Birthe Kolb (bk)
Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode VI: AStA-Listen – Die hochschulpolitischen Listen der RUB – Teil 1: AStA-tragende Listen
David Semenowicz von der Liste ReWi: „Am meisten Spaß macht mir der Diskurs mit den anderen Listen. Wenn man sich dann einig wird, kann man richtig was bewirken.“ Foto:  mar

Aufmerksamen LeserInnen unserer Gremien-Reihe dürfte die Vorstellung des Studierendenparlaments (StuPa) in der vergangenen Ausgabe noch im Gedächtnis sein – und wo ein Parlament ist, dürfen Parteien nicht fehlen. Diese Ausgabe unserer Gremien-Reihe ist den sogenannten hochschulpolitischen Listen im AStA gewidmet.

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode V: Der AStA verteilt Euer Geld – das StuPa entscheidet darüber
Schaut dem AStA über die Schulter: StuPa-Sprecher Felix Pascal Joswig. - Foto: Björn Jadzinski

Alle Jahre wieder wird der Campus mit Wahlplakaten zugepflastert und die hochschulpolitischen Listen werben um Eure Stimme, um ins Studierendenparlament, kurz StuPa, einziehen zu können. Doch was geht bei den Sitzungen vor sich, wenn die ParlamentarierInnen erst einmal im Amt sind? Im Zuge unserer Gremien-Reihe haben wir das StuPa mal genauer unter die Lupe genommen.

Neue UN-Kampagne will Staatenlosigkeit bekämpfen

Ein Mensch, der staatenlos ist, existiert praktisch nicht – deshalb ist es verwunderlich, wenn die UNO in einem neuen Bericht zum Thema Staatenlosigkeit davon ausgeht, dass weltweit etwa zehn Millionen Menschen offiziell zu keinem Staat gehören; denn wie soll man jemanden, der nicht existiert, statistisch erfassen können? Eine neue Kampagne der UNO soll nun auf diese Problematik aufmerksam machen.

Wettbewerb in Bochum

In der Geschichte Bochums hat die RUB als älteste Uni im Ruhrgebiet einen festen Platz und ein eigenes Kapitel in der Chronik der Revierstadt. Wie ein solches Kapitel aussehen könnte, das möchte das Dezernat Hochschulkommunikation der RUB anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Uni von den Studierenden wissen. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen 50 Plastiken gestaltet werden, die jeweils ein aufgeklapptes Buch darstellen. Die aufgeschlagene Doppelseite wird mit einer selbst designten Folie beklebt.
Sowohl Studierende als auch Bochumer BürgerInnen sowie öffentliche Bildungseinrichtungen sind dazu aufgerufen, ihre Entwürfe bis zum 15. November in Text- oder Bildform auf der Homepage der RUB unter www.rub.de/rub50/buecher einzureichen. Im Sommer 2015 werden die 50 besten Entwürfe, ausgewählt durch VertrerInnen der Uni sowie der Stadt Bochum,  feierlich enthüllt. Zudem winken den GewinnerInnen attraktive Preise.

Kommentar: Fairer Lohn für PraktikantInnen scheint nicht mehr im Trend zu sein

Niemand will sein Praktikum nur an der Kaffeemaschine oder am Kopierer verbringen. Also sollen PraktikantInnen gefälligst froh sein, wenn sie mal wie ihre vollbezahlten KollegInnen richtig an die Arbeit dürfen. Dafür dann auch noch Geld zu verlangen, ist nun wirklich unverschämt, scheint man sich am Landesarbeitsgericht Hamm zu denken.

Das Bezahlen per Smartphone bietet Bequemlichkeit – aber für wen?
Shoppen per Fingerabdruck: Apple und Google machen ihre Smartphones zu virtuellen Geldbörsen. Quelle:flickr.com, Jason Howie (CC-BY-2)

Bezahlen per Smartphone – was hier in Deutschland erst 2016 eingeführt werden soll, ist in den USA seit Kurzem Realität, denn mit Apples neuester iPhone-Generation wurde auch der Dienst Apple Pay eingeführt, der das Handy zur virtuellen Geldbörse macht – und zur Schatztruhe voller KundInnendaten.

Wandel im Handel(n) – dem Welthunger begegnen
Zu schade für den Müll: Beim Workshop kochten die TeilnehmerInnen mit  Lebensmitteln, die Supermärkte wegwerfen würden. – Foto: bk

Weltweiter Hunger ist eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit. Ein riesiger Anteil der Weltbevölkerung leidet unter Hunger, während der reiche Teil der Menschheit sich Gedanken darüber macht, wie man am effektivsten abnehmen kann, um hübsch zu sein. Am 18. Oktober fand eine Seminarreihe im Bahnhof Langendreer zum Umgang mit Lebensmitteln statt.

Wie kann man die Entstehung von Ideen erforschen? Dieser Fragestellung widmet sich die Ideengeschichte, die eine Disziplin der Philosophie darstellt.

Diës und das: 18. Oktober

Man muss nicht alles wissen – man sollte nur wissen, wo es steht. Obwohl diese Binsenweisheit im digitalen Zeitalter meistens mit einem einzigen Klick auf allseits bekannte Online-Nachschlagewerke verbunden ist, reicht Wikipedia eben doch nicht ganz aus, um fundiertes Wissen über Themen jeglicher Art zu erlangen. Bleibt also noch der Gang in die gute alte Bibliothek, der gerade für Studierende vermutlich eher noch zum Alltag gehört als für die meisten anderen.

Frankfurt 2014: Raja Alem erhält LiBeraturpreis
Freiheit des Schreibens: Die saudi- arabische Schriftstellerin Raja Alem schert sich nicht um Zensur. Foto: bk

An diesem Wochenende öffnete einmal mehr die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten und zieht nicht nur hunderttausende BesucherInnen, sondern auch AutorInnen aus der ganzen Welt an, die ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren. Eine von ihnen ist Raja Alem. Der Schrifstellerin, die aus Saudi-Arabien stammt, ist während der Messe für ihren Roman „Das Halsband der Taube“ der LiBeraturpreis verliehen worden.

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