Marek Firlej (mar)
„Comedy-Hobbit“ Hennes Bender ist mit neuem Programm „Luft nach oben“ unterwegs
„Luft nach oben“: Hennes Benders neues Programm heiße so, um JournalistInnen Arbeit abzunehmen. Foto: Robert Freise

Wer hoch hinaus will, sollte „Luft nach oben“ haben. So heißt auch Hennes Benders aktuelles Programm, mit dem er vergangene Woche in Herne gastierte. Allerdings ist der Bochumer Wuschelkopf nach 26 Jahren auf der Bühne schon längst oben angekommen und präsentierte eine Werkschau seines vielfältigen Schaffens. Was die ZuschauerInnen aus dem Programm mitnehmen sollen? „Ihre Jacken“, sagt er.

Kommentar: Teurere Tickets für Veranstaltungen im KulturCafé werfen Fragen auf

Bisher war mein Verständnis vom KulturCafé folgendes: Ein Ort, von Studierenden (dem AStA) betrieben, an dem Veranstaltungen von Studierenden (AStA, FSRs, Boskop, andere) für Studierende und alle anderen stattfinden. Das Ganze dann eben zu studierendenfreundlichen Preisen. Nun lockerte der AStA diese Grundsätze (siehe Seite 1 und 2), was nicht nur gutzuheißen ist.

Slam-Poet und RUB-Student Christofer mit F entschied Vorrunde 3 im KulturCafé für sich
Wenn sich hier noch einer über Flüchtlinge mit Smartphones echauffiert und seinen Fremdenhass in schlechtem Deutsch artikuliert, bekommt er von mir ganz ungeniert ein Wörterbuch von Langenscheidt … längsseits rektal eingeführt.

Eine der vier Vorrunden der Poetry-Slam-Landesmeisterschaft NRW wurde im KulturCafé des AStA an der Ruhr-Uni Bochum ausgetragen. Tatsächlich studieren mehrere der zehn konkurrierenden Poetinnen und Poeten auch an der größten Uni des Ruhrgebiets – darunter Felicitas Friedrich, die das Feld eröffnete, und der ehemalige Klassische-Philologie-Student Christofer mit F, der mit einem ausgezeichneten Vortrag über sein Alter Ego – Captain Latin – die Publikumsjury von der Macht toter Sprachen überzeugte.

Gefährliche Parawissenschaft: „Krebsheiler“ Ryke Geerd Hamer erhält Goldenes Brett vorm Kopf
Auszeichnung für die rational Schwachen: Der SkeptizistInnen-Verein GWUP „ehrt“ den „Arzt“, der Krebs für eine Traumafolge hält. Foto: GWUP

Der Erfinder der „Neuen Germanischen Medizin“, Ryke Geerd Hamer, hat in der vergangenen Woche das Goldene Brett vorm Kopf verliehen bekommen. Mit seinen „gefährlichen medizinischen Ansichten“, die im Widerspruch zur etablierten Medizin stehen und seinen antisemitischen Theorien habe er sich die Negativauszeichnung „für den größten antiwissenschaftlichen Unfug des Jahres“ verdient, so die GWUP. Die GWUP, die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, verleiht den Preis seit 2011 jährlich. 

Wohnheimbars sind die genuin studentischen Orte um auszugehen
Ein ganz normaler Montag: Bier trinkende Gäste und Gästinnen und ehrenamtliche Thekenkräfte im U71.	Foto: Alexander Schneider

Bisweilen passiert es – gerade in der zweiten Monatshälfte – dass man mit Freunden und Freundinnnen ausgehen will, aber der Blick auf den Kontostand eineN doch lieber den Abend mit Serien gucken verbringen lässt. Dass man in Bochum aber auch Spaß haben kann, ohne im Bermuda3Eck gefühlt einen halben Bafög-Satz für ein kleines Bier auszugeben, weiß Michael Kopischke, der im Vorstand der Heimbar U71 ist.

Jaana Redflower im Gespräch über schrägen Humor und Rocker vs. Hippies
 Grooves aus den 60ern und Pinguine aus der Hölle: Jaana Redflower  aus Witten schöpft aus allen Quellen. Foto: H. Spütz

Sie fühlt sich nicht bloß im ganzen Ruhrgebiet zu Hause, sondern scheinbar auch auf allen Gebieten der Kunst: Jaana Redflower hat in den vergangenen Wochen nicht bloß ihr neues Album „Of Rhythm and Bloom“ veröffentlicht, mit dem sie derzeit auf Ruhrtour geht, sondern auch den wahnsinnigen Roman „Jorge, Pinguin im Kopf“, dessen Cover sie auch selbst gemalt hat. Wir trafen Jaana in einem Café, um mit ihr über Vorbilder und Pläne zu sprechen.

Neues Poledancestudio Serpent Rouge in Bochum: Ein Selbstversuch
Kraft ist nicht alles: Marek mangelt es noch ordentlich an Eleganz. Foto: mar/ksz

:bsz in Gefahr! … nicht wirklich, aber in absolut ungewohnte Gefilde wagte sich unser Redakteur Marek, nämlich in die neu eröffnete Poledance-Schule Serpent Rouge von Arzo-Carina Renz in Bochum-Riemke. Über den Polesport hat er schon berichtet, es selbst versucht hat er noch nie. Begleitet von unserer Praktikantin Katrin nahm er an einer AnfängerInnen-Stunde teil.

Bochumer Autor Tim Szlafmyca bringt seinen ersten Roman heraus
Schreibt und liest in Bochum: Autor Tim Szlafmyca veröffentlicht seinen ersten Roman. Foto: mar

Wenn die Frau, in die man verliebt ist, zum falschen Zeitpunkt ähnlich fühlt, wenn man Menschen im verkehrten Augenblick kennenlernt und wenn man sich nie sicher sein kann, ob um die Ecke Drachen gegen Ninjas kämpfen, dann befindet sich das eigene Universum im Konflikt mit dem öffentlichen Universum. Das nennt sich „Die Relativität der Gleichzeitigkeit“. So heißt auch der erste Roman vom Bochumer Autor Tim Szlafmyca.

„We trust! Show“ – krasse KünstlerInnendichte
Nix ernst nehmen, viel Spaß haben, alles dürfen: Tino Bomelino bei der "We trust!"-Show im Dortmunder FZW. Foto: mar

Poesie und Beatbox, Musik und Videospiele, Malerei und Cheerleaderinnen – kaum etwas, mit dem die Hammerveranstaltung „We trust! Show“ am Sonntag im FZW nicht aufwarten konnte. Die VeranstalterInnen machen dem Namen alle Ehre: Man konnte ihnen vertrauen, dass das Alle-Künste-Projekt alles bieten würde, was Bock macht, und alles, was geil ist.

Akafö veröffentlicht Geschäftsbericht: 50 Mio. Umsatz für die Studis
Vom Dachverband der Studierendenwerke schon lange kritisiert: Die Zuschüsse vom Land machen nur einen geringen Teil des Budgets aus. Bild: mar

Das Studierendenwerk für die Hochschulen des mittleren Ruhrgebiets, das Akafö, hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2015 veröffentlicht. In seinem Jubiläumsjahr hat das Akafö einen Umsatz von 50,676 Mio. Euro erzielt, das sind mehr als 2,5 Mio. mehr als im Vorjahr.

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