Maike Grabow (mag)
Ausstellung über Rechtspopulismus im Netz
„Mein Körper, meine Regeln!“ Eines der Bilder des Fotografen Juan Mathias, das zurzeit im Bahnhof Langendreer ausgestellt wird. Bild: fufu

Kunst. Vergangene Woche eröffneten zwei Ausstellungen: „¡Ni Una Menos! - Bilder einer argentinischen Bewegung gegen sexualisierte Gewalt“ thematisiert die Frauenbewegung in Argentien und „Der Alt-Right-Komplex - Über Rechtspopulismus im Netz“ untersucht rechte Tendenzen im Netz.

Über CaSa, Forschung und IT-Sicherheit
 Das Rätsel: Hättet Ihr erkannt, was auf der Tasse abgebildet ist? Screenshot: mag

Social Media. IT-Sicherheitsexperte Professor Thorsten Holz hat für einen Tag den Twitter-Account der Ruhr-Universität Bochum übernommen. Wie der Tag verlief, erfahrt Ihr hier.

Nachhaltigkeit. Die Kleidertausch-Party im UFO an der RUB geht in die zweite Runde: Am Donnerstag, den 4. April habt Ihr wieder die Gelegenheit, Euren Kleiderschrank auszumisten und dafür neue Anziehsachen zu bekommen. Eine Änderung zur ersten Party ist der Eintrittspreis: Die Startgebühr für alle, die Kleidung spenden, ist ein Euro. Alle anderen Besucher*innen zahlen zwei Euro. Mit diesen Einnahmen wird das Projekt „Zero Waste“ von NaturBar unterstützt, das einen Unverpackt-Einkauf im Supermarkt ermöglicht
(:bsz 1199). Das studentische Nachhaltigkeit-Projekt NaturBar gehört zum Verein Enactus: „Im Fokus steht gar nicht der Kleidertausch, sondern eher unser Projekt, für das wir auf diese Art und Weise Geld sammeln wollen“, erklärt die Mitorganisatorin Anastasia. Um besser planen zu können, meldet doch Eure Kleiderspende mit einer Mail an naturbar@gmx.de an. Da Einkaufen bekanntlich kräftezehrend ist, gibt es zur Stärkung wieder vegane Waffeln, frische Ingwerlimonade sowie Kaffee. Weitere Informationen findet Ihr unter tinyurl.com/y3pxuf9v.      

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Frauenpower im Kinosaal
Von Harley Quinn über Jean Grey bis Invisible Woman: In der Comicwelt haben sie eigene Geschichten und Hefte, doch im Kinosaal erhalten sie bisher nur selten eine eigene Bühne.	   Bearbeitung: mag

Kommentar. Mit „Captain Marvel“ kommt ein neuer Film in die Kinos, der einen weiblichen Superhelden in den Mittelpunkt rückt. Eine Untersuchung darüber, ob man mehr von solchen Filmen braucht und warum Superheldinnen bereits existieren.

The Highwaymen

Wie Bonnie und Clyde: Um diese beiden Verbrecher*innen ranken sich viele Mythen. Einige sehen sie als Held*innen und Robin Hoods. Auch zu ihrer Zeit wurden sie verehrt und gefeiert. Das thematisiert ebenfalls der neue Netflix-Film The Highwaymen.

Der Studienkreis Film an der RUB (SKF) unterstützt schon lange angehende Filmemacher*innen. Daher gibt es am Freitag eine Besonderheit: Zum ersten Mal wird der Film J. auf der Leinwand gezeigt.

„O, Augenblick“ zum 100-jährigen Jubiläum des Schauspielhaus Bochum
Entertainment statt steifer Texte: Peter Zadek sorgte für zahlreiche Diskussionen in Bochum. Er eröffnete seine erste Spielzeit als Intendant mit der Revue „Kleiner Mann – was nun“ von Hans Fallada. An dieser wird im Jubiläumsstück erinnert. Bild: Julian Röder

Liederabend. Zum 100-jährigen Jubiläum des Stadttheaters wurde ein Stück über die Intendanten des Hauses geschrieben. „O, Augenblick“ hatte letzten Freitag Premiere und glänzt dadurch, dass es alles nicht so ernst nimmt; und durch die Performance der Schauspieler*innen.

X-Men trifft Watchmen: In der neuen Netflix-Serie „The Umbrella Academy“ treffen verschiedene Stile aufeinander. An einem Tag kommen 43 Frauen, die vorher noch nicht schwanger waren, nieder. Sieben von diesen Babys adoptiert der exzentrische Wissenschaftler Sir Reginald Hargreeves, der ihre Superkräfte ausbildet. Zwar haben sich die mittlerweile erwachsenen Kinder von der Academy abgewendet, doch zur Beerdigung ihres Ziehvaters kommen sie zurück. Dort taucht der in die Zukunft verschwundene Bruder „Nummer Fünf“ auf und verkündet die Apokalypse in acht Tagen. Dabei haben die Erwachsenen mit eigenen Problemen zu kämpfen: Superkräfte kontrollieren und den Alltag bewältigen ist nicht einfach. Doch irgendwann starten sie den halbherzigen Versuch, die Welt zu retten. Besonders macht die Serie zum einen der Stil (die Gegenwart ist ein Mix aus der Vergangenheit und Zukunft) und die Figuren. Sie sind keine typischen Held*innen und wirken dadurch sympathisch. Sie sorgen für lustige und actionreiche Momente. Eine Serie für alle – auch für die, die eigentlich keine Superheld*innen-Serien mögen.

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Das Problem von Turbulenzen
Befindet sich ein Windrad in einer turbulenten Situation, kann es unter Umständen beschädigt werden: Wissenschaftler*innen versuchen das Problem durch eine Instantonenlösung zu beheben.

Vortrag. Der theoretische Physiker Professor Grauer klärte vergangenen Donnerstag in seinem Vortrag über die Definition und Probleme von Turbulenzen auf. Er möchte es möglich machen, dass mit einer Lösung alltägliche Schwierigkeiten besser überwunden werden können.

Mauern“ auf der Studiobühne des MZ
Verschiedene Glaubenskonzepte vor einer Mauer: In Linda Coopers Stück „Mauern“ stehen sie sich gegenüber, preisen sie an und hinterfragen sie. Bild: mag

Theater. Auf der Studiobühne des Musischen Zentrums der RUB treffen am kommenden Wochenende verschiedene Glaubenskonzepte in Form von Figuren aufeinander. Die Theatergruppe „Die Suchenden“ führt das von der Regisseurin Linda Cooper selbstgeschriebene Stück „Mauern“ auf.

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