehoben werden. Doch obwohl dies ein wichtiger Schritt ist, gibt es Bedenken. Zu wenig und zu langsam sei diese Erhöhung.

Laptop statt Papier
Bald keine Papierberge mehr? Die Uni Siegen will in Zukunft mehr E-Klausuren einsetzen.

Prüfungen. Nach einer vierjährigen Probephase sollen in Siegen (NRW) nun vermehrt E-Klausuren anstelle von Papier-Prüfungen zum Einsatz kommen. Es ergeben sich neue Prüfungsmöglichkeiten.

Spendenaktion. Dank der SchülerUni können interessierte Schüler*innen bereits vor dem Abitur Lehrveranstaltungen in der Ruhr-Uni besuchen und dafür Leistungsnachweise erwerben, die ihnen später auf das Studium angerechnet werden.

Ausstellung im Ruhr Museum
Anhand von filmischen Beispielen dargestellt: Wie die großen Kriege des 20. Jahrhunderts heute verstanden werden, zeigt sich auch an Filmen. Bild: stem

Museum. Die Ausstellung im Ruhr Museum in Essen konzentriert sich nicht auf die reine Historik von Krieg, sondern ruft den Umgang damit in das Bewusstsein der Besucher*innen.

Ride-Sharing Dienste in Deutschland

Kommentar. Künftig sollen Dienste wie Uber in Deutschland zugelassen werden. Das ist der falsche Schritt, um Probleme zu lösen.

Politik. Mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wurde die erste Antisemitismus-Beauftrage des Landes Nordrhein-Westfalen einberufen. Die zweifache Bundesjustizministerin (1992 bis 1996 und 2009 bis 2013) wurde für den Posten ernannt, nachdem CDU, FDP, SPD und Grüne im Sommer einen Antrag in der schwarz-gelben Landesregierung stellten. Demnach sei die Stelle aufgrund der Zunahme antisemitischer Straftaten im vergangenen Jahr notwendig geworden. Nun wird Leutheusser-Schnarrenberger dafür zuständig sein, jährliche Berichte an den Landtag zu verfassen, Maßnahmen zur Abwendung antisemitischer Straftaten zu erstellen und mit Opfern zu sprechen. Die FDP-Politikerin ist für ihren Einsatz für Bürger*innenrechte bekannt. Sie erhob zwei erfolgreiche Verfassungsbeschwerden gegen Datenspeicherungsgesetze. 2011 setzte sie sich für eine gemeinsame Zuwanderungspolitik der EU ein, die humanitäre Ziele verfolgen sollte und sowohl für Armutszuwanderung sowie politische Fluchtbewegungen gelten sollte.       

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Vortrag über kollektive Gewalt
Stolpersteine in Bochum: Neben der Erinnerung an die Opfer der Shoa untersuchen Psycholog*innen vermehrt die Täter*innen, um Erklärungsansätze für Gewalttaten zu finden.

Antisemitismus. Im vollen Raum erklärte Prof. Jürgen Margraf vergangenen Donnerstag, wie scheinbar alltägliche Personen zu Täter*innen der Shoa werden konnten. Dabei stellte er heraus, dass dies erschreckend einfach ist.

Neues bei den StuPa-Wahlen

HoPo. Vergangene Woche wurde die „Liste der Studierenden“ gegründet, die sich praktischen Problemen von Studierenden widmen will.

Theater. Mit Förderungen durch Landesmittel bietet der Bahnhof Langendreer für die nächsten drei Jahre mit dem Projekt „act now!“ eine Vielzahl von Workshops und Kursen für Theater- und Kunstbegeisterte im Alter von 14 bis 27 an.

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