Die Redaktion
Die Biennale di Venezia als Höhepunkt des Ausstellungskalenders 2017
Singende Gondoliere und gondelnde Sirenen: Kaum ein schönerer Schauplatz könnte für eine Weltkunstschau gewählt werden. Bild: box, bearbeitet: kac

Weltkunstschau. Die :bsz scheute keine Kosten und Kilometer und reiste zur 57. Ausgabe der Biennale di Venezia, um sich selbst ein Bild der Seerepublik und ihrer beherbergten Schätze zu machen.

Das Kunstjahr 2017 neigt sich dem Ende.

VIVA ARTE VIVA! Wie ein Kampfschrei klingt das diesjährige Motto der Biennale. Kein Zustand wird hier bezeichnet, sondern ein Weckruf in die Welt geworfen, der nach neuer, lebendiger, eigenständiger Kunst trachtet. Gefaltete Hände, Hände am Kinn, Hände an blitzenden Selfie-Kameras – neben der manuellen Sozialstudie von AusstellungsbesucherInnen interessiert uns aber vor allem: Wie hat Centre-Pompidou-Chefin Christine Macel die künstlerische Direktion der 57. Biennale gehandhabt? Intellektuelles Interpretieren oder anästhesierende Ästhetik-Keule?       

Den Artikel gibt’s hier!   

:Die Redaktion

 

Traditionell findet zu Beginn des akademischen Halbjahres die von linken Campusinitiativen organisierte Alternative Semester-Start-Party statt. Dieses Jahr allerdings unter leicht verändertem Namen: Semester-Stadt-Party! Grund: Ein loses Kollektiv organisiert nun die Veranstaltung, die gleichermaßen zur Vernetzung als auch zum Feiern dient.

Können Europa und der Islam miteinander vereinbart werden? Gesellschaft und Wissenschaft diskutieren diese Frage schon länger. Bereits 1991 prägte der Politikprofessor Bassam Tibi den Begriff des „Euro-Islam“. Damit ist der Anspruch verbunden, dass westlich-europäische Werte eine Rolle bei der Islamauslegung spielen.

Draußen ist es kalt und trüb? Für ein bisschen mehr Farbe sorgt verlässlicherweise der legendäre schwule Sektempfang, organisiert vom Autonomen Schwulenreferat Bochum. Neben den DragJanes Wanda Lismus und Gina del Slay wird es Sekt en masse geben. GästInnen „in Fummel“ kommen ohne Eintritt aus.

Studiengebühren nur für einen Teil der Studierendenschaft? (:bsz 1145) Nicht fair, finden einige studentische Vertretungen, von den Gewerkschaften bis hin zum Landes-ASten-Treffen.

Medien als objektive Berichterstattung in Kriegsgebieten? Jörg Bwecker, ehemaliger Hochschullehrer für Politikwissenschaft an den Universitäten Marburg und Innsbruck, analysiert die Zusammenhänge von Krieg und Medien in fünf verschiedenen Kriegsgebieten in unter anderem dem Südsudan, Jugoslawien und Afghanistan.

Bochumer Band startet durch

Porträt. Pop ist plump, Pop besteht aus vier Akkorden pro Song? Dass dem nicht so ist, beweist die Bochumer Combo Figur Lemur mit ihrem innovativen Sound, zu hören auf der neuen Platte „Lemurensöhne“. 

Modern, selbstkritisch, divers: So in etwa könnte man die Sechser-Truppe beschreiben, die nun mit ihrem Erstling nicht nur die gängigen Streamingportale, sondern auch die Bühne stürmen – und das mit dem gewissen Rock-Rotz-Charakter, den eine gute Liveband ausmacht. Die Lemurensöhne, wie sie sich und die Platte nennen, studieren teilweise in Bochum und proben auch dort in einem ästhetischen Betonbunker. Mit uns haben sie über die Pflicht Kunstschaffender, sich zu Politik zu positionieren, ihren eigensinnigen Sound, Neuanfänge und erträumte Slots auf Festivals gesprochen.           

Für mehr zu Figur Lemur klickt hier!

:Die Redaktion

 

25. September 2017: Eine Mehrheit stimmt im Irak für einen souveränen kurdischen Staat. Doch die irakische Regierung reagierte nicht mit einem Staat, sondern mit Militär und Repressionen. Wie geht es dort nun weiter? Steht ein Krieg bevor?

Musik, die so fresh ist, dass es noch nicht mal einen Namen für sie gibt: Basslinien aus dem jamaikanischen Dub-Reggae treffen auf Drum and Bass. Es ergibt sich ein Hybrid mit 150 bis 160 Beats pro Minute, der Lust auf Tanzen macht. DJs wie Sun People aus Österreich, Selec und Smu aus Dortmund oder RBYN legen auf.

Abgestellte Räder: Woher kommen sie? Wem gehören sie? Welche Wege haben sie schon hinter sich, wohin haben sie ihre BesitzerInnen getragen? Oft bleiben nur Einzelteile wie der Rahmen übrig. Anne Koltermann und Erol Karakut zeigen im Rahmen ihrer Vernissage „CITY 7 GANG“ Fotographien auf Holz, die eben diese Fragen beantworten.

Seiten