Eugen Libkin (euli)
Kommentar: Generation Snowflake und ihre Safe Spaces
Lehre oder Leere? Universitäten müssen ihre kritische Identität bewahren. Foto: kac

 Kommentar: Warnung! Dieser Kommentar über „Generation Snowflake“ ist nichts für schwache Nerven. Zu Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich an einen Arzt, eine Ärztin oder einen Safe Space Ihrer Wahl.

Zehn Jahre ist es her: Bilanz des Rauchverbots
Rauch nur noch vor der Tür: Gesetz schadet den Gastronomen.

An der Theke sitzen, ein Bier trinken und dazu eine Zigarette rauchen. Für viele eine Selbstverständlichkeit, die nun schon eine Dekade der Vergangenheit angehört. 2007 führte die deutsche Bundesregierung das Nichtraucherschutzgesetz übergreifend in Deutschland ein, was dazu führte, dass in allen Gastronomiebetrieben das Rauchen untersagt war. Vor allem Kneipen sind hierbei die großen Verlierer.  

NAWI wird mit zehn Sitzen Wahlsieger, LiLi bleibt mit sechs Sitzen zweitstärkste Kraft
Grafik: sat

Aus der Wahl zum 50. Studierendenparlament geht die NAWI als stärkste Kraft hervor. Die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure holte 1.305 (28,15 Prozent) der Stimmen und ist mit zehn Sitzen im 50. StuPa vertreten. Wie im Vorjahr bleibt auch die Linke Liste (LiLi) mit 768 Stimmen (16,57 Prozent), damit mit sechs Sitzen, zweitstärkste Fraktion. Erschreckende Randnotiz: Die bereits im letzten Jahr geringe Wahlbeteiligung fiel erneut zurück auf 10,29 Prozent.

Beförderung bei der Feuerwehr: Mann legt Einspruch ein
Völlig egal, welches Geschlecht unter dem Anzug Leben rettet: Hauptsache qualifiziert und kompetent. Foto: Gemeinfrei

Nachdem die Herner Feuerwehr einen Beförderungsdienstposten ausgeschrieben hatte, bewarben sich zwei FeuerwehrbeamtInnen: Eine Frau und ein Mann. Nach einem Eignungstest bekam die Beamtin trotz niedrigerer Punktzahl, die aufgerundet wurde, die Beförderung. Daraufhin legt ihr Kollege Einspruch ein und  bekam vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Recht, da die Beförderung gegen das Bestenausleseprinzip nach Art. 33 Abs. 2 GG  verstößt.

Auf Kosten von anderen: BaWü beschließt neues Gesetz
Ab Herbst 2017 lichten sich die Reihen: Weniger ausländische Studierende wegen eingeführter Studiengebühren. Foto: Public Domain

1.500 Euro für ein Semester Studieren? Ihr habt richtig gehört. Am 29. November verabschiedete die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg ein Gesetz zur Einführung von Gebühren für Studierende, die nicht aus EU-Ländern kommen. Darüber hinaus müssen auch Personen, die ein Zweitstudium anstreben, 650 Euro zahlen. Zum Wintersemester 2017/18 soll das Gesetz in Kraft treten. Ein Teil der Gelder fließt an die Hochschulen, während mit dem Rest der Etat in BaWü aufgebessert werden soll. 

Vom 5. - 9. Dezember wird das 50. Studierendenparlament gewählt
Aktiv für Euch: VertreterInnen im StuPa. Foto: bsz-Archiv

Bunte Plakate und Glühweinstände: In der Woche vom 5. - 9. Dezember können die Studierenden ihre Stimme abgeben. Zur Wahl des 50. Studierendenparlaments treten zehn Listen an. Ihr entscheidet beim Urnengang über wichtige Themen wie den Unirahmenvertrag mit der VG Wort, den aktuellen Rechtsruck oder die Verbesserung des Studienalltags. 

Die Positionen der Listen zur StuPa-Wahl im Überblick

Die StuPa- Wahl steht an. Deswegen haben wir die antretenden Listen gebeten, zu den wichtigsten Fragen Stellung zu beziehen.

Geflüchteten eine Stimme geben: Re:Speech machts möglich
Die Menschen hinter dem Projekt: Geflüchtete werden im Workshop zu Film und Video geschult. Foto: Re:Speech, MFH (Facebook)

In der medialen Berichterstattung dominiert nach wie vor der gespaltene gesellschaftliche Diskurs zum Flüchtlingsthema. Jedoch wird oft vergessen, dass die Menschen, um die es geht, kaum zu Wort kommen. Mit dem Projekt „Re:Speech“ der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum (MFH)  wird Geflüchteten im Ruhrgebiet die Möglichkeit gegeben, sich im flüchtlingspolitischen Diskurs medial äußern zu können, um so auf ihre Sorgen, ihre Nöte und ihre Kritik an der deutschen Politik aufmerksam zu machen.

Kommentar: In Zeiten von AfD, Trump und Co: Was bringt Satire noch?

Für die kommende StuPa-Wahl haben sich zehn Listen zur Wahl gestellt. Darunter mal wieder eine Satire-Partei: Die Trumpycats. In nunmehr 50 Jahren gab es genügend Listen, vom Schwarzen Ritter bis zur Liste B.I.E.R, die das bestehende „Establishment“ mit Ironie und Sarkasmus bekämpfen wollten. Auf der größeren politischen Bühne gibt’s ja auch den großen Bruder in Form von Die Partei. Doch ist in Zeiten von Rechtsruck, Terrorismus und Kriegstreiberei eine solche Herangehensweise noch sinnvoll, wenn nicht sogar unangebracht?

RUB-Studierende konzipieren Ausstellung in Zentralbücherei

Die Ausstellung von ausgewählten Werken des Verlags „Edition Wort und Bild“ eröffnet am Freitag, den 18. November in Zentralbücherei der Stadt Bochum (nicht mit der UB verwechseln). Gleichzeitig gibt es die Vorstellung einer Broschüre, die Studierende der Germanistik der RUB unter der Leitung von Dr. Joachim Wittkowski erstellt haben.

Seiten