Stefan Moll (stem)
Ausstellung im Ruhr Museum
Anhand von filmischen Beispielen dargestellt: Wie die großen Kriege des 20. Jahrhunderts heute verstanden werden, zeigt sich auch an Filmen. Bild: stem

Museum. Die Ausstellung im Ruhr Museum in Essen konzentriert sich nicht auf die reine Historik von Krieg, sondern ruft den Umgang damit in das Bewusstsein der Besucher*innen.

Ride-Sharing Dienste in Deutschland

Kommentar. Künftig sollen Dienste wie Uber in Deutschland zugelassen werden. Das ist der falsche Schritt, um Probleme zu lösen.

Politik. Mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wurde die erste Antisemitismus-Beauftrage des Landes Nordrhein-Westfalen einberufen. Die zweifache Bundesjustizministerin (1992 bis 1996 und 2009 bis 2013) wurde für den Posten ernannt, nachdem CDU, FDP, SPD und Grüne im Sommer einen Antrag in der schwarz-gelben Landesregierung stellten. Demnach sei die Stelle aufgrund der Zunahme antisemitischer Straftaten im vergangenen Jahr notwendig geworden. Nun wird Leutheusser-Schnarrenberger dafür zuständig sein, jährliche Berichte an den Landtag zu verfassen, Maßnahmen zur Abwendung antisemitischer Straftaten zu erstellen und mit Opfern zu sprechen. Die FDP-Politikerin ist für ihren Einsatz für Bürger*innenrechte bekannt. Sie erhob zwei erfolgreiche Verfassungsbeschwerden gegen Datenspeicherungsgesetze. 2011 setzte sie sich für eine gemeinsame Zuwanderungspolitik der EU ein, die humanitäre Ziele verfolgen sollte und sowohl für Armutszuwanderung sowie politische Fluchtbewegungen gelten sollte.       

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Vortrag über kollektive Gewalt
Stolpersteine in Bochum: Neben der Erinnerung an die Opfer der Shoa untersuchen Psycholog*innen vermehrt die Täter*innen, um Erklärungsansätze für Gewalttaten zu finden.

Antisemitismus. Im vollen Raum erklärte Prof. Jürgen Margraf vergangenen Donnerstag, wie scheinbar alltägliche Personen zu Täter*innen der Shoa werden konnten. Dabei stellte er heraus, dass dies erschreckend einfach ist.

Neues bei den StuPa-Wahlen

HoPo. Vergangene Woche wurde die „Liste der Studierenden“ gegründet, die sich praktischen Problemen von Studierenden widmen will.

Theater. Mit Förderungen durch Landesmittel bietet der Bahnhof Langendreer für die nächsten drei Jahre mit dem Projekt „act now!“ eine Vielzahl von Workshops und Kursen für Theater- und Kunstbegeisterte im Alter von 14 bis 27 an.

Kunstdemo für Europa
Auf dem Balkon des Bochumer Rathauses: Am vergangenene Samstag riefen Aktivist*innen in ganz Europa  eine geeinte Republik aus  Bild: Sabine Hahnfeld

Aktivismus. Mit dem „European Balcony Project“ fand in Bochum in Kooperation zwischen dem Schauspielhaus, der Christuskirche und der GLS Treuhand eine von vielen gleichzeitig stattfindenden Demonstrationen in Europa statt.

Neue „Mitte-Studie“ liefert erschreckende Ergebnisse

Kommentar. Deutsche glauben gleichzeitig mehr in die Demokratie, aber sind zunehmend autoritär. Wie ist dies vereinbar?

Nach:Gehört

Mit Evening Machines bringt der südafrikanische Folk-Singer und Songwriter Gregory Alan Isakov sein mittlerweile fünftes Album auf den Markt. Wie bereits zuvor überzeugt der Solokünstler bei Gitarrenklängen mit seiner weichen Stimme und den assoziativen Texten. Doch auf der neuen LP zeigt er auch eine Weiterentwicklung seines Stils. Zuletzt hat er ein Best-of-Album in Zusammenarbeit mit der Colorado Symphony aufgenommen. Die aufwändigeren instrumentalen Anordnungen haben ihren Weg auf das neue Album gefunden. So kommt Evening Machines mit wesentlich mehr Kraft daher. Beispielsweise in dem Song „Southern Star“, in dem wuchtige Trommelschläge und Streichinstrumente ihre Verwendung finden. Die häufig fröhlichen und peppigen Klänge der Vorgängeralben weichen einer getriebenen und schwerfälligeren Stimmung. Dennoch sind die Songs von Gregory Alan Isakov weiterhin entspannt und lassen sich am besten an gemütlichen Abenden, vor allem an den kalten Tagen hören.         

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Polizei im Studierendenparlament?
Nach gescheiterten Verhandlungen mit der Bogestra: Ab Oktober akzeptierten Kontrolleur*innen nur noch das NRW-Ticket. Bild stem

HoPo. Bei der vergangenen Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) war das Semesterticket erneut ein stark diskutierter Punkt. Immer noch wird aufgearbeitet, wie es zu der, für viele Studierende, plötzlich eintreffenden Neuregelung, die seit dem Wintersemester gilt, kam.

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