Marek Firlej (mar)
„We Trust! Show“ verspricht … Alles!

Urbane Künste. Wenn die Veranstaltenden der „We Trust! Show“ sagen, dass ihr Event geil wird, dann haben sie damit bislang Recht behalten. Die zweite Auflage verspricht am 27. April in Dortmund Neuerungen.

Traumberuf Domina? Das SM-Studio Schwarz in Dortmund lud zum Tag der offenen (Kerker)Tür
Die Vorliebe ist alt und so normal wie fast jede andere sexuelle Vorliebe auch. Doch die wenigsten wissen, was wirklich in einem Sadomasostudio abgeht.

SM-Studio. Evelyn Schwarz lud zum Tag der offenen Tür ins Institut Schwarz ein. Unser Gastautor Marek machte dabei Bekanntschaft mit selbsbewussten Frauen, die ihm (freudig) erzählen, was sie mit ihm in der „Klinik“ anstellen könnten. 

Audimax-Slam-Moderator Jan Philipp Zymny im Interview
Katapultiert Bären und würde sich gerne mit Schnabeltieren anfreunden: Jan Philipp Zymny.  Foto: Anna-Lisa Konrad

Der diesjährige Poetry Slam im Audimax der Ruhr-Universität am 30. November wird moderiert vom zweifachen deutschen Slammeister Jan Philipp Zymny. Unser Gastautor Marek Firlej traf sich mit dem Krawallliteraten und unterhielt sich mit ihm über schlimme Städte, das Studium und Schnabeltiere.

Fest: Das Gegenteil von lasch, laff, lauchig. Dieses Adjektiv hat eine sprachhistorische Entwicklung durchlaufen, die verwinkelter ist als die Ränkespiele bei „House of Cards“. So wurde aus der umgangssprachlichen Variante „feste“ die Bezeichnung für ein Bollwerk.

Kritik an BoSy-Spielstätte neuentflammt
Immerhin steht die Marienkirche noch: Das Musikforum ist Kirchenerhalt für 38 Millionen Euro. Foto: mar

Streitfall Musikforum: Nun ist es gebaut und mit einem zweitägigen „Bürgerfest für alle“ am 29. und 30. Oktober eröffnet worden. Erst am 28. Oktober wurde eine Beschlussvorlage angefertigt, nach der ungeplante 921.000 Euro Mehrkosten, die das Musikforum verursacht, aus dem Schuletat der Stadt gedeckt werden sollen. Laut Volker Steude von den Stadtgestaltern, einem der schärfsten Kritiker des Musikforums, hat das Projekt die Stadt nicht wie geplant 2,4 Millionen Euro gekostet, sondern inklusive versteckter, mit dem Projekt mittelbar und unmittelbar verbundener Kosten über 15 Millionen. Die laufenden Kosten belaufen sich nicht auf 0,58 Millionen, sondern auf über 3 Millionen Euro im Jahr.

Drug policy: Politicians want harm reduction not prohibition

Last week, a 27-year old man died after partying, probably due to toxic drugs. Two friends of him were also intoxicated, and hence hospitalised. In the meantime, police have interrogated a suspect from Bochum, who is said to have allegedly sold the toxic pills. North­rhine-Westphalia’s (NRW) left-wing party Die Linke now demands drug checks to avoid more drug-related deaths.

7,9 Millionen Euro für Rekrutierungskampagne der Streitkräfte

Ein PR-Stück mit 1,7 Millionen Euro Produktionskosten: Die Bundeswehr hat mit erheblichem Aufwand die Dokutainment-Reihe „Die Rekruten“ auf Youtube gestartet. Mit zusätzlichen 6,2 Millionen Euro Werbeetat wird auf die Online-Serie aufmerksam gemacht. Kritik gab es prompt, nicht nur von der Linkspartei für die Kampagne an sich, sondern auch vom Wehrbeauftragten des Bundestags, der das Geld lieber direkt in die Truppe investiert sieht.

Das Zeitzeug_Festival präsentiert zum 14. Mal Theater, Installationen, Performances und alles an Kunst, was sich nicht in irgendwelche Schubladen packen lässt. Man weiß nie, was eineN erwartet.

Viking Metal in Oberhausen und weltweit: Amon Amarth zelebrieren alte Ideale
Ein Mensch gewordener Schlachtruf: Johann Hegg von Amon Amarth prügelt mit seiner Band altnordische Sagas in Death-Metal-Form. Foto: Alexander Schneider

Lauft um Euer Leben! Die Wikinger sind wieder unterwegs in Europa. Und sie haben ihren Feldzug in Oberhausen begonnen! Doch, was ist das? Statt zu flüchten, pilgerten vergangenen Freitag Tausende freiwillig zum Ort des Gemetzels. Denn es handelte sich dabei um den Europatourauftakt der schwedischen Viking-Metal-Band Amon Amarth. Viking Metal? Wir werfen einen Blick auf ein umstrittenes Subgenre zwischen Geschichte, Mythologie und dem Dünkel der Volkstümelei.

Unbekannte zünden Autos von Asylgegner an
Mit Brandbeschleuniger für das Recht auf Asyl: Um 2 Uhr nachts brannte es beim DaSKuT-Aktivisten.  Foto: linksunten.indymedia.org

In der Nacht zum 20. Oktober brannten drei Autos auf dem Hof einer Werkstatt an der Elsa-Brandström-Straße. Auf Indymedia wurde anonym eine Motivationsschrift veröffentlicht: „Damit die rassistische Hetze in Bochum endlich aufhört.“ Die Werkstatt gehört dem Anmelder der geflüchtetenfeindlichen DaSKuT-Demos Branko Barkic. Gleichzeitig wurde sein Wohnhaus angegriffen.

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